Christoph's NW-Team Ötztaler Blog

04.09.

  • So langsam kehrt wieder der Alltag ein, aber derzeit halten die immer noch schweren Beine die Erinnerung an das Projekt "NW-Team-Ötztaler" hoch. Wenn ich die letzten knapp vier Monate Revue passieren lasse, stelle ich fest: es hat mir richtig Spaß gemacht - und interessanterweise weniger das Radfahren an sich (das hätte ich ja sowieso in irgendeiner attraktiven Form getan), sondern vielmehr das ganze Drumherum.
  • Ein ganz großer Dank geht an den verantwortlichen Redakteur der NW, Torsten Ziegler, der es nicht nur verstanden hat, das Team zu führen, sondern auch die Traute hatte, ein sehr aufwändiges Format anzugehen und durchzuziehen! Dass er dabei sogar radfahrtechnisch die steilste Verbesserungskurve des Teams aufzuweisen hatte und mit einem unglaublich guten Ergebnis den Ötztaler Radmarathon abgeschlossen hat ist sicherlich auch seiner eisernen Disziplin und der Fähigkeit, sich die richtigen Berater zu suchen geschuldet! Well done, Torsten!!

30.08.

 23.8.-28.08.

  • In der letzten Woche passiert definitiv nicht mehr viel : eine einzige Ausfahrt am Mittwoch mit hoher Trittfrequenz, aber (natürlich, wie kann es anders sein ;-)) ) nicht so locker wie eigentlich vorgesehen... drei Tage Proteine in der Ernährung betonen, ab Donnerstag dann dosiertes Carboloading - so der Plan. Irgendwie liegen mir diese aufwändigen Besonderheiten nicht - ich glaube ich fahr besser mit "normal weg". Nur die Süßigkeiten und die geliebte Cola habe ich tatsächlich mal zwei Wochen lang weggelassen, mit erstaunlichem Erfolg: - 4 kg! (o.k., ich hatte kurz vorher im Urlaub 2,5 kg zugenommen, aber dennoch). Tja, und wie es dann immer so ist, gibt es doch noch kleine Problemchen mit dem Rad: Der Umwerfer schleift erstmalig und die Bremswirkung gefällt mir irgendwie derzeit auch nicht. Zum Glück gibt es ja Martin S., der mein Rad in und auswändig kennt und gerne bereit ist kurzfristig einen "Renncheck" vorzunehmen. Danke Martin, dass ist ein sehr beruhigendes Gefühl!
  • Dies ist nun mein letzter Eintrag in diesem Blog, ich verabschiede mich von Euch - nach insgesamt etwas mehr als vier Monaten. Ich habe schon jetzt viele spannende Erfahrungen gemacht und durch die verschiedenen NW-Team-Mitglieder auch noch mal ganz andere Blickwinkel für das Rennradfahren bekommen. An dieser Stelle auch mal ein ganz großer Dank an das TEAM!
  • Ich möchte mich aber auch bei allen Lesern dieses Blogs bedanken! Anfänglich war ich mir nicht sicher, ob dieses Thema Euer Interesse findet, aber die Analyse der Seitenaufrufe und auch das persönliche Feedback hat mir Mut gemacht das einmal angefangene auch zu Ende zu Führen - und auch wenn es durchaus zeitaufwändig ist, ich hatte auch meinen Spaß dabei!
  • Nun bin ich natürlich gespannt, wie der Sonntag letztendlich verläuft, freue mich auf die besondere Atmosphäre und hoffe einfach, dass ich grossen Spaß dabei haben werde. Die Vorbereitungszeit/die bisherige Radsaison hat mich reichlich beschenkt, ich habe viel Glück gehabt, bin selten krank gewesen und wäre natürlich überglücklich, wenn ich gemeinsam mit den 4500 anderen den Ötztaler unter die Räder nehmen kann und gesund und munter im Ziel ankomme. Dabei begleiten mich viele ermunternde Worte von Euch, meinen Vereinskollegen! Ich werde sicherlich an der einen oder anderen schweren Passage an Euch denken und daraus Kraft schöpfen. Danke dafür!

22.08.

  • Letztes Treffen des Teams vor dem Ötztaler Radmarathon am 30.08.15, diesmal nach Einladung von Michael Dragu bei ihm zu Hause in Versmold. Nach lockerer gemeinsamer Ausfahrt (aus Sicht unserer einzigen Frau im Team wahrscheinlich eher als testosterongesteuertes Angasen gewertet) ist grillen und chillen angesagt. Erfahrungen, Hoffnungen und Einschätzungen werden ausgetauscht, halt alles, was eine Woche vor dem Ötzi jeden einzelnen so bewegt. Letzte Absprachen werde getroffen: Wie gestalten wir den Samstag (Ob und wenn ja, wann gemeinsam Startunterlagen abholen? Noch ne kurze auflockernde Runde? Wann und wo Sonntagmorgens treffen, Foto? Und nach dem Ötzi: Warten im Zielbereich? Abends gemeinsame Aktivität, usw.) Auch das dient natürlich der Einstimmung und macht allen Beteiligten Spaß. Dabei wird lecker fleisch- und salatlastig geschlemmt (Großer Dank an Mika und die Schwiegermutter), ordentlich Weizen getrunken und natürlich weiter intensiv philosophiert und gefachsimpelt. Auch Jörg Ludewig war wieder dabei und hat noch einige finale Tipps zum besten gegeben. Als unser Teamchef nach der sinnvollsten Ernährung für die letzte Woche fragte, wurden allerdings Ex-Profi-Varianten präsentiert (25 Eier/Tag, aber mit möglichst wenig Eigelb, Proteinpulver, etc.), die mir mein Steak haben noch dreimal besser schmecken lassen... Zu guter letzt hat sich Volker (unser Kasache) anscheinend einem guten Teamergebnis verschrieben, indem er schon mal eine Ansage für seine Zielzeit in den Raum gestellt hat. Unter Männern funktioniert so was ja hervorragend, und der eine oder andere aus dem Team wird allein durch diese Ansage 10 min schneller fahren ;-)). Was tut man nicht alles für die Teamwertung - Spaß muss sein!

21.08.

  • Positiv: Die Lust am Radfahren kommt wieder! Nicht so dolle: Heute gemütlich zur Arbeit gefahren. Auf dem Rückweg wurde leider meine Aktivität von vorgestern zunichte gemacht - irgendein "Vollspacko" hat unter der Kasseler Tor-Brücke eine Flasche kaputt geworfen und in großen Stücken über den Fahrradweg auf meiner Seite verteilt. Das war's dann. Der neue Mantel incl. Schlauch hatte insgesamt 17 km !!! gelaufen. Blöder kann's echt nicht kommen. Vorgestern hatte ich noch geschrieben, dass man Mantel und Schlauch ja nur einmal wechseln kann - so kann man sich täuschen ;-)).
  • Mein Lichtblick für diesen Tag war allerdings Fiona, mit der ich mich spätnachmittags zwecks Einweisung in ihr Garmin Edge 810 getroffen habe. Mein Navi macht gerade Probleme und außerdem sitzt die Halterung des Edge auch wesentlich günstiger für die Abfahrten beim Ötzi. Danke Fiona, dass du mir das Teil ausleihst - ich weiss das sehr zu schätzen!

