Presse & Erfahrungsberichte 2018

(zweites Halbjahr)

Was dich hier erwartet....

In diesem Bereich haben wir für Dich alle Presseartikel eines Jahres gelistet, die in der lokalen Presse erschienen sind. Hier ist aber auch der Platz, um von eigenen Erfahrungen mit dem Rad - sei es eine Familienradtour, ein Mountainbike-Trip oder ein besonderes Radsportereignis - zu berichten. Der Weg dahin ist denkbar einfach: Einen Text (z.B. in Word) verfassen, möglicherweise ein Bild hinzufügen und das Ganze an: webmaster@rmc-schloss-neuhaus.de schicken.

 

Wir feuen uns über jeden Beitrag von Dir!

Erfahrungsbericht Dezember:

Buchbesprechung

Die Regeln - Kodex für Radsportjünger

In der Politik gibt es ein Sommerloch, bei uns Radfahrenthusiasten ein Winterloch (?). All' denjenigen, die nicht gerade auf dem MTB oder Rennrad unterwegs sind, die Rolle unbeachtet lassen, nicht „Zwiften“ und sogar auf das Indoor-Cycling verzichten, möchte ich die Lektüre des „Coolsten Radsportknigge der Welt“ wärmstens ans Herz legen – alle anderen dürfen es natürlich auch lesen ;-)).

 

Laut Buchbeschreibung bei Amazon ist das „Markenzeichen und Erfolgsgeheimnis der Velominati (www.velominati.com) eine unvergleichlich trockene Mischung aus echter Passion für den Radsport, enormem Fachwissen, großer Klappe und viel Sinn für (teils schwarzen) Humor. Wie eine Art Fight Club auf zwei schmalen Reifen treten sie an, um ihre Leser in die Etikette und geheimen Rituale des Radsports einzuweihen und die frohe Botschaft zu verkünden, was guten Stil beim Rennradfahren ausmacht.“

                      Das Team um den US-Amerikaner Frank Strack hat als selbsternannte „Velominati“ insgesamt 95 solcher Grundsätze (DIE REGELN) verfasst und erklärt. Jetzt endlich ist ihr launiger Kodex, der auch hierzulande längst Kultstatus in der Radsport-Szene genießt, in deutscher Sprache auf den Markt gekommen.

 

Fazit einiger Besprechungen zu dieser Lektüre: „Dieses Buch gehört als unverzichtbarer Leitfaden in die Ausrüstung jedes ernsthaften Rennradfahrers – egal, ob man nur im Alltag eine gute Figur machen möchte oder dafür trainiert, der neue Eddy Merckx zu werden“.

 

Auf dem Buchrücken findet sich folgende Zusammenfassung: „Bei den Velominati dreht sich alles um die bedingungslose Passion für das schnelle Radfahren – nicht einfach nur als Freizeitvergnügen oder als Art der Fortbewegung, sondern als Ausdruck einer eigenen Lebensart. Sie haben sich formiert, um das bedeutende kulturelle Erbe des Straßenradsports zu feiern, samt dem steten Streben nach sportlicher Höchstleistung und lässiger Eleganz im Auftreten.

 

                              DIE REGELN sind ihre Bibel

 

Als „Appetizer“ habe ich Regel #9 ausgewählt:

 

REGEL #9 //WENN DU BEI SCHLECHTEM WETTER FÄHRST, HEISST DAS, DASS DU EIN HARTER HUND BIST. BASTA

 

Schönwetter-Radfahren ist ein Luxus, der für Sonntagnachmittage und breite Boulevards reserviert ist. Diejenigen aber, die bei schlechtem Wetter fahren – ganz gleich, ob es kalt, nass oder ungewöhnlich heiß ist –, sind Mitglieder eines speziellen Clubs von Rennradfahrern, die am Morgen einer großen Ausfahrt die Gardine zur Seite schieben, um zu sehen, wie das Wetter wird, und über deren Züge sich dann, wenn der Himmel seine Tore geöffnet hat und es aus Eimern schüttet, ein schiefes Lächeln ausbreitet. Hier handelt es sich ganz offensichtlich um einen Radsportler, der die Fron im Sattel wahrlich liebt.

                                           An einem sonnigen Tag ist niemals je etwas wirklich Episches passiert. Die legendären Schlachten der großen Kriege wurden allesamt in Regen, Graupel oder Schnee ausgetragen. Die Erkundungsreisen der größten Entdecker erfolgten stets bei schrecklichen Bedingungen. Wenn die Menschheit irgendwann in der Zukunft endlich einen fremden Planeten betreten wird, kann man darauf wetten, dass das Wetter richtig beschissen sein wird.

Was mich betrifft, liebe ich das Radfahren bei diesen Bedingungen: regnerisch, nass, bitterkalt, fies. Pack als Zutat noch eine Kopfsteinpflaster- oder eine Cyclocross-Strecke dazu, und ich bin dabei. Wenn ich mich für eine Ausfahrt im Regen bereitmache, stehen mir vor nervöser Vorfreude die Nackenhaare zu Berge. Während ich meine Knie- und Armlinge überstreife und in der Kiste mit den Überschuhen und langfingrigen Handschuhen wühle, male ich mir schon aus, wie der kalte, nasse Regen vom Himmel herabstürzt und mir bis in die Poren dringt. Ich weiß, dass ich bald meine Zeit mit dicken Regentropfen verbringen werde, die vom Rand meiner Radmütze herabfallen und als mein persönliches Metronom fungieren, derweil ich meine einsame Spur in die regenglatte Straße fräse.

Alles ist härter im Regen. Warm zu bleiben, zum Beispiel. Oder auch auf dem Rad zu bleiben, denn der Regen bindet alle Sand- und Ölpartikel auf der Oberfläche des Asphalts zu einer Schmierschicht, die jederzeit bereit ist, uns die Reifen unterm Hintern wegzuziehen. Der Bremsweg verlängert sich und zwingt uns, besonders aufmerksam auf lauernde Gefahren zu achten. Ein Moment der Unachtsamkeit kann das Verderben bedeuten. Durch die Kurven zu steuern, hat mit Radfahren nicht mehr viel zu tun: Es vereint vielmehr die unangenehmsten Aspekte von Schlittschuhlaufen, Seiltanz, Geräteturnen und Baccara. 

                                         Diese zusätzliche Herausforderung hält unsere Konzentration und unsere Sinne geschärft. Unser Geist wird komplett gereinigt – für Nebengedanken ist bei solchen Bedingungen einfach kein Platz. Alle Gedanken an die Kälte, die Nässe oder den Schmerz in unseren Beinen werden von der totalen Hingabe an die Fron im Sattel in den Hintergrund gerückt.

Mein Vater hat mich in jungen Jahren gelehrt, dass es, wenn man etwas Unangenehmes erledigen muss, wenig Sinn hat, keine Freude daran zu haben. Er war so klug, seinen Standpunkt zu verdeutlichen, indem er mich wiederholt Dinge tun ließ, die ich nicht gerne tat. Wenn er merkte, dass ich besonders unglücklich war, ging er mir bei meiner Aufgabe zur Hand und zeigte mir, dass man, so unangenehm die Sache als solche auch sein mochte, stets doch Vergnügen in einfachen Dingen finden konnte. Sei es in der Beobachtung, dass man Fortschritte macht, in der Befriedigung darüber, dass man die Sache irgendwann zu Ende gebracht hat, oder in der Tatsache, dass man sich überwunden hatte, etwas zu tun, was man eigentlich nicht tun wollte. Das allein ist etwas, auf das man stolz sein kann. Da war natürlich was dran: Man konnte leiden und es hassen, oder man konnte leiden und dennoch Freude daran haben. Sich auf das Unvermeidbare zu fixieren, trägt nicht gerade dazu bei, sich bei einer unangenehmen Sache besser zu fühlen.

Das Radtraining ist bestens geeignet, um diese Lektion zu lernen. Wenn man wie ich in Minnesota aufwächst, darf man jedes Jahr auf ungefähr sieben Tage mit angenehmem Wetter hoffen, und diese ergaben sich tendenziell immer nur dann, wenn wir gerade auf Reisen waren oder ich andere Pflichten zu erledigen hatte, die mit Radfahren nichts zu tun hatten. Damit blieben dreihundertsoundsoviele aktive Trainingstage, an denen praktisch immer unangenehmes Wetter herrschte, sei es, dass es heiß, feucht, windig, regnerisch, verschneit oder kalt war oder dass man es – zu besonders unangenehmen Anlässen – mit einer unwirklichen Kombination all dieser Beschwernisse zu tun bekam.

Im Laufe der Zeit verlor das Training in schlechtem Wetter seinen Status als etwas, was ich lediglich für eine unvermeidliche Notwendigkeit hielt, um meine Ziele zu erreichen. Stattdessen wurde es für mich zu einer Quelle intensiver Motivation, zu wissen, dass meine Rivalen zur selben Zeit bestimmt drinnen im Warmen saßen und auf besseres Wetter warteten, während ich draußen von den Elementen in die Mangel genommen wurde. Und außerdem fanden alle berüchtigten Rennen in den klassischen Radsportländern in Europa in verheerenden Wolkenbrüchen statt, von den Frühjahrsklassikern über den Giro und die Tour de France bis hin zur Straßen-WM und den Herbstklassikern. So wurde der Regen schnell zu meinem Lieblingsradfahrwetter.

Wenn ich aus dem Fenster schaue und ich sehe einen düsteren Himmel und regennasse Straßen, breitet sich ein verschmitztes Lächeln auf meinem Gesicht aus, da mir bewusst wird, dass ich nun schleunigst in meine flämische Ausgehuniform schlüpfen werde, um raus aufs Rad zu kommen, bevor das schlimmste Wetter vorüber ist. Wenige Dinge motivieren mich mehr, als mit gesenktem Kopf – das Gesicht nur durch den kleinen Schirm der Radmütze ein wenig vor Nässe und Wind geschützt – in den Regen hineinzufahren, meine Beine zu sehen, wie sie von Knielingen verhüllt auf- und abwirbeln, und zu spüren, wie die Windweste mit geöffnetem Reißverschluss in der kalte Brise flattert. Ich male mir aus, wie ich über die schmalen Wirtschaftswege in der flämischen Provinz rase, als einsamer Ausreißer an der Spitze des Rennens. Wie ich mir die Meute der Verfolger so gerade eben vom Leib halten kann, ehe ich im Triumph über die imaginäre Ziellinie rolle.

In schlechtem Wetter Rad zu fahren, bedeutet, dass du dein Rad der Behaglichkeit drinnen im Warmen vorziehst. In schlechtem Wetter Rad zu fahren, bedeutet, dass dir Einsatz und Verpflichtung wichtiger sind als Sicherheit und Risikominimierung. In schlechtem Wetter Rad zu fahren, bedeutet, dass du ein harter Hund bist. Basta.

 

Wer also etwas mit dieser Art Humor anfangen kann, hat zumindest die Lachmuskeln trainiert :-)) 

  

Von: Christoph

Presseberichte November:

Stiftungsfest des RMC Schloß Neuhaus

VereinsmeisterInnen erfuhren Ehrungen – und der Spaß am Radfahren erfuhr viel Beachtung

Um es gleich vorweg zu sagen: „78.460 vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) gewertete Kilometer und 2198 Wertungspunkte waren das sportliche Mannschaftsergebnis der RMC-Saison 2018, und da sind die Trainingskilometer nicht einmal mitgezählt“ so Bernhard Dirkschnieder in seinem ersten Amtsjahr als RTF Fachwart. „Von den 109 Vereinsmitgliedern fahren 61 mit der sportlichen Ambition der BDR-Wertungskarte. Aus diesem Fahrerfeld des RMC fuhren die fünf Besten auf den 6. Platz der OWL-Wertung, die in Erinnerung an einen vor Jahren tödlich verunglückten Radsportkollegen aus dem Bezirk  als „Bollmann-Pokal“ in diesem Jahr erstmals verliehen wird. „Wir wollen mit diesem Pokal an einen tragischen Unglücksfall erinnern, der uns bei allen sportlichen Ansprüchen auch immer Mahnung sein soll“, so der 1. Vorsitzende Martin Klösener, der auch zugleich OWL-RTF-Fachwart ist.

Auch sonst konnte der RMC im Bezirk OWL punkten, war doch Susanne Temme bei den Damen auf dem 3.Platz (94 Punkte, 3152 Kilometer) und Fiona Schröder auf dem 6.Platz (92 Punkte, 3262 Kilometer) gelistet, während Boris Masalsky bei den Herren auf den 4 Platz (156 Punkte, 6295 Kilometer) fuhr.

 

Bernhard Dirkschnieder nahm als RTF-Fachwart die Ehrung der RMC-VereinsmeisterInnen vor. „Ich mache diese Auswertung zum ersten Mal und was mir aufgefallen ist: Ich selber werde nie Vereinsmeister, es sei denn, ich trenne mich von meiner Frau“ eröffnete er die Zeremonie süffisant und machte damit deutlich, dass die Ehrung sportlicher Leistungen immer auch die Partnerinnen und Partner mit einbezieht, gerade bei so zeitintensiven Sportarten wie dem Radsport.

In der RMC-Vereinswertung kam in der Damenwertung Susanne Temme (94 Punkte, 3152 Kilometer) auf den 1.Platz und konnte so auch den Wanderpokal als dreimalige Siegerin in Folge ihr Eigen nennen. Fiona Schröder (92 Punkte, 3262 Kilometer) folgte erkennbar dicht mit etwas mehr Kilometern aber eben 2 entscheidenden Punkten weniger auf dem 2.Platz und Brigitte Heinzel (28 Punkte, 1002 Kilometer) belegte den 3. Platz.

Bei den Herren war Boris Masalsky mit 156 Punkten und 6295 Kilometern weit vorne auf dem 1. Platz, gefolgt von Andreas Schonlau (117 Punkte, 3943 Kilometer) auf dem 2. Platz und Wilhelm Hoppe (110 Punkte, 3904 Kilometer) auf dem 3.Platz. Den 4. Platz erfuhr Dietmar Korte mit 90 Punkten und 3471 Kilometern, von denen er aber bis zu seinem schweren Unfall im Sommer schon soviel Punkte erfahren hatte, dass Andreas Schonlau ihm seinen 2. Platz widmete. „Bis zu dem Unfall hatte Dietmar mehr Punkte als ich, dem will ich hiermit Rechnung tragen“ so Andreas Schonlau bei der Entgegennahme der Urkunde.

 

All diese Kilometer waren aber nicht nur sportliche Arbeit sondern auch Freizeitspaß. In der ungezwungenen Diaschau kamen die Höhepunkte des Sportjahres noch einmal in Erinnerung. Martin Klösener berichtete nochmals von der Etappenfahrt zu den Zwenkauer Radsportfreunden bei Leipzig, zu denen sich seit nunmehr 23 Jahren eine intensive Vereinsfreundschaft entwickelt hat.

 

Thomas Kirchhoff ließ die Bilder von Mallorca Revue passieren.Sein Hinweis, dass die fünf Teilnehmer dort über 44.000 Kilokalorien verbrauchten, diente aber nicht als Entschuldigung für die Nutzung des tollen Büffets des Abends, sondern war eher ein Hinweis auf den intensiven sportlichen Charakter dieses Trainingslagers im Frühjahr. Bernhard Dirkschnieder kam hier noch einmal zu besonderen Ehren, überreichte ihm Thomas Kirchhoff doch den neuen Selva-Pokal, den Bernhard Dirkschnieder selbstironisch als „die wichtigste Auszeichnung im Amateurradsport“ bezeichnete. Der alte Selva-Pokal war wohl biologisch abbaubar und damit unauffindbar, bestand er doch nur aus einem Spieleholzwürfel mit einer Mensch-Ärger-Dich-Nicht Spielfigur darauf, ein Zeichen, dass dieser Pokal nichts mit Glück bei diesem Bergsprint in Selva zu tun hat. „Der neue Pokal ist alterungsbeständig aus Glas und Marmor und sicher eine Herausforderung für das Handgepäck im Flieger“ so Thomas Kirchhoff mit sichtlichem Spaß bei der Übergabe.

Boris Masalsky war mit über 6000 Wertungskartenkilometern klar, dass da irgendwann die Straßen brennen mussten. Die Veranstaltung Burning Roads in Ochtrup war da wie ein kleines Ausrufungszeichen. 330 Kilometer, davon lohnte sich zu berichten. Christoph Lescher hatte dort im Vorjahr schon mal geschnuppert und wie das so bei 'Appetizern' so ist, will man nachher das Rezept haben und es selber machen. So waren Boris und Christoph vom RMC unterwegs, Christoph in Verbindung mit einem Familienbesuch und Boris, nun ja, wie der Name schon sagt, reiste mit dem Rad an. Das ist an sich nichts Besonderes mehr, reist er doch zu nahezu jeder RTF im Umkreis von 70 Kilometern mit dem Rad an und hängt die lange Tour dran, Besonders aber war das Wetter, war Regen doch ein seltenes Phänomen in diesem Sommer, was ihn sogar zur Kettenpflege nötigen sollte und das ist etwas, dass nun, wie der Name schon sagt, nicht zwingend zu seinem Ausgleichssport dazu gehört. Mit dem ihm eigenen Humor erzählt er von dieser Super Tour, auf der nicht die Strecke ihm wirklich zu Schaffen machte, sie hat ja schließlich ein Ende. Ihm machte die Wurst danach zu schaffen, die hat nämlich zwei Enden und Nahrungsaufnahme bei sportlichen Anstrengungen ist manchmal schwierig, so seine Erfahrung.

 

In Erinnerung an die alten Klassiker der Doppelveranstaltungen in Sulingen/Aschen kümmerte sich Andreas Schonlau um eine Neuauflage dieser Veranstaltungsart. SC Capelle und RSC Werne waren als Wochenendveranstaltungen nahe genug dran, um Anreise zum Start am Samstag, RTF-Tour mit Übernachtung, Sonntagsstart mit RTF-Tour und die sonntägliche Kaffeetafel später wieder zu Hause zu einem Paket zu schnüren. Andreas Schonlau hatte mit diesem Projekt des „Münsterländer Doppel“ eine geniales Sportwochenende geplant. Fortsetzung erbeten, Termine stehen noch aus.

 

Martin Becker berichtete vom Event der Hessenrunde. 435 Kilometer, 4600 Höhenmeter, das spricht sich leicht und fährt sich schwer. Er wusste das und dennoch tat er es, waren sich „sein Trainer“ und er doch sicher, dass es klappen könnte. Zwei Marathons durch die Rhön, „ich war guter Dinge und trotz meines eingeschränkten Trainings hatte ich die ersten 30 Kilometer richtig Spaß“ begann Martin Becker seine persönlichen Eindrücke selbstironisch zu beschreiben, die er, 400 Kilometer vom Besenwagen getrieben, aber auch jeden der 435 Kilometer von Sympathien für die Verwirklichung seines persönlichen Traumes getragen, genossen habe. Dass der Tourverantwortliche zufällige Zuschauer an einer Bergkuppe animierte, ihm als Nachzügler die Laolawelle zu machen, habe ihn erst irritiert, zugleich aber auch motiviert. Ebenso habe ihn motiviert, dass er zweimal Pannenräder überholte. Sie haben mich zwar schnell auch wieder eingeholt, aber immerhin sei er zweimal nicht der Letzte gewesen. Erst im Ziel habe ihn ein Radsportkollege aufgeklärt, dass so etwas zur Taktik im Breitensport gehört. „Geht dir die Puste aus, tu so, als hättest du einen Platten“ wurde ihm dort gesagt. Diesen späten Tipp hätte ich früher gebrauchen können, schloss er seinen Bericht und hinterließ bei den Vereinskollegen den Eindruck, dass da noch mehr Träume nicht zu Ende geträumt sind.

 

Nicht nur das Rennrad lud zu sportlichen Herausforderungen ein, sondern auch das MTB. Manfred Bergbauer berichtete von zwei Veranstaltungen, die ihn und die Kollegen sehr herausgefordert hätten. Zum einen der Stoneman Miriqudi im Grenzgebiet zwischen Tschechien und Thüringen mit den Stichworten zwei Länder, neun Gipfel und 162 Kilometer durch das Erzgebirge. Und zum anderen eine private Tour über beschilderte MTB-Strecken durch den Odenwald, wo die Strecken und Downhills manchmal derart artistisch sind, dass man meint, man nehme an einem Casting für Zirkusakrobaten teil, schildert Manfred seine Eindrücke und ist sich dennoch sicher, dass da für dem RMC noch mehr drin ist.

 

Christoph Lescher erinnerte sich an sein Alpenbrevet als ein „Radvergnügen in den Alpen“, das ganz bewusst in Anführungszeichen stehen würde. Eigentlich habe er mit zwei Radsportkollegen aus anderen Vereinen zusammen ein Team bilden wollen, doch der eine sei wegen schlechten Wetters nicht gestartet und der andere habe die Tour unterwegs abgebrochen. Dass er die Tour zu Ende gefahren sei, habe ihm im Nachhinein noch einmal gezeigt, dass er nicht so gerne alleine fahren würde und dass diese Tour durch die Alpen im permanenten Nebel ohne wirkliche Sicht mehr mit Erfahrungmachen als mit Spaß zu tun gehabt habe. Wenn man weiß, das Christoph Lescher durchaus ambitionierten Radsport betreibt, wirkt sein selbstironischer Schlusssatz zu seinem Bericht noch einmal nach: „Da quälst du dich diese legendäre Kopfsteinpflasterpassage mit 8,4 Stundenkilometern zum Pass hoch und da zieht einer mit 8,7 Stundenkilometern an dir vorbei“. Er fand, er habe schon schönere Touren gefahren.

 

Zum Beispiel das Jahresevent des RMC: Rad am Ring 2018. Werner Gutthoff berichtete für die TeilnehmerInnen von einem super tollen Radsporterlebnis am Nürburgring. Der RMC war mit 18 Leuten vor Ort, wir hatten als Verein in jeder Altersklasse tolle Teams. Zudem waren wir gut organisiert. Wir hatten als einzige Mannschaft an unserer Parzelle fließend Wasser, wir hatten nämlich 30 Meter Schlauchleitung gelegt. An derartigen „Nebensächlichkeiten“ zeigt sich die Breite des Vereins. Die Einschätzung der RMC-ler über die Schwere der Strecke reichte von „habe die Strecke unterschätzt“ bis „habe die Strecke überschätzt“, was auf das breite Leistungsspektrum verweist. Da hat jeder für sich gekämpft und alles gegeben und schlussendlich haben es zwei aus dem RMC-Team auf den 1.Platz ihrer Altersklasse geschafft: Stephan Wahle und Christoph Lescher.

 

 

Doch der RMC ist nicht nur Nehmer auf organisierten Veranstaltungen sondern gerne auch Geber. Darauf wies Martin Klösener in seinem Schlusswort unter Verweis auf die Libori-RTF und Egge-CTF hin, die gleichermaßen Grundlage und Aushängeschild der Vereinsarbeit im RMC seien.

 

 

Bericht: Gregor

Bilder: Rene

Stiftungsfest des RMC

Am Freitag, den 23. November 2018 feiert der RMC Schloß Neuhaus sein jährliches Stiftungsfest. Um 19.30 Uhr beginnt am bekannten Ort unserer Monatsversammlungen, im Jägerkrug in Elsen, die Feierstunde, die das Sportjahr des Vereins abrundet und zu dem alle Vereinsmitglieder und deren Partner und Partnerinnen eingeladen sind.

 

Mit dem Stiftungsfest gönnen sich die Mitglieder des RMC nach all den sportlichen Aktivitäten einen Abend des Genusses mit Büfett und der Erinnerung an ein spannendes Jahr. So heiß wie der Sommer war, so heiß verspricht der Rückblick auf das Sportjahr zu werden. „Geschichten aus der Radsaison 2018 und die Ehrung der Vereinsmeister werden an diesem Abend selbst zur Geschichte des RMC, die Gegenwart und Zukunft beginnt aber mit Übergabe der Pokale, denn nach der Saison ist vor der Saison“, so der 1. Vorsitzende Martin Klösener und hofft, dass das Training tags darauf am Samstag dann ohne schwere Beine durch den Feierkater stattfindet. 

Das Schöne am Herbst ist das Laub und das, was man daraus machen kann. Wir dürfen gespannt sein, was sich die Köche in diesem Jahr wieder für das Büfett einfallen lassen.

 

„Wir freuen uns auf viele Mitglieder und Angehörige und auf einen bunten Abend mit vielen Erinnerungen an eine lebhafte Radsaison“, so Willi Hoppe vom Orga-Team Stiftungsfest.

 

 

Erfahrungsbericht Oktober:

6. Egge-CTF des RMC Schloss Neuhaus

wo kein Schnee liegt, kann gefahren werden

„Wo kein Schnee liegt kann gefahren werden“ riefen die Organisatoren den 251 Startern bei beim Star zur 6. Egge CTF des RMC Schloß Neuhaus noch zu, wohl in Erinnerung an die erste CTF, als Schnee den damaligen 58 Startern Fahren das Fahren nahezu unmöglich machte. Und nun: Wetter, um das Urlaubsorte einen beneiden, so Susanne Temme vom Orga-Team. „Wir hätten zwar noch ein paar Teilnehmer mehr beherbergen können, aber gerade den schlammerprobten CTF-Fahrern ist dieses Wetter vermutlich einfach zu heiß“, so Susanne Temme weiter.

 

„Unsere Bike-Waschstation können wir glaube ich auch abbauen, wir verteilen einfach Staubtücher für die Räder an die Teilnehmer nach deren Rückkehr“ kommentiert Reinhard Korffmacher vom Team am Hochdruckreiniger diesen echten Sommertag mit über 25 °C im Oktober.

 

Doch: Herbstzeit ist auch die Zeit der Viren. Nicht alle Viren sind allerdings schlecht. Der sogenannte „CTF-Virus“ befällt in der Regel Fahrradfahrer jeden Alters und hat Symptome zur Folge wie Schweißausbrüche, Erschöpfungszustände und Kontrollverlust bei der Ausschüttung von Glückshormonen. Wer schon einmal Opfer dieses Virus' war weiß allerdings auch, dass es gegen diesen Virus keinen Impfstoff gibt, er sitzt, einmal infiziert, tief in einem drin und bricht sich manchmal einfach Bahn. Das einzige, dass hier hilft ist: Spaß!

So wie bei Leon Jorkiewicz, der eigentlich vom Rad-Trial kommt - diesem Klettern mit kleinen Rädern über Palettenparcoure. „Es fehlt mir beim Trial der Kick des Fahrgefühls und das Rauschen des Windes in den Ohren“ so Leon Jorkiewicz auf die Frage, wie er denn nun zur CTF kommt. „und irgendwann ist das Rad auch einfach zu klein“ schiebt er noch augenzwinkernd nach.

Das man aber auch mit kleinen Rädern auf CTF-Tour gehen kann, zeigten die wohl jüngsten Teilnehmer Matheo Schäfers (5 Jahre) und Hannes Braukmann (6 Jahre). Sie waren auf der 26 Kilometer-Schleife unterwegs und der ganze Stolz über diese Leistung zeigt sich im Finisher-Foto. „Das war ein wirklich einmaliges Erlebnis für die beiden, sie hatten wirklich einen großen Spaß“ so die Eltern im Ziel.

Großen Spaß hatte auch Nele Voß aus Bad Lippspringe. Sie hat ihr MTB gerade neu und nun neben ihrem Hobby Reiten nun auch noch den sportlichen Geländeritt auf dem Drahtesel für sich entdeckt. „Ich bin in einer Sportklasse auf der Lise-Meitner-Schule und habe deswegen viel mit Sport im Unterricht zu tun. Sport macht höllisch Spaß“ so Nele Voß. Dass der Sport etwas in der Familie liegt, zeigt auch das andere Hobby des Vaters, der sonst auf acht Rädern unterwegs ist. „Ich fahre noch gerne Inliner“ sagt er schmunzelnd. Und: Der Veranstalter freute sich besonders über die Teilnahme von Nele, ist sie doch sonst noch als sogenannte „Verkehrsdedektivin“ unterwegs. Da konnte auf der Strecke ja nichts mehr passieren.

Auch für Anna-Maria und Peter Walter aus Gütersloh war es die erste CTF. „Ich genieße einfach die tollen Ausblicke und schönen Waldpassagen auf dieser Tour, freut sich Anna-Maria Walter.

„Alte Hasen“ gab es neben den „Neuen“ aber auch genug auf der Strecke. So zum Beispiel der 9-jährige Levin Klaiber, der hier auf der Egge-CTF- zum zweiten mal startete, nun schon die 55 Kilometerrunde unter den Felgen hatte und eigentlich schon Fahrrad fährt, solange der laufen kann.

Oder Christian Sippel, der diese eigentlich für MTB's ausgelegte Tour mit seinem Rennrad fuhr. „Ich bin hier auf der 66 Kilometer-Runde unterwegs und musste wegen der schmalen Reifen bisher aber nur einmal schieben - na, vielleicht kommt ja noch mehr“ ist er sich an der Kontrollstelle in Kohlstätt nicht ganz sicher.

Simon Edwards aus Schloß Neuhaus konnte da von ganz anderen Schiebepassagen berichten. Er sei unlängst in den Niederlanden auf einer solchen Veranstaltung gestartet, da habe er 5 Kilometer geschoben. Da sei das Wetter aber auch sehr von einem Atlantischen Tief geprägt gewesen.

Mit vielen Eindrücken kehrten die Teilnehmer jedenfalls sehr zufrieden von den unterschiedlichen Touren zurück. „Ein abgerissenes Schaltauge, ein Kettenriss und ein Plattfuß sind übliche Pannen auf solchen Touren“ so Wilhelm Hoppe vom Meldetisch.

 

„Die Tour ist ganz schön gewesen“, sagte eine Teilnehmerin wieder im Ziel zum 1. Vorsitzenden Martin Klösener, „allein die Berge waren etwas hinderlich“ schob sie noch schmunzelnd nach.

 

Noch lange saßen die Teilnehmer im Ziel bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Nudelpfanne, schließlich hatte ja jeder aus seinem Blickwinkel etwas von der Tour zu berichten. Die Helfer an den Verpflegungstischen spitzten hier gerne die Ohren und freuten sich.

Eine ironisch kritische Anmerkung kam im Ziel aber noch von dieser Teilnehmerin: „Das Schöne beim RMC ist, dass man auch als nicht so schneller Sportler auf seine Kosten kommt“, sagte sie in ihrem originellen Lakritz-Outfit. Etwas zu bemängeln sei allerdings, dass manches Verpflegungsangebot manchmal einfach unpassend sei,

 

 

Von: Gregor 

Erfahrungsberichte September:

29.09.2018: Finale Inspektion der EGGE CTF

Nur noch wenige Tage bis zur Ausrichtung der EGGE CTF am 06. Oktober 2018. Also Zeit für die "Finale Inspektion" der Strecke.

Heute wollten wir es wissen: irgendwo auf den Wald- und Wiesenwegen sollten doch schlammige Passagen und Pfützen zu finden sein!

Doch dem Sonnen-Sommer folgt der Goldene Herbst. Die Strecken sind pulvertrocken. Rad und Fahrer müssen im Ziel nur kurz "Staub"-geschüttelt werden - fertig!

Dies bedeutet nicht, dass ihr es hierdurch leichter haben werdet. Die Auffahrt zur Egge und die kleinen, feinen Anstiege am Bauernkamp werden Euch genügend fordern.

Uns hat die Inspektion heute wieder großen Spaß gemacht, zumal wir in Kohlstädt mit einer leckeren Kaffee- und Kuchenpause verwöhnt wurden!

Wir freuen uns schon auf Samstag, wenn wir Euch bei unserer CTF begrüßen dürfen.

 

Bis dahin mit lieben Grüßen

Susanne

„Die Egge-CTF, ein großer Spaß, trocken geht sie gut, sie geht aber auch nass“

- Der RMC Schloß Neuhaus veranstaltet seine 6. Country-Touren-Fahrt -

„Die Egge-CTF, ein großer Spaß, trocken geht sie gut, sie geht aber auch nass“, so die Wetterprognose vom vereinseigenen Wetterfrosch gequakt, der wohl bei diesem krähenden Hahn vom Bauernspruchkalender in der Lehre war. Dem sagt man ja nach, kräht er dreimal auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.

„Wir erhoffen uns in erster Linie gutes Outdoorwetter und radsportbegeisterte Teilnehmer, damit die Veranstaltung so bunt wird wie der herbstliche Eggewald“, fällt Susanne Temme vom RMC-CTF-Team diesem Frosch schmunzelnd ins Wort und freut sich auf die kommende CTF des RMC Schloß Neuhaus. 

Diese startet am Samstag, den 6. Oktober 2018 als mittlerweile sechste Egge-CTF des RMC Schloß Neuhaus. Gestartet wird in der Zeit zwischen 10 – 11 Uhr an der Mastbruchschule in Paderborn - Schloß Neuhaus zu den Runden über 26,39,52 und 66 Km. 

Eine CTF (Country-Touren-Fahrt) ist eine Radtour durch Feld und Flur auf ausgeschilderten Wald- und Wirtschaftswegen. Sie ist geeignet für Mountainbikes, Crossräder und robuste Trekkingräder. Die beschilderten Strecken verlangen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, so wie man es von der Egge erwarten darf, schon einiges an sportlicher Ambition ab. Daher sind unterwegs drei Kontrollstellen eingerichtet, an denen die Teilnehmer mit Obst, kalten und warmen Getränken, Kuchen und auch sonst mit Humor bei Laune gehalten werden. 

Zum Beispiel mit einem lockeren Spruch vom Kontrollstellenteam vor der Weiterfahrt - und der Teil-nehmer weiß, warum er an diesem Tag beim RMC startet und nicht alleine über seine Hausstrecke fährt. Bemerkungen im Vorbeigehen wie „na, ist die Luft raus?“ bringen nochmal einen richtigen „Motivationsschub“ . Das mag sich dieser Teilnehmer auch  denken und freut sich selbst über seine sportliche Gelassenheit.

Am Start/Ziel gibt es weitere kulinarische Imbissangebote und auf Wunsch Urkunden für die Teilnehmer/innen die so noch eine kleine Extra-Erinnerung an einen hoffentlich schönen Tag mit nach Hause nehmen können.

Auch diese beiden Teilnehmer haben ihr Kommen bereits zugesagt, auch wenn sie im letzten Jahr die Tour mit „Gummi in den Beinen und stinkend wie ein Bär“ beendeten

Für Jede und Jeden mit Lust auf eine herbstliche Radausfahrt ist dieses Angebot eine Herausforderung. Die Startgebühr beträgt 5 € für Mitglieder des Bundes Deutscher Radfahrer und 7 € für alle anderen, gebührenfrei starten Schüler unter 18 Jahren.

 

Weitere Infos und Kontaktdaten unter www.rmc-schloss-neuhaus.de

 

von Gregor

Erfahrungsberichte August:

Schnellfahren im Rahmen des Radsportabzeichens 2019

Willi - Streckentest des Organisators
Willi - Streckentest des Organisators

Am 30.08.2019 war es wieder soweit:  Der RMC lud seine Vereinsmitglieder zum alljährlichen Schnellfahren im Rahmen des Radsportabzeichens ein. Dank Willi als Hauptorganisator war wieder alles optimal vorbereitet! Premiere hatten diesmal die neuernannten Radsportabzeichenprüfer Volker B., Boris und Andrzej. Außerdem sicherten Werner, Martin K., Bernhard und Rene die Strecke und fotografierten fleißig. Und Karin war - wie so häufig - bei der Zeitnahme dabei. Als einer derjenigen, der „nur“ gefahren ist, möchte ich mich noch einmal im Namen aller Fahrer ganz herzlich bei allen HelferInnen bedanken. Wohlwissend, dass wir uns auf nicht gesperrten Straßen (es ist ja keine Rennen!) bewegen, ist  diese Unterstützung eine große Hilfe für das eigene Sicherheitsgefühl.

Wie in den Vorjahren wurde in einminütigem Abstand gestartet. Ganz zu Anfang war der Parcour bei passablen Temperaturen noch trocken, aber so leicht wollte Petrus es uns dann doch nicht machen. Eine einzige Schauerwolke – gefühlt nur auf unserer Zeitfahrstrecke; es hat weder in Paderborn Stadt noch in Schloss Neuhaus geregnet! - reichte, um die Anforderungen für Fahrer und Helfer!  ein wenig nach oben zu schrauben, aber RMC’ler sind ja bekanntlich hart im Nehmen ;-)).


Bei den insgesamt 11 Teilnehmern gab es sehr unterschiedliche Motivationen, am Schnellfahren teilzunehmen. Drei  RMC’ler haben die Zeit für ihr Radsportabzeichen eintragen lassen, drei Gäste wollten zeigen, was sie „drauf haben“, andere wollten schauen „was so geht“. So hat Frederik als Erster startend gleich eine ziemlich engagierte Zeit vorgelegt, da musste man sich schon ganz ordentlich strecken, um schneller zu sein. Gregor hingegen ist das sowas von egal, er fährt lächelnd und scherzend kerzengerade im Wind (und Regen) und hat seinen Spaß. Ich selbst strecke mich als sog. Sitzriese ganz gern, ich empfinde die Zeitfahrposition mit Trainingsbügel sogar als angenehm und liege somit ziemlich flach auf meinem Rad. Das spart Kraft oder macht schneller, je nachdem wie man es betrachtet.  Die nicht zu übersehenden Vorteile habe ich effektiv nutzen können und habe schlußendlich weniger Zeit als Frederik auf der Strecke verbracht, war aber trotzdem klitschnass. Wir beide waren damit auch schneller, als der flotteste Gast – nicht auszudenken, wenn ein „Fremder“  die RMC-Krone weggeschnappt hätte ;-)).

Insgesamt hat es allen Beteiligten trotz der widrigen Wetterverhältnisse ganz offensichtlich Spaß gemacht, die tolle Organisation hätte aber auf jeden Fall noch mehr Teilnehmer verdient! In diesem Sinne hoffe ich auf rege Teilnahme im nächsten Jahr, so dass zum einen mehr Fahrer die Möglichkeiten des Radsportabzeichens nutzen und zum anderen der „Club der < 30 min Fahrer“ erweitert  wird. Ich freu‘ mich drauf,

 

Christoph

 

PS: Die Teilnehmerliste incl. Fahrzeiten findet ihr im Mitgliederbereich dieser Homepage.

 

Alpenbrevet 2018

- Pässejunkie im Nebel versunken -

Am letzten Wochenende wollte ich meinem diesjährigen Portfolio ein weiteres Highlight hinzufügen, nämlich eine 4 bzw. 5-Pässe Tour in den Schweizer Alpen. Ich war voller Vorfreude und sehr gespannt auf die verschiedenen Pässe, die ich im Rahmen des Alpenbrevet kennenlernen würde. Ob es vier oder fünf werden (Gold- oder Platintour, siehe Schaubild), dass sollte/musste das Wetter und die Tagesform entscheiden, so meine Annahme. Aber schon allein das Beschäftigen mit den Pässen bei quäldich.de (eine perfekte Webaderesse, wenn man etwas über An-und Abfahrten bestimmter Berge erfahren möchte) hat meine Erwartungen auf ein Maximum gesteigert. Außerdem habe ich mich darauf gefreut, diesen Event gemeinsam mit Sven, den ich in diesem Jahr in Bimbach kennen- und schätzen gelernt habe, zu absolvieren. Dadurch wird die 750 km Anreise zwar nicht kürzer, aber angenehmer ;-))   

Teilnehmer des Alpenbrevet 2018 vor "Bergpanorama"
Teilnehmer des Alpenbrevet 2018 vor "Bergpanorama"

Leider sollte alles ganz anders kommen! Die Wettervorhersagen schwankten in den Tagen vor dem Event zwischen 12 h Dauerregen und „doch gar nicht so schlimm“ bis hin zur letzten Vorhersage am Vortag: „Kalt, neblig, Schneefall auf allen Pässen möglich, Regen ab dem frühen Nachmittag“. Na super!! Jetzt bist du 750 km mit dem Auto angereist und dann sowas. Die Hoffnung „vielleicht kommt es ja doch nicht so schlimm“ bewahrheitete sich leider nicht, im Gegenteil, es kam richtig „dicke“. Jeweils im unteren Drittel eines Passes war es noch recht angenehm, klare Sicht, ca. 5°, kein Wind, nichts zu klagen. Im mittleren Drittel wurde es jeweils deutlich kühler, der Wind frischte auf und die Sicht wurde zunehmend weniger. Im kompletten letzten Drittel – eines jeden Passes!! – war es saukalt, es blies einem ein fieser Wind entgegen, und die absolut weisse Nebelwand mit Sichtweiten unter 20 Metern wollte und wollte nicht aufhören. Es ist schon ein ziemlich bescheuertes Gefühl, einen Berg hinaufzufahren, wo man nicht mal sieht, wo es hingeht…. Noch viel blöder ist es allerdings, wenn man diesen Berg bibbernd wieder runterfährt und sich einzig an seinem Track auf dem Tacho, dem Seitenstreifen und den Rückleuchten eines Vordermannes orientiert. So hatte ich mir mein Erlebnis in den Schweizer Alpen definitiv nicht vorgestellt!

Die "Highlights" in der Zusammenfassung :

  • Es fiel mir aufgrund der Rahmenbedingungen sowieso schon sehr schwer, mich zu motivieren, dann fing auf dem Nufenenpass mein Hinterrad an „zu klimpern“ – Speiche gerissen! Das Hochfahren war kein Problem, da nervte nur das Geräusch, aber bergrunter hab ich mich nicht wirklich wohl gefühlt – und natürlich war die Option auf die Platintour - obwohl ich unter der Karrenzzeit bleiben konnte – keine mehr.
  • Ich bin ja im Rahmen der Frühjahrsklassiker „einigen Kummer“ gewohnt. Aber die Kombination am St. Gotthardpass war für mich bis dato einzigartig: Historisches Kopfsteinpflaster, ordentliche Steigung, boeiger Wind wie an der Nordsee, aber kalt wie Ostwind, einstellige Geschwindigkeit, bei der um jede Zehntelstelle hinter dem Komma gekämpft wurde –eigentlich war es zum Heulen.
  • Ja, tatsächlich ist mir am St. Gotthardpass die vielzitierte, historische Postkutsche aus der Nebelbank entgegengekommen, aber außer dem Gedanken „dadurch, dass du hier so langsam hocheierst hast du zumindest die statistische Wahrscheinlichkeit erhöht, diese Kutsche anzutreffen“ - okay, hat geklappt - tat sich gefühlsmäßig nicht viel. Für ein Foto hatte ich weder die Kraft noch die Lust, ich wollte einfach nur noch oben ankommen.

Das war tatsächlich mal eine „charakterbildende Maßnahme“ des Radsports, Mentaltraining vom Feinsten, seelische und körperlich Grenzerfahrung, die man bewußt nie so hätte herbeiführen können.

Hier nochmal zum Nachlesen die Pässe (incl. schöner Fotos!), in der Reihenfolge, in der ich sie gefahren bin:

 

  1. Von Wassen kommend den Sustenpass
  2. Den Grimselpass über die Nordrampe von Innertkirchen kommend
  3. Über die Westrampe von Ulrichen habe ich den Nufenenpass angesteuert
  4. Und zu guter Letzt habe ich von Airolo kommend den St.Gotthardpass bezwungen (hier trifft die Wortwahl definitiv zu).

 

Nach dieser Tour mußte ich wieder mal feststellen, dass sich scheinbar alles im Leben irgendwie ausgleicht. Dennoch hatte in in diesem Jahr schon so viele schöne Momente im Rahmen meiner Rennradaktivitäten, dass dieser eine Samstag nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Bleibt mir nur als Schlußgedanke: Ich war erstmalig in der Schweiz, bin knapp 9 h in den Bergen Rad gefahren und habe keine wirklich gesehen, unglaublich aber wahr!

 

Von: Christoph

 

PS: Die harten Daten zum Event:

  • 3000 waren angemeldet, 2082 sind gefahren, davon sind 1888 im Ziel angekommen
  • Aufteilung der Finisher:

                                            Bronze   205

                                            Silber   1016

                                            Gold       522

                                            Platin     145

 

Ich nehme an, dass im nächsten Jahr eine "Traumabewältigung" in den Schweizer Alpen ansteht :-)), mal sehen.

Vorbereitungen zur EGGE CTF laufen an

Am Samstag, 25. August machte sich eine 4-köpfige Delegation auf zur "kleinen Inspektion" der CTF Strecken.

Abfahren der 39-er CTF Strecke stand auf dem Plan. Der Sommer machte Pause und überraschte mit kurzen Schauern: passendes MTB-Wetter!

Einige kleine Hindernisse spickten die Strecke, die den Spaß an der Tour jedoch nicht mindern konnten.

Am 29. September steht mit den Vereinskollegen die "große Inspektion" (66-er Runde) auf dem Programm, auch das wird wieder ein schönes Naturerlebnis.

Wir freuen uns schon auf die EGGE CTF am 06. Oktober 2018!

Das Jahresevent - Rad am Ring

Beim RMC geht es dieses Jahr von einer gemeinsam geplanten Veranstaltung zur nächsten. An dieser Stelle geht es um das besondere jährliche Event, auf der Nordschleife am Nürburgring zu radeln. 

Die Veranstaltung wurde über den RMC Mail Verteiler und auf unserer Monatsversammlung vorgestellt. 

Insgesamt meldeten sich 14 RMC‘ler, die Interesse an der Veranstaltung zeigten. Daraufhin hat Christoph ein erstes Vortreffen organisiert. 

Bis auf John und Jörg, der diesmal leider nicht dabei sein konnte, hatte noch keiner der Interessenten an dem Event teilgenommen. Bei dem Treffen wurden Jörg's Erfahrungen weitergegeben und über die unterschiedlichen Materialien diskutiert. Pavillons, Grill, Kaffeemaschine, Radständer, Rolle, Betten, Licht, Werkzeug und Bierzeltgarnituren waren selbstverständlich. Als die letzten Vorbereitungen abgeschlossen waren, haben sich folgende Teams herauskristallisiert:

 

Master 2 (RMC Youngsters):          Frederik, Thomas, Andrzej, John

Master 2 (RMC Fun Team):            René, Melanie, Henning, Johann

Master 3 (RMC Racing Team CS):   Christoph, Stephan

Master 4 (RMC Senioren Team):     Bernhard, Werner, Gerd, Michael

 

Zusätzlich sind Adelheid und Karin mitgekommen, außerdem Niklas als Fotograf und Ersatzfahrer.

Wir planten eine frühe Anfahrt am Freitag, um den Temperaturen und den Staus gerecht zu werden. Das Auffahren auf den Nürburgring war ab 16 Uhr möglich. Die Autos stauten sich sehr weit rund um die Wegweisungen. Das Thermometer zeigte zwischenzeitlich 40 Grad an. Dennoch lief alles sehr strukturiert ab. Sobald der Hänger mit den Pavillons unsere Parzelle erreichte, wurde alles aufgebaut. Zwei Schlafzelte, ein Zelt zum Speisen, ein Zelt für Rollen und Wäscheständer. Des weiteren standen noch drei kleine Schlafzelte zur Verfügung. 

Damit wir für Trinkwasser nicht immer zum Zapfhahn laufen müssen, haben wir einen Schlauch gelegt. Leider reichte die verfügbare länge von 50 Meter nicht aus. John konnte kurzfristig noch zwei Freunde, René und Matthias, erreichen, die auf dem Weg zum Ring als Besucher waren. