Presse & Erfahrungsberichte 2018

(zweites Halbjahr)

Was dich hier erwartet....

In diesem Bereich haben wir für Dich alle Presseartikel eines Jahres gelistet, die in der lokalen Presse erschienen sind. Hier ist aber auch der Platz, um von eigenen Erfahrungen mit dem Rad - sei es eine Familienradtour, ein Mountainbike-Trip oder ein besonderes Radsportereignis - zu berichten. Der Weg dahin ist denkbar einfach: Einen Text (z.B. in Word) verfassen, möglicherweise ein Bild hinzufügen und das Ganze an: webmaster@rmc-schloss-neuhaus.de schicken.

 

Wir feuen uns über jeden Beitrag von Dir!

Erfahrungsbericht August:

Das Jahresevent - Rad am Ring

Beim RMC geht es dieses Jahr von einer gemeinsam geplanten Veranstaltung zur nächsten. An dieser Stelle geht es um das besondere jährliche Event, auf der Nordschleife am Nürburgring zu radeln. 

Die Veranstaltung wurde über den RMC Mail Verteiler und auf unserer Monatsversammlung vorgestellt. 

Insgesamt meldeten sich 14 RMC‘ler, die Interesse an der Veranstaltung zeigten. Daraufhin hat Christoph ein erstes Vortreffen organisiert. 

Bis auf John und Jörg, der diesmal leider nicht dabei sein konnte, hatte noch keiner der Interessenten an dem Event teilgenommen. Bei dem Treffen wurden Jörg's Erfahrungen weitergegeben und über die unterschiedlichen Materialien diskutiert. Pavillons, Grill, Kaffeemaschine, Radständer, Rolle, Betten, Licht, Werkzeug und Bierzeltgarnituren waren selbstverständlich. Als die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, haben sich folgende Teams herauskristallisiert:

 

Master 2 (RMC Youngsters):          Frederik, Thomas, Andrzej, John

Master 2 (RMC Fun Team):            René, Melanie, Henning, Johann

Master 3 (RMC Racing Team CS):   Christoph, Stephan

Master 4 (RMC Senioren Team):     Bernhard, Werner, Gerd, Michael

 

Zusätzlich sind Adelheid und Karin mitgekommen, außerdem Niklas als Fotograf und Ersatzfahrer.

Wir planten eine frühe Anfahrt am Freitag, um den Temperaturen und den Staus gerecht zu werden. Das Auffahren auf den Nürburgring war ab 16 Uhr möglich. Die Autos stauten sich sehr weit rund um die Wegweisungen. Das Thermometer zeigte zwischenzeitlich 40 Grad an. Dennoch lief alles sehr strukturiert ab. Sobald der Hänger mit den Pavillons unsere Parzelle erreichte, wurde alles aufgebaut. Zwei Schlafzelte, ein Zelt zum Speisen, ein Zelt für Rollen und Wäscheständer. Des weiteren standen noch drei kleine Schlafzelte zur Verfügung. 

Damit wir für Trinkwasser nicht immer zum Zapfhahn laufen müssen, haben wir einen Schlauch gelegt. Leider reichte die verfügbare länge von 50 Meter nicht aus. John konnte kurzfristig noch zwei Freunde, René und Matthias, erreichen, die auf dem Weg zum Ring als Besucher waren. Wir konnten sie noch mit auf der Parzelle unterbringen und hatten nun genug Schlauch für unsere persönliche Trinkversorgung. Der Wahnsinn! 

Niklas und John haben die Startunterlagen für alle Fahrer abgeholt sowie die Transponderflaschen für die Zeitmessung. Es gab jede Menge zu sehen: diverse Hersteller mit großem Aufgebot an Produkten, Ess- und Trinkbuden sowie Verkaufsstände für Radmaterial und eine Werkstatt.

Am Abend verköstigte sich das Team mit der Nudelpfanne von Werner, Fleisch und Würstchen vom Grillmeister Thomas und Salaten von John. Zum Glück wurde es am Abend wieder kühler und es lies sich gut nächtigen. Am frühen Morgen wurde der Wind stärker und es regnete kurz. Wir frühstückten zusammen Brötchen die Adelheid und Karin besorgt hatten. Dazu gab es frischen Kaffee. Rund eine Stunde vor Beginn des Rennens (12:45Uhr) machten sich die ersten Fahrer auf zur Startaufstellung. Darunter Christoph, Frederik, Melanie und Gerd. Die verbliebenen Fahrer hielten sich an der Parzelle auf, um den Massenstart von dort zu beobachten. Rund vier Minuten dauerte das Spektakel, bis alle Fahrer an der Parzelle vorbei gefahren sind. Der Wahnsinn wie viele Fahrer hier unterwegs sind. 

Christoph und Frederik kamen mit der Spitze des Feldes wieder an der Parzelle an. Während Christoph und Stephan im fliegenden Wechsel den Transponder rotierten, haben die anderen Teams kurz angehalten. Dabei hat eine weitere Person die Flasche mit dem Transponder umgesteckt sowie die ersten Meter angeschoben. Dort haben die Freunde von John, Niklas und Karin ausgeholfen.

Die zweite Runde überraschte die Fahrer mit Starkregen, die Strecke war nass doch die Temperaturen noch weit über 24 Grad. Der Regen legte sich schnell wieder und die (gesamt) vierte Runde war schon wieder trocken. Die erste Runde war für jeden individuell etwas ganz besonders. So wurde von einigen gesagt, dass sie es überschätzt sowie unterschätzt haben. Eine bunte Mischung an Gesprächsbedarf.

Ab 20:30 Uhr wurde das Licht montiert. Rücklicht, Frontlicht und nach Bedarf Licht am Helm. Es war während des Fahrens und an der Parzelle ein schöner Sonnenuntergang zu beobachten. Des weiteren gab es an diesem Tag die Mondfinsternis, die auch gut zu sehen war. Jeder ist auch mal bei Dunkelheit gefahren und hat die langgezogene Steigung noch vor Augen, wo auf ca. 500 Rücklichter geblickt werden kann. 

Plötzlich wurde es hektisch: „John, JOHN, du musst sofort los, Frederik ist gestürzt“. Zu dem Zeitpunkt waren viele an der Parzelle und konnten Frederik versorgen. Glücklicherweise hat er nur Schürfwunden und der größere Schaden liegt beim Material. Von dem Zeitpunkt an durften Thomas, Andrzej und John etwas mehr fahren. 

Es wurde wieder hell. Noch ca 7 Stunden bis zum Ende. Gegessen wurde in Etappen ganz individuell und dazu ganz viel Kaffee. Einige haben sich zwischenzeitlich auf’s Ohr gelegt, andere blieben wach. 

Bis zum Ende wurde durchgefahren, jeder wollte nochmal und Thomas, Andrzej und John haben die letzte Runde gemeinsam befahren und Fotos gemacht. Christoph konnte mit seiner letzten Runde nochmal vor Schluss die Ziellinie passieren und so durfte Stephan noch einmal los, die 26. Zweierteamrunde absolvieren. Nochmal alles geben. Geschlafen wird später! 

Als alle an der Parzelle angekommen sind. Wurde alles zusammen gepackt. Dies dauerte rund 45 Minuten. Jeder Fahrer hat eine Medaille erhalten für die Teilnahme am 24h Rennen. Auf 14 Uhr sind alle Teams zur Siegerehrung gegangen. Aufgrund der vielen Aktivitätskategorien, Altersgruppen und der Ehrung der Frauen und Männer getrennt hat sich dies 1,5 Stunden hingezogen. Doch das Warten hat sich gelohnt. Das Live Tracking verriet schon vorher: Das Zweierteam Christoph und Stephan steht auf dem Podest, waren sie doch durchgehend an zweiter Stelle ihrer Altersklasse. Zu aller Überraschung haben Christoph und Stephan es schlußendlich sogar auf den 1. Platz geschafft.

Wir waren alle sehr begeistert und sind von Ihrer Leistung beeindruckt. Doch Hut ab. Jeder hat Bestleistungen gezeigt, Spaß gehabt und die Vereinsveranstaltung genossen.

 

PS:    Weiterhin gute Besserung an Frederik 

PS 2: Nächstes Mal haben wir ne eigene Dusche :D 

 

Von: John

Pressebericht August:

Die 36. Libori RTF war eine RTF nahe dem Äquator

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so Nah“, dieser Slogan könnte aus einer Urlaubsbroschüre stammen, ist aber hier dem Programm der 36. Libori-RTF entnommen, ulkt der 1. Vorsitzende Martin Klösener gegenüber einem Teilnehmer aus Paderborn bei der Anmeldung.

 

Diese startete am vergangenen Samstag bei Wetterbedingungen, „die wir sonst nur vom Äquator kennen“, so RTF Fachwart Bernhard Dirkschnieder. „Was die Libori-RTF darüber hinaus mit dem Äquator gemeinsam hat, ist die Länge, fuhren die 492 Teilnehmer doch mehr als 40.000 Kilometer allein auf dieser Veranstaltung zusammen“, so Bernhard Dirkschnieder weiter.  Denn auf dem Plan standen Touren durch die Kreise Paderborn und Höxter mit Distanzen von 40,80,110 oder 150 Kilometer.

 

Wesentlich zu dieser Gesamtleistung von über 40.000 Kilometern trugen die Mannschaften des Radtreff Borchen (1. Platz 19 Teilnehmer), der RSV Rietberg (ebenfalls 1. Platz 19 Teilnehmer) und der Radsportgemeinschaft Delbrück (3. Platz 12 Teilnehmer) bei.

 

Doch auch die vielen Teilnehmer in kleineren Gruppen leisteten ihren Beitrag zu dieser lokalen Erdumrundung, ebenso wie diejenigen, die diese 36. Auflage der Libori RTF für sich zum ersten Mal entdeckten.

„ Ich fahre jetzt schon seit 12 Jahren Rennrad, habe aber erst vor zwei Jahren das RTF-Vereinsangebot für Jedermann auf zwei anderen Veranstaltungen für mich entdeckt und starte auf dieser Libori-RTF als Neuling“ erklärte Marc Schmerder beim Start den Organisatoren in Vorfreude auf die von ihm gewählte 110 Kilometerrunde.

Eine etwas andere Motivation zur Teilnahme brachte Christian Schlüter aus Hagen/Westf. nach Schloß Neuhaus an den Start. „Als Cyclingtrainer im

Injoy Hagen-Hohenlimburg reizt mich besonders die hügelige Landschaft auf der Langstrecke über 150 Kilometer. Ich fahre am liebsten Berge. Der Nachteil hier draußen ist nur, es geht auch wieder bergab, das gibt es im Studio bei mir nicht“, scherzte er auf der Kontrollstelle in Siebenstern, als er schon 1200 der 1600 Höhenmeter der Strecke hinter sich hatte.

Auch zum ersten Mal auf der Libori-RTF-Langdistanz war Sikma Cathrinus vom Radclub Schwalbe Oelde unterwegs. „Diese lange Tour fahre ich heute alleine, den anderen war es einfach zu heiß. Ich hatte einfach Lust auf diese Distanz und es war eine super Entscheidung, an der Streckenteilung in Herbram-Wald die Kurve genommen zu haben“ so Sikma Cathriunus gegenüber Renate Finke vom Kontrollstellenteam.

Teilnehmer Dirk Ramm ahnte am Morgen bei der Trikotauswahl bereits, dass er sein „Easy Going-Trikot“ wohl im Schrank lassen konnte. Dass er stattdessen sein „Knochenmühle-Trikot“ anzog, er aber dennoch mitten in der Anstrengung freundlich in die Kamera blicken konnte, zeigt seinen Humor, den er vom Kleiderschrank bis zur Kühltheke im Ziel auch nicht verlor.

 

Der RMC Schloss Neuhaus dachte an Vieles bei der Organisation der heißen Libori RTF, wie dieser Sunblocker-Dosierspender  zeigt, den jeder nutzen konnte, dem die Sonne zu viele ihrer sonst netten Strahlen schickte.

 

 

Kontrollfahrer Ádel Khella aus Rheda-Wiedenbrück nahm seinen Job gerade wegen der Nähe zum RTF-Äquator sehr ernst. „Nein, ich musste mich an den Kontrollstellen nicht von Wurzeln und Beeren ernähren, Mundraub am Brombeerbusch gab es nicht, es gab sogar warme Bananen, die kenne ich sonst von keiner Veranstaltung. Bilder, die etwas anderes sagen, sind Fake News“ sagte er zwinkernd beim Fotoshooting am entferntesten Punkt der Runde in Siebenstern und lobte das vielseitige Getränke- und Verpflegungsangebot, mit dem der RMC Schloss Neuhaus der Hitze begegnete und den Sportlern die „Äquatortour“ leichter machte.

 

 

Christina Meise und Stefan Schrader aus OWL schoben hier ihre Räder zu einem optischen Tandem zusammen, denn das zusammen Fahren ist ja das, was den Spaß auf solchen Touren  ausmacht. 

„Hitze, Spaß und etwas Fahrradfahren, das sind wohl die Stichworte, die diese 36. Libori RTF am Besten beschreiben“, resümierte der 2. Vorsitzende Willi Hoppe vom Meldetisch, der die Rückkehrer gerne an die Getränke und Kuchentheke verwies.

 

Dort hörte man oft von Planungen, dass der Libori-RTF-Drops noch nicht gelutscht sei, schließlich habe er noch einen weichen Kern, womit wohl die Libori-Kirmes gemeint sein musste, wie der Kassierer Josef Sonntag vermutet, der mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden war, „auch wenn er nochmal Geld herausrücken musste, damit die Kühltheke nicht trocken fiel.

 

Von: G.Westermann

Trainingszeiten

(ausgenommen an Feiertagen)

 

Auch Nichtmitglieder sind          herzlich willkommen

Treffpunkt:

Vor dem Schloß

Residenzstraße 17

33104 Schloß Neuhaus

Der RMC im neuen Gewand
Der RMC im neuen Gewand

Winter ab Oktober

Renn-/Tourenradler

Samstags um 13:30 Uhr

Mountainbiking:

Samstags um 10:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Wandern:

Sonntags um 13:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Indoor-Cycling: 

Kursprogramm

Terminkalender

Sperrzeiten Senne