20.08.

  • Schöne Ausfahrt mit dem RMC. Weil wir so viele Teilnehmer hatten, haben wir die Gruppe geteilt. Boris war unser Guide und hat eine Strecke mit einigen Höhenmetern rausgesucht. Dadurch war auch das gemäßigte Tempo noch flott genug für mich (und einige andere). Da V. dann auch noch Wadenkrämpfe bekam, haben wir kurzerhand umdisponiert, V. motiviert und schön "kuschelig" windschattenspendend mit kleinen Gängen und hoher Trittfrequenz zum Schloß bugsiert. Dafür liebe ich den RMC - der Gruppenzusammenhalt wird groß geschrieben!

17.08.-19.08.

  • Jetzt wird es richtig schwer für mich: Man soll in den letzten beiden Wochen vor der "großen Belastung" möglichst wenig Radfahren - Körner sparen ist angesagt. Das ist ja jetzt definitiv so gar nicht meins. Was macht man in dieser Zeit: Kette wechseln, neuen Mantel und Schlauch aufziehen, usw. Aber das geht ja alles auch nur einmal......Nach drei Tagen halte ich es dann auch nicht mehr aus, mußte heute mal kurz über den Bauernkamp, Hausrunde fahren. Ob's richtig war? Keine Ahnung, sicher ist, mir hat's gut getan. Jetzt freue ich mich schon auf das morgige RMC-Training..

 

10.08 -16.08.

  • Die Zeit rast, schon wieder ist eine Woche vorbei und der für mich spannenste (Radfahr)-Tag in diesem Jahr rückt langsam aber sicher näher. Allmählich macht sich eine leichte, nicht zu leugnende Nervösität breit: Bin ich gut vorbereitet, ist mit dem Rad alles in Ordnung, welche Kleidung ziehe ich an? Zusätzlich bin ich direkt nach meinem Urlaub in ein kleines mentales Loch gefallen, fühlte mich abgeschlagen, hatte das Gefühl, nicht richtig Kraft auf das Pedal zu bekommen – und wie so häufig in solchen Fällen mache ich aus Unsicherheit und wider besseren Wissens das Falsche: Mit der Brechstange probieren was geht, anstatt auszuruhen und die Regeneration abzuwarten. Natürlich ging dieser Versuch nach hinten los und die Frustration wurde noch größer. Zum Glück gibt es aber ja den RMC und das NW-Team Ötztaler, so dass ich Markus aus unserem Team „zum Plaudern“ angerufen habe und siehe da, ich fühlte mich schon unmittelbar nach dem Telefonat ein bischen besser. Am Donnerstag dann eine schöne gemeinsame Ausfahrt mit „meinem RMC“ – einfach nur gut! In der Gruppe zu fahren ist für mich scheinbar die beste Medizin! Zum Samstag hin ergab sich dann noch eine Verabredung mit Markus zu einem verspäteten Start bei der RTF in Lippstadt (wegen meinem Bereitschaftsdienst war der übliche frühes Start nicht möglich), wunderbar. Am betreffenden Samstag gesellte sich dann noch Torsten zu uns und somit hatten wir ein homogenes Dreierteam zusammen, perfekt. Start um ca. 9:30 Uhr – eine interessante und wirklich neue Erfahrung für mich. Zu dritt bei bestem Wetter in ruhigem Durchschnittstempo durchs Lippstädter Umland zu radeln, dabei viel Zeit zum Plaudern und Bestaunen der Landschaft zu haben, war ein tolles Gefühl. Da ich als Hochstiftler gefühlt ein wenig „ab vom Schuß“ der etwas nördlicher von bzw. um Bielefeld lebenden Teammitglieder bin, hatte ich bisher relativ wenig gemeinsame Radfahrkontakte; umso mehr konnte ich es nun genießen. Mit Markkus hatte ich abgemacht, dass er mal zwei bis drei Einheiten im Entwicklungsbereich einstreut, zum einen damit ich sehe, wie er das so macht, zum anderen auch um herauszufinden, ob ich tatsächlich so schlecht drauf bin, wie am Anfang der Woche gedacht. Zum Glück hat es gut funktioniert und meine Stimmung stieg zusehends.
    Torsten, der anfangs damit kokettierte, wohl bei uns nicht mithalten zu können, mußte „zur Strafe“ so lange Lobreden von Markus und mir über sich ergehen lassen (Körperliche Verfassung; schöner ruhiger und runderTritt, gute Windschattenfahrtechnik, usw.), dass es ihm zwischenzeitlich zu bunt wurde und er mit >50 km/h bei nur leichter Neigung kilometerlang vor uns her fuhr! Wow, nicht nur an dieser Stelle war ich an diesem Tag erstaunt, welche Leistungen bei diszipliniertem Einhalten eines Trainings- und Ernährungsplans bei einem ambitionierten Hobbyradler- in diesem Falle Torsten – möglich sind.
    Zu guter Letzt möchte ich euch eine kleine Anekdote nicht vorenthalten: Wir trafen zwischenzeitlich einen Niederländer, der sich zu uns gesellte und einige Zeit mit uns gemeinsam fuhr. Irgendwann zog es ihn doch weiter nach vorn, aber er verließ unsere Gruppe nicht ohne ein kleines „Gastgeschenk“ an uns – eine „Snelle Jelle“ (frei übersetzt: „schnelle Scheibe“). Das ist eine Lebkuchenschnitte, die gerne bei holländischen oder belgischen RTFs zur Verpflegung gereicht wird – meine Lieblingsverpflegung! Da sich wie zufällig das Terrain ein wenig änderte und wir im Prinzip lange Strecken leicht bergab fuhren war nach Genuß der „schnellen Scheibe“ von der ruhigen Ausfahrt keine Rede mehr. Schön im Dreierzug mit ordentlich Druck auf dem Pedal durch die Landschaft zu ziehen, einfach genial. Über den Puls sprechen wir an dieser Stelle besser nicht, wohl aber gerne über die Stimmung: Geil war’s, Spaß hat’s gemacht – Hochstimmung!!
    Dank an Torsten und Markus, mein Zwischentief scheint nahezu überwunden!

 09.08.

  • Bin zurück aus dem Urlaub und überwältigt von dem, was sich im RMC in der Zwischenzeit alles so getan hat. Neben einer sehr erfolgreichen RTF incl. Vor- und Nachbericht in der Presse hat Fiona einen tollen Bericht zu ihren "Rad-am-Ring"-Erlebnissen verfaßt und Gregor es sich nicht nehmen lassen, einen "Spezialbericht" zu dem Teilnehmer unserer RTF mit der wahrscheinlich weitesten Anreise per Rad zu verfassen - an dieser Stelle sei augenzwinkernd bemerkt: Nicht dur das NW-Team-Ötztaler besteht aus (Rad)-verrückten! Sogar die RTF-Kontrollfahrt hat auf der Homepage Erwähnung gefunden, super - das Wetter war aber auch wirklich "bemerkenswert" ;-)).  Dass natürlich auch mein "1.Vorsitzender RMC- E-mail Fach" überquillt und nach nur 14 Tagen Abwesenheit zahlreiche Dinge im Nachgang zu regeln bzw. Angefangendes zu begleiten ist, zeigt mir: Unser Verein lebt nicht nur, er ist aktiv, frisch, innovativ und begeisternd - und das macht mich wirklich stolz! Danke für Euer Engagement in jeglicher Hinsicht !!
  • Im NW-Team ist natürlich die Zeit auch nicht stehen geblieben: Die Kollegen trainieren alle fleißig, teilweise sehr diszipliniert nach Trainingsplan - und die Erfolge lassen nicht auf sich warten - sie werden durchweg viel viel besser. Da das Niveau auch anfänglich nicht gerade niedrig war, bewahrheitet sich die Überschrift des ersten Artikels zum Team Ötztaler in der NW: "In diesem Team steckt großer Ehrgeiz"! Jetzt weiss ich, was Torsten (der Redakteur) damals meinte. Ich selbst habe das bisherige Radjahr sehr genossen und viele spannende Radereignisse erlebt. Die Pyrenäentour war da schon ein ziemliches Highlight. Nun durfte ich mit der Familie einen tollen gemeinsamen Urlaub in Ialien verbringen und habe dabei neben tollen Landstrichen (Ligurien, Toscana) auch noch kräftig Kultur inhaliert, indem wir zwei Tage lang die Expo in Mailand besucht haben, übrigens sehr sehenswert! Neben weiteren Städtebesichtigungen (Siena,Volterra,etc.), Schnorcheln, Baden, Grillen, faulenzen, Lesen bin ich auch ab und zu mal Rad gefahren, die Berge in Ligurien waren einfach zu verführerisch.
    Was ich aus diesem Urlaub für den Ötztaler mitnehme ist die nochmals erneuerte Lust auf Berge, die Freude sowohl beim bergauf als auch beim bergab fahren, aber leider auch 2,5 kg mehr Gewicht. Gibt's irgendjemanden im Team, der davon etwas abhaben möchte :-)) ?

27.07.- 08.08.

  • URLAUB mit der Familie

20.7. - 26.07.

  • Unspektakuläre Radwoche: In den ersten vier Tagen mit dem Rennrad ganz normal zur Arbeit und zurück gefahren, sonst nichts. Am Freitag dann im Freizeitausgleich nach 24 h Dienst die Hövelhofer Germanenpermanente unter die Räder genommen und mal wieder probiert, was im Moment so geht. Das Wichtigste: Ich hatte Spaß und die Kopfschmerzen nach anstrengenden Bereitschaftsdiensten in dichter Folgen waren wie weggeblasen. Samstag bin ich dann mit einigen Vereinskollegen die 150er RTF-Strecke abgefahren. Hat mich besonders gefreut, da ich eigentlich davon ausgegangen war, schon im Urlaub zu sein. Da wir aber erst Sonntag früh fahren, konnte ich doch noch teilnehmen, super. Insgesamt war das ne schöne gemeinsame gruppenorientierte Ausfahrt, ab und zu konnte ich dann mal an etwas steileren Hügeln testen, wie sich der EB-Bereich anfühlt.

19.07.

  • Die kleine Sonntagsgeschichte

    Nun fahre ich seit ca. 2 Jahren nahezu jeden Tag – bei jedem Wetter- mit dem Rennrad zur Arbeit und zurück. Es gibt kaum Tage, an denen ich mich nicht dem Wetter entsprechend anziehen kann, so dass ich in der Regel gutgelaunt hin und her komme. Gestern nun bin ich in kurz-kurz zur Arbeit, warmes Wetter für die ganze Woche – so dachte ich. Nun, heute morgen, intensivster Dauerregen und keinerlei Regenschutzkleidung und eben auch keine Schutzbleche.  Bei der Übergabe auf der Intensivstation begrüßt mich mein Kollege mit den Worten: „Aber du bist heute nicht mit dem Rad hier, oder? Ich bin gerade mit dem Auto gefahren, die Scheibenwischer haben den Regen kaum geschafft, ich hatte das Gefühl, ich schwimme mit dem Auto auf der Straße!“ Na super, dachte ich…und zum ersten Mal kam mir der Gedanke, meine Frau anzurufen, ob sie mich denn nicht abholen könne…… und dann habe ich das tatsächlich gemacht, aber leider konnte ich sie weder auf dem Festnetz noch auf dem Handy erreichen. Nun gut, also alles wie immer, einfach durchziehen und fertig! Während ich mich umziehe erreicht mich ein Anruf auf dem Diensttelefon, es ist meine Frau: „Stehe gerade am Krankenhaus, soll ich dich mitnehmen?“ Sie war bei ihrer Mutter gewesen und auf dem Rückweg die ganze Zeit im Dauerregen gefahren, hatte wohl dabei an mich gedacht, und ist kurzerhand vor Paderborn nach Salzkotten abgebogen. Das war echt ein Geschenk, danke Adelheid!

18.07.

  • Samstag morgen, mal wieder 24 h Dienst: Eigentlich nicht so attraktiv, aber bei schönem Wetter nach gemeinsamem Frühstück mit meiner Frau ganz in Ruhe zu 9:00 Uhr (Dienstantritt) nach Salzkotten zu fahren, auch das kann sehr schön sein. Heute morgen habe ich es auf jeden Fall sehr genossen, alleine durch die Felder zu gondeln. Dabei bin ich richtig schön langsam gefahren ;-))   

16.07.

  • Endlich mal wieder eine Ausfahrt mit den Vereinskollegen. Eine sog. schnelle Gruppe kommt nicht zusammen, also alle gemeinsam. Mit ca. 20 RadkollegInnen durchs Paderborner Land zu cruisen, das hat schon was. Torsten, heute zum ersten Mal dabei, bekommt gleich die komplette Bandbreite der Qualitäten des RMC geboten: 
    • Nette Gespräche über alle möglichen Alltagsthemen
    • Einen Platten des 1. Vorsitzenden, der gleich zwei Schläuche verbraucht, da er es schafft, beim ersten Reparaturversuch mit der Handpumpe den Ventilkopf abzureißen
    • ...und (ein anderer) Torsten, der aus "Solidartät" auch einen Platten hat - erst dachte ich, er wolle mich veräppeln, aber es war tatsächlich so - Murphy`s Law.
    • Die Geduld und die Hilfsbereitschaft, mit der Pumpen, Schläuche, CO2 usw. angeboten werden

    • Dietmar, der zwischendurch mal ordentlich Tempo macht - schließlich muss ja die "Standzeit" wieder eingeholt werden ;-)) - und das Tempo noch so wählt, dass nur kurze Pausen notwendig sind um die Gruppe wieder zusammenzuführen.

    • Gemeinsames Joghurtbecherlöffeln bei "unserer Eisdiele"
  • ...und wenn ich das alles hier so schreibe, dann merke ich mal wieder: Wir sind echt ne tolle Truppe und es macht einfach immer wieder Spaß, gemeinsam mit Euch Rad zu fahren !

 

 13.-15.07.

  • "Business as usual". Nach so einer schönen Woche ganz "normal" mit dem Rad zur Arbeit gefahren und gleich 24 h Dienst. Ich lasse es in Sachen Radfahren ruhig angehen, regenerieren ist angesagt. Am Mittwoch erstmals wieder etwas längere Ausfahrt (ca. 70 km), nach der Arbeit von Salzkotten aus über Oberntudorf einen Großteil der "Paderborner Permanenten" der RG abgefahren. Bei angenehmen Temperaturen trocken nach Hause gekommen, alles gut.

05.07. - 12.07.

  • Eine Woche in den Pyrenäen, man war das geil! Ein paar Eindrücke habe ich in einem Artikel zusammengefasst

30.06. – 04.07.

  • Wocheneintopf: Diese Woche stand nicht im Zeichen des Radfahrens – mit weniger als 100 gefahrenen Kilometern ist es die Woche des ganzen Jahres, in der ich am wenigsten Rad gefahren bin. Zufälle und persönliche Umstände, zum Glück keine Verletzung – führten zu dieser reduzierten „Wochenleistung“. Auch das Treffen unseres NW-Teams Ötztaler in Bielefeld zur Einkleidung hatte dazu beigetragen, da ich direkt im Anschluß an meine Arbeit nach Bielefeld anreisen musste und somit mit dem Auto zur Arbeit gefahren bin. Aber ich wurde für das „Nicht-Radfahren“ reichlich belohnt: Neben vielen Ergänzungen des Teamoutfits (von der Socke bis zur Winterjacke) habe ich einiges über die Hintergründe der Arbeitsweise der NW erfahren. Es folgte eine „offizielle“ Teamsitzung sowie eine „inoffizielle“ in Brackwede auf der Terrasse eines Teamkollegen. Hier wurde bei leckerer Paella (Dank an die Ehefrau!) und den entsprechenden Kaltgetränken weiter über das aktuelle persönliche Befinden, die „Teamlage“ im Allgemeinen und im Besonderen und natürlich auch schon weit vorausschauend über einige Aspekte des Ötzis diskutiert. Mit nach Hause genommen habe ich das Gefühl, dass alle wirklich Lust auf den Ötztaler und auch auf das Team „an sich“ haben und sich dafür ambitioniert, aber nicht verbissen, vorbereiten.
  • Ich selbst bin seit heute Morgen gedanklich bei meinem ursprünglichen Jahreshighlight, der einwöchigen Pyrenäentour mit Uli von Schwartzenberg. Allmählich muss ich mich mit dem Packen sputen, da am Samstagmorgen die Räder und das Gepäck verladen werden. Ich freue mich riesig auf diese Tour, auf die Radkollegen, auf die Natur und bin sehr gespannt, was mich dort erwartet.

27.06.

  • Nach kurzer WhatsApp-Konferenz mit Vereinskollegen war morgens um 6:50 Uhr klar, wir fahren den 210 km-Brevet der RG 99 Paderborn trotz äußerst unsicherer Wetterlage mit Regen und Gewittervorhersagen. Am Start finden sich insgesamt 14 Starter ein - das war dann wohl doch der Wettervorhersage geschuldet - denn der Brevet ist landschaftlich ein Leckerbissen! Mit fünf RMC'lern am Start stellten wir wieder mal die größte "Mannschaft", das hat mittlerweile schon fast Tradition! Schon sehr früh nach dem pünktlichen Start um 8:00 findet sich eine homogene Siebener-Gruppe zusammen mit Bekannten aus der "RTF-Szene" sowie einem (bis dahin) noch Unbekannten, der sich aber wunderbar in die gut harmonisierende Gruppe einfügt. Oft ist das Wetter ja besser als angesagt, diesmal leider nicht wirklich: insgesamt viermal dürften wir eine kräftige Dusche von oben über uns ergehen lassen. Nur gut, dass die Temperaturen dabei angenehm waren, so dass man nicht wirklich auskühlte. Die Stimmung war während der ganzen Fahrt bestens, die Pausensituationen waren angenehm entspannt, vieles fügte sich mit selbstverständlich erscheinender Leichtigkeit. Die insgesamt ca. 2000 Hm ermöglichten nach enstprechenden Anstiegen immer wieder schöne Ausblicke auf Weiden, Wald und idyllisch gelegene Dörfer. Sogar ein Fuchs schaute verwundert zu, wie wir in Zweierreihe über die Landstraße cruisten.
    Dass ich dann auch noch viel vorne fahren durfte, hat für mich die Ausfahrt perfekt werden lassen: Was kann schöner sein, als sich im Kreise von Freuden und Bekannten mal so richtig "die Kante" zu geben. Ich hab's auf jeden Fall genossen und die Mitfahrer waren spätestens beim zwischenzeitlich sehr sehr kräftigen Gegenwind nicht "unfroh", zumindest teilweise im Windschatten fahren zu können.
    Fazit: Ein gelungener Tag!

25.06.

  • Heute morgen um 6:20 Uhr erstmals in diesem Jahr in "kurz-kurz" zur Arbeit gefahren - welch' ein Genuß! So darf es weitergehen.....

24.06.

  • Da gestern noch leicht verschnupft und das Wetter eher feucht als einladend, kurzfristig statt Radfahren die Sauna gewählt. Eine gute Entscheidung. Spannend, wie drei Stunden Sauna sofort Urlaubsgefühle vermitteln können.
  • Heute dann ein unerwartetes Geschenk: Gemeinsames Abfahren der Permanenten der RG in abendlicher Sonne! Das war mal richtig schön; und eigentilch braucht es dazu gar nicht viel:  ein paar "Hügel" und Leute, die Lust haben Rad zu fahren: Beides war gegeben - tolle Landschaft (Egge-Tour), gemeinsame Ausfahrt mit zwei meiner Vereinskameraden, ein ein dritter wurde von uns per Eskorte "nach Hause gebracht" (Altenbeken liegt exakt auf der Strecke), da er heute schon einige Radkilometer hinter sich hatte und quasi "zufällig" am Treffpunkt vorbeikam - schöne Aktion! Obwohl wir nur insgesamt zu viert waren, war es für mich ein sehr gelungener Abend.

22.06.

  • Nach der Arbeit im Dauerregen nach Hause - auf's Jahr gesehen so selten, dass es mir eigentlich nichts ausgemacht hat; nur den Gedanken an eine "etwas längere Schleife nach Hause" habe ich dann doch zurückgestellt ;-))
  • Da ich in zwei Wochen mit Uli von Schwartzenberg und 18 anderen "Bergfreunden" in die Pyrenäen fahre, habe ich mir morgens noch schnell ein paar Tipps von Jörg Ludewig für die 6-Tages-Etappenfahrt geholt. Außerdem noch ein bisschen über Organisatorisches bezüglich des Ötzi gesprochen - irgendwie schon schön, wenn man diese Möglichkeit hat.
  • Abends: Vorstandssitzung unseres Vereins

21.06.

  • Heute morgen um 6:30 mit 107er Durchschnittspuls zur Arbeit gecruist (Bereitschaftsdienst) - auch langsam fahren will gelernt sein! Tatsächlich werde ich in dieser "Disziplin" immer besser ;-)). Erstaunlicherweise habe ich trotz gestrigem Muskelkrampf heute keinen Muskelkater; das verstehe wer will...
  • Da die Urlaubszeit immer näher rückt habe ich mal meinen Kalender befragt, wie denn meine zukünftigen Donnerstage aussehen: bis Ende Juli werde ich ein einziges Mal am RMC-Training teilnehmen können, da nächsten Donnerstag meine Tochter ein Konzert mit ihrem Orchester hat (welches ich natürlich gerne hören möchte), am folgenden Donnerstag trifft sich erneut das NW-Team, dann bin ich für eine Woche in den Pyrenäen. Zum Training kann ich dann einmalig am 16. Juli, die zwei folgenden Donnerstags-Termine verbringe ich in meinem Familienurlaub. Liebe RMC'ler, so sieht's aus; umso mehr freue ich mich auf die Zeit, die ich mit euch verbringen kann ;-)). Ab 13. August bin ich dann wieder regelmäßig dabei !

20.06.

  • Schöne 150er-Runde in Borchen gefahren. Gemeinsam mit "meinen RMC'lern" gestartet und lange bei zügigem Tempo in größerer Gruppe beieinander geblieben. Ich hatte "gute Beine" und dementsprechend viel Spaß. Da keiner meiner anwesenden Vereinskollegen primär Lust hatte, die 150er zu fahren, bin ich im Duett mit Günter aus Hövelhof die letzten 50 km gefahren. Wir hatten noch richtig "Dampf auf dem Kessel" und ich habe es tatsächlich geschafft, den ersten Muskelkrampf meiner "Rennradkarriere" zu produzieren. Ich hatte es aber ehrlich gesagt auch ein bisschen darauf angelegt, weil ich herausfinden wollte, wie sich der Krampf ankündigt und noch wichtiger, was ich tun muss/kann, um diesen dann wieder "wegzubekommen" - wäre doch wirklich blöd, wenn ich erstmalig beim Ötzi einen Krampf bekäme und dann nicht wüßte, was zu tun ist. Mit dem Ergebnis meiner Erfahrungen bin ich durchaus zufrieden und Günter war so rücksichtsvoll, mir zum Ende hin nicht einfach davonzufahren. So sind wir gemeinsam gut angestrengt, aber sehr zufrieden im Ziel angekommen. Ach ja, von den zahlreichen angekündigten Schauern sind wir komplett verschont geblieben!

19.06.

  • (Leider) hat sich die gestrige Arbeit schon "bewährt", im Nieselregen zur Arbeit, nur ein bedingter Genuß. Aber tatsächlich: Vor allem das vordere Schutzblech hilft sehr, die Füße deutlich trockener zu halten - einen trockenen Hintern und keinen Schmutzstreifen am Rücken, dass verdanke ich dem hinteren Schutzblech, definitv deutlich angenehmer als "hinten ohne".
  • Da ich sowohl heute als auch am Sonntag 24 h Dienst habe, mußte ich schon heute morgen an alles Passende denken, da ich direkt von der Arbeit aus nach Borchen zur RTF fahre. Also: Flasche einpacken (brauche ich sonst für den kurzen Weg zur Arbeit nicht), Überschuhe mitnehmen, Windweste, Regenjacke, zweites Paar Socken usw. Bei alledem habe ich natürlich doch was vergessen: Die Wertungskarte! Aber wofür hat man Freunde? Kurz bei Andreas S. angerufen - kein Problem, er nimmt sie mit und meldet mich vielleicht sogar mit an! Danke Andreas !!

18.06.

  • Theaterabend statt Vereinstraining - auch mal schön. Aber am Samstag wird dann in Borchen die RTF gefahren!
  • ...und ich muss gestehen: ich bin nicht mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren - das Wetter war so öde und das Rad noch nicht passend präpariert. Das habe ich dann allerdings spätnachmittags nachgeholt: aufgrund der Wettervorhersage für die nächsten zwei Wochen sind Schutzbleche wohl nicht zu vermeiden - daher alles schön geputzt, entfettet, Schutzfolien geklebt und Schutzbleche angebracht.

16.06.

  • Nette Begegnung am Morgen auf dem Weg zur Arbeit : An der ersten roten Ampel steht eine Triathletin mit ihrem Rad. Begrüßung meinerseits, Nicken als Antwort. Zweite rote Ampel: "Bist du im NW-Team Ötztaler"? Ich bejahe. "Cool, ich lese das immer so gerne...."  Langsam aber sicher macht sich doch bemerkbar, das freitags in der Neuen Westfälischen "NW-Team Ötztaler-Tag" ist ;-))
  • Leider kann ich am Donnerstag wieder nicht am Vereinstraining teilnehmen, daher also Dienstag wieder nach Borchen. Diesmal keine Speedgruppe mangels Teilnehmern. Aber auch die gewählte Gruppe von Hubert und Wolfgang läßt mir die Möglichkeit so radzufahren, dass ich am nächsten Tag gerne "locker regeneriere".
14.06.
  • Da Tochter auswärts beschäftigt und Ehefrau arbeitend ausnahmsweise doch kein kompletter Ruhetag, sondern kurze Hausrunde über den Bauernkamp - wie so häufig: einfach schön!
13.06. 
  • Keine RTF, keine andere Rennradtour, nein, Kanufahren mit den Arbeitskollegen war angesagt! Hat trotz anfänglichem Regen bei toller Stimmung richtig Spaß gemacht. Das anschließende Grillen war ein absoluter Genuß, also definitiv mehr Kalorienaufnahme als -verbrauch, einfach lecker! 
12.06.
  • Nach anstrengendem 24-Stunden-Dienst erstmal einen leckeren Kaffee gekocht und die NW aufgeschlagen: Gut aufgemachter Ganzseitenartikel zum Treffen bei Jörg Ludewig vom 06.06. (siehe unten). Auch das zugehörige Video ist aus meiner Sicht wirklich sehenswert. Immer wieder spannend finde ich auch, wie unterschiedlich wir Teammitglieder die Dinge wahrnehmen und entsprechend darstellen. Dann aber: Ab auf's Rad! Bei tollem Sommerwetter in jeder Hinsicht ein Genuß. Erstmals in diesem Jahr über die Gauseköthe gefahren, dann zurück über Horn-Bergheim-Merlsheim-Oeynhausen-Erpentrup-Langeland-Altenbeken. Ein klein wenig KA-Training, aber eigentlich rollen und die Natur genießen - das ist Erholung pur. Radfahren ist einfach ein genialer Sport!
11.06.
  • Gehört nicht ganz zum Thema, hat aber doch sehr wahrscheinlich Konsequenzen für den Ötztaler Radmarathon: Ich hatte mir ja überlegt, dass es als Vielfahrer sinnvoll wäre, ein zweites Rennrad zu besitzen. Und so vernünftig, wie sich das anhört, hatte ich auch entschieden: ein Rose-Rad des mittleren Preissegmentes wurde bestellt. Nun habe ich aber auf dem Weg nach Utrecht (siehe unten) kurz in Bocholt bei Rose vorbeigeschaut, um mir das potentielle Rad mal "live" anzuschauen. Mmmh, so richtig kam die Vorfreude nicht auf, irgendwie gefiel mir das Design auch nicht. Was tun?? Man kauft doch kein neues Rad, nur um zu sagen: "Jetzt habe ich das notwendige 2. Rad, damit ich bei Reparaturen des ersten eine Alternative habe", oder? Letztendlich habe ich die Bestellung heute storniert und werde weiter in Ruhe überlegen, welche Art Rad denn zu mir passen könnte......den Ötzi werde ich dann wohl mit meinem (geliebten) Centurion fahren, auch nicht die schlechteste Alternative ;-)).
09.06.:
  • Im Moment versuche ich regelmäßig im GA 1 Bereich zur Arbeit zu fahren - irgendwie habe ich den Eindruck, ich kann meinen Fettstoffwechsel noch verbessern, da ich dauernd das Gefühl habe, ich müßte was essen ;-)). Plane ab und zu auf dem Rückweg von der Arbeit eine Kraft-(ausdauer) einheit einzustreuen, aber derzeit nur vorsichtig, da ich meine Knie nicht überlasten möchte. Bin gespannt auf die Effekte - ob man's überhaupt merkt?
  • Da ich Donnerstag leider nicht zum RMC-Training kommen kann, fahre ich nach längerer Zeit mal wieder in Borchen, hinsichtlich der "Bergtauglichkeit" immer eine gute Adresse zur Bestimmung des aktuellen Status quo.
    Als wenn ich es geahnt hätte: Bergab geht immer noch deutlich besser als bergauf! Leider schont mich auch die Borchener Speed-Gruppe nicht (Kein Gast-Bonus, keine Rücksichtnahme auf Amtsinhaber ;-)), nichts dergleichen....) so dass nolens volens die Chancen steigen, die vier Berge des Ötztaler Radmarathons zumindest irgendwie hochzukommen :-)).

 07.06.

  • Gestern war der "große Termin", Video- und Fotosession inc. Fahrtechniktraining und "lockerer" Runde bei Ex-Profi Jörg Ludewig. Fazit vorweg: Es war sehr sehr spannend und hat richtig Spaß gemacht. Start und Ziel waren das Privathaus der Familie Ludewig in der Nähe von Versmold. Nach kurzer Einführungsrede konnte sich Jörg von unseren Fahrkünsten überzeugen (lassen): Neben "Eins-werden mit dem Fahrrad" durch zahrleiche Übungen zur Balance auf dem Rad und Slalomfahren in verschiedenen Schwierigkeitsstufen wurde geübt aus voller Fahrt zu Bremsen, Kurven zu Fahren, eine Flasche vom Boden aufzuheben - und wieder hinzustellen, in Körperkontakt mit seinem Radfahrnachbarn zu gehen (Schulter an Schulter), mal die Wirkung eines "Lupfens am Lenker" des "Kontrahenten" kennenzulernen und nicht zuletzt, dem Radkollegen eine Turbounterstüzung zukommen zu lassen.  Sehr beeindruckend, was man alles nicht kann - und wie steil die Lernkurve ist, wenn man's mal übt. Ich bin mir sicher, hier haben alle NW-Team Teilnehmer noch richtig was dazu gelernt! Während der ganzen Zeit wurde natürlich intensiv gefilmt und fotografiert, dennoch gab es einen zusätzlichen Fototermin für jeden einzelnen im Sinne eines Radlerstilllebens - "Radler mit Rad, am Heuballen stehend" oder "Pause am Wegesrand, Radler ohne Helm, im Gras sitzend". Zeitgleich durften sich alle anderen nach den ersten "Strapazen" schon mal mit frischen, von Fr. Ludewig eigens für uns gebackenen Brötchen stärken, welche alles enthielten, was ein Radler so unterwegs braucht, lecker!
    Dann endlich aufs Rad! Immer schön brav in geordneter Zweierreihe hinter dem Videowagen hinterher. Mit dem "Bravsein" ist das allerdings so eine Sache, wenn man mit 'nem Ex-Profi fährt. Immer wieder sticht Jörg der Hafer, werden Kurven zackig genommen, Zwischenspurts eingelegt oder Abfahrten zügigst absolviert. Letzteres hat mir besonderen Spaß gemacht - war schon eine Augenweide zu sehen, wie Jörg und Andreas (unser Ex-Motorradfahrer) elegant vor mir die Serpentinen fahren - da konnte ich mir einiges Abgucken! Beim einen oder anderen Hügel im Zittertal durfte dann jeder sein eigenes Tempo fahren, wie immer, wurde dann oben auf die Restgruppe gewartet. Das NW-Team Ötztaler funktioniert wirklich nahezu perfekt; selbst das "belgische Kreiseln" (Jörg ließ sich nicht davon abbringen), hat für die, die bis zum Ende dabei waren, richtig gut geklappt und "Bock gemacht". Wenn über die Zeit der eine oder andere "hinten rausfällt", weiss man, warum "belgisch kreiseln" sowohl Segen als auch Fluch sein kann. Aber auch das haben die Teammitgleider im Blick, letztendlich wird immer wieder nacheinander geschaut, gewartet und gemeinsam weitergefahren: so muss ein Team sein!
    Krönender Abschluß dann im Hause Ludewig: Bei Kaffee, Softgetränken, selbstgebackenem Erdbeerkuchen (Schwiegermutter), Apfelkuchen und weiteren Köstlichkeiten wurden ersten Erfahrungen ausgetauscht und die Kontakte untereinander intensiviert. Vielen vielen Dank an die gesamte Familie Ludewig und natürlich auch an Jörg, solch' eine Gastfreundschaft erlebt man gern!

 03-05.06.

  • Regeneration vom Feinsten: Drei Tage Kurzurlaub mit meiner Frau, Utrecht war unser erstes Ziel. Hatte zufällig zwei Tage vorher erfahren, dass Utrecht in diesem Jahr Startort der Tour de France ist. Also konnte man neben Grachten, alten intersessanten Gebäuden, der Kultur (Dom, Catharinenkonvent) auch noch die Vorbereitungen in der Stadt auf dieses Ereignis genießen. Quasi jedes Geschäft hat in irgendeiner Form die Tour als Thema mit eingebaut, das Ganze in einem Land, was sowieso schon fahrradverrückt ist, toll! Natürlich habe ich den einen oder anderen Schnappschuß gemacht, vielleicht bekommt Ihr ein paar Bilder davon auf dem Stiftungsfest (Vereinsfest) präsentiert. Von Utrecht aus sind wir über Amsterdam zum Ijselmeer gefahren und habe das Wasser und die Luft sehr genossen. In Lelystad war unserer nächster Halt, das Sitzen am Wasser im Hafenbereich der pure Genuß! So sollte Regeneration immer ausssehen!

 01.06.:

  • Wieder zu Hause! Nach einem sehr schönen, langen und intensiven Wochenende bin ich nun wieder zurück in den heimatlichen Gefilden. Die Mecklenburger Seenrunde war in verschiedenerlei Hinsicht eine Herausforderung, aber ein tolles Event. Genaueres könnt ihr dem Artikel auf der Startseite bzw. später unter "Presse und Erfahrungsberichte" nachlesen.
  • Richtig Spaß gemacht hat das Fahren im Dreierteam; "Radfahrtechnisch" habe ich gut auf mich geachtet, nicht überpaced, einen passenden Durchschnittspuls und eine ordentliche Fahrzeit realisieren können - ein gelungenes Wochenende mit einem guten Freund, was will man mehr?

 27.05.

  • Diese Woche wird regeneriert, kein Training beim RMC und auch keines in Borchen, u.a., weil ich zwei 24 h Dienste zu absolvieren habe, aber auch, weil ich Zeit mit meiner Familie verbringen möchte. Außerdem geht's am nächsten Wochenende schon wieder auf eine Langstrecke, die Mecklenburger Seenrunde (MSR) ruft.

24.05.

  • Tja, wo soll ich anfangen. Ich hatte mir verschiedenen Dinge vorgenommen, vieles hat gut funktioniert. Aber der Reihe nach: Da es mir richtig viel Spaß macht, mit der ersten Gruppe zu rollen, bin ich erst einmal bis zur ersten Kontrolle Volldampf gefahren: Macht warm und ist ein tolles Gefühl - ruhiger werden wollte ich ja eh noch, z.B. die Wasserkuppe hoch. Da hab ich dann schön meine avisierten Ziele eingehalten, heißt: möglichst TF um 80/ min, Puls 140-150/min (Gang frei wählbar). Natürlich sind da einige an mir vorbeigefahren, schnellere gibt es immer! Dann fiel der HF-Sensor für mehrere Stunden aus, aber mit diesem Grundmuster bin ich dann nach Gefühl gefahren, hat auch gut funktioniert. Die Abfahrten habe ich dieses Jahr noch mehr genossen, als letztes Jahr! Ob's am schmaleren Lenker oder der möglicherweise tieferen Sitzposition durch den neuen Helm (der es mir ermöglicht über meinen Brillenrand zu schauen ohne Zug auf den Augen zu haben) liegt, weiss ich nicht, aber die Abfahrten liefen richtig gut - o.k. ich wollte natürlich auch das Material schonen und hab dann auch nicht so viel gebremst ;-)). Außerdem wollte ich ja rausfinden, wie es ist, während der Fahrt zu essen: Fazit: nicht so dolle! Hab versucht einen Corny-Riegel bei 5 % Steigung zu mir zu nehmen, hat irgendwie auch geklappt, ich wurde aber das ungute Gefühl nicht los, den größeren Teil des Riegels bei der vertieften Atmung nicht verdaut, sondern inhaliert zu haben. Später habe ich dann mal sog. Sondenkost probiert. Das klappte eigentlich ganz gut, ist aber aufgrund des Gewichtes (ca. 400 g) eher blöd zu transportieren. Auf einer der wenigen "Rollerstrecken" habe ich dann mal den Im Starterpaket enthaltenen Nutrixion-Riegel gegessen (Rosinen/Getreide); klar ging das besser, aber irgendwie behagte mir dieser eingespeichelte Schleimbrei dann auch nicht so sehr. Letzen Endes habe ich dann eigentlich wie immer an den Verpflegungsstellen die üblichen Dinge wie Brote, Kuchen, Bananen, usw. zu mir genommen - ist irgendwie doch das Beste. Zum Thema Pausen gibt es eigentlich nur die Erkenntnis, dass je länger die Fahrt dauerte, der Wunsch nach einer "etwas längeren" Pause größer wurde. Während ich bei K1 durchgefahren bin, bei K2 und K3 ca. 5-8 min verbracht habe, waren es bei K4 und K5 schon eher 10-15 min. K6 habe ich nicht genutzt, da ich ja schon unfreiwillig 60 min Pause gehabt hatte (siehe unten). Wie es "nach hinten raus" um meine Kondition bestellt ist, habe ich nicht herausgefunden, da ich mich frühzeitig gegen die zusätzlichen steilen 300 hm entschieden habe - es lief so gut, ich wollte mir einfach nicht den Tag durch Anstiege im 15-20 % Bereich, die mir garantiert sehr schwer gefallen wären, unnötig "kaputtmachen". So wie ich es gemacht habe war es eine runde Sache und ich bin gutgelaunt und locker im Ziel angekommen.
    Leider ist mir bei KM 209 der Umwerfer abgerissen, so dass ich einen knapp einstündigen unfreiwilligen Stop hatte (Warten auf den Servicewagen). Aber das Service-Team hat das Problem zügig und pragmatisch gelöst und so konnte ich auf dem vorderen kleinen Blatt die letzten 29 km hochfrequent nach Bimbach kurbeln. Was mich besonders gefreut hat: Mehr als 20!! Radfahrer, die vorbeigesaust sind (an der Stelle fuhren eigentlich alle 35-40 km/h), haben sich erkundigt, ob sie helfen können. Toll, meine Fahrradwelt ist wieder in Ordnung!
  • Wie kann es anders sein: Natürlich bekommt auch Torsten ein Bimbach-Fazit von mir zugesandt.

23.05.

  • Morgen steht Bimbach auf dem Plan. Dort möchte ich verschieden Dinge auf der Langdistanz ausprobieren:
    Effektive Nutzung von Pausen
    : Wieviel Pause brauch ich zur Erholung, was kann (und will) ich auf dem Rad essen (- hier bekommt "Essen auf Rädern" plötzlich eine ganz andere Bedeutung ;-)) -)
    Welche HF tut mir bei welcher Steigung gut?
    Ausdauer: Wie sieht's nach "hinten raus" aus, heißt: nach ca.- 200 km kommen noch einmal drei knackige, deutlich zweistellige, Anstiege mit insgesamt 300 hm auf ca. 10 km..... kann ich die noch geordnet fahren oder werde ich "komplett alle" sein.
    Wie komme ich überhaupt Ende Mai mit soviel Höhenmetern zurecht....

22.05.

  • Sowohl ein schöner Artikel über die ersten Teamerfahrungen als auch ein Video mit einem Teammitglied (nw.de/oetztaler) verbunden mit der Vorstellung der Teamkleidung schmücken die heutige NW. Ich mag unser Vereinstrikot wirklich sehr, kann mir kaum ein schöneres vorstellen, aber die NW-Teambekleidung kommt erstaunlich nah an das "Maß aller Dinge" heran.

21.05.

  • Der erste Schwung Teamkleidung (kurz-kurz) ist angekommen, getragen werden „darf“ sie erst, nachdem sie freitags (22.5.) öffentlich „eingeführt“ wurde. Das Design soll weiss-schwarz–rot sein, das käme mir als RMC‘ler natürlich entgegen.
  • Entgegen meiner ersten Bedenken erweist sich die "What's App-Gruppe" doch als recht probates Kommunikationsmittel

20.05.

  • Für Bimbach verabreden sich spontan vier Teammitglieder für die 170er, einer hatte sich schon im Vorfeld für die 200er angemeldet, ich selbst habe langfristig die 248 km avisiert. Damit sind also sechs von acht Teammitgliedern in Bimbach, nicht schlecht! U.a. auch deswegen, weil fünf samstags anreisen, so dass man sich am Samstagabend auch noch ein wenig näher kennennlernen kann – Teambildung nennt man das ;-)).

18.05.:

  • Nun werden auch noch die drei schönsten Radfotos, die man so hat, gewünscht... Ich hab mal ein Foto von unserem Schloßtreff, ein Gruppenfoto von uns vor einem RTF-Start, eines von unserer 1. Vorstandssitzung (in Trikots) und eines vom Giro del Dolomiti hingeschickt. Mal sehen, was die Redaktion daraus macht...

16.05.

  • Alles hat seinen Preis ;-)). Nach schöner gemeinsamer Radfahrt wünscht sich Torsten (zur Erinnerung: der Redakteur) von jedem drei spontane Gedanken zur Ausfahrt, die dann natürlich journalistisch "verwurstet" werden.

14.5.

  • Das Team wird in der NW ganzseitig vorgestellt. Das war natürlich auch für mich interessant, da ich nun den Namen Gesichter zuordnen konnte. Am gleichen Tag war unsere erste gemeinsame Ausfahrt als NW-Team Ötztaler im Rahmen der RTF Gütersloh. Ich war sehr erstaunt, wie schnell sich eine angenehme Gruppenharmonie auf dem Rad einstellte. Sowohl während des Fahrens als auch im Nachklang war die Stimmung bestens. Die entsprechende What’s App-Nachlese zeigte, dass es wohl allen so ergangen war. 

12.05.

  • Eine What’s App –Gruppe wird ins Leben gerufen und eine erste Kennlernphase des Teams mittels Smartphone beginnt- ich denke so für mich: na ja….

07.05.

  • Erste Gedanken zur Vorbereitung auf den Ötztaler: Da ich für den Sommer geplant hatte, an einer Pyrenäentour teilzunehmen (auf die ich mich sehr freue!), werde ich an meinem Radfahrverhalten (Training würde ich es nicht nennen wollen) wenig ändern. Ich hatte sowieso vor, eher mehr als weniger Höhenmeter zu fahren, da ich ja auch in den Pyrenäen Spaß haben möchte. Die Teilnahme an den beiden Frühjahrsevents „Flandernrundfahrt“ und „Amstel Gold Race“ standen auch auf meinem Jahresplan, weil sie mir schon letztes Jahr viel Spaß gemacht hatten. Das Mountainbiken und das häufige Fahren zur Arbeit im Winter hat natürlich dazu beigetragen, dass ich jetzt im Frühjahr nicht neu anfangen muss, meine „Form aufzubauen“, sondern schon eine ganz gute Grundlage habe. Somit sind die Weichen für ein erlebnisreiches Rennradjahr gestellt. Perspektivisch werde ich vielleicht das „Luxusproblem“ haben, eine ganz ordentliche „Früh-Sommer-Form“ bis zum Augustende zu „konservieren“ – wie das am Besten geht, muss ich noch rausfinden. Erst einmal werde  ich aber die nächsten Radsportereignisse, wie z.B. den Rhönmarathon und die Mecklenburger Seenrunde, genießen. 

Am 05.05.

  • ruft mich der Redakteur der NW Bielefeld, Hr. Ziegler,an, er könne sich mich als Teammitglied vorstellen, wann man sich denn treffen könne. Ein Wort gab das andere, wir trafen uns noch am gleichen Tag! Nach beiderseitigem „Abtasten“ konnte Hr. Ziegler, ab jetzt „Torsten“, sich mich defintiv als Teammitglied vorstellen, ich selbst hatte noch ein bischen Bedenkzeit, da ich noch einen Vertrag (Risikoausschlußvertrag der NW) zu unterschreiben hatte, bevor meine Teilnahme „amtlich“ wurde. Nach kurzer Bedenkzeit und Rücksprache in der Familie war die Entscheidung gefallen, ich mache mit.

24.04.

  • Eigentlich wollte ich dieses Jahr den Ötztaler nicht fahren, aber mit diesem „Lokalkolorit“ NW, warum eigentlich nicht? Ist ja auch für den RMC kein Nachteil, wenn ab und zu was über den Verein bzw. ein Mitglied des Vereins in der NW zu lesen ist. Also gut: Bewerbungsunterlagen ausgefüllt und abwarten….

April 2015

  • Lese zufällig in der NW, dass ein NW-Team Ötztaler gebildet werden soll. . 
  • Zwei Tage später erneut ein Artikel zum Thema
  • 24.4.: Hinweis in der NW, dass man sich (nur) noch bis zum 25.04.15 bewerben kann

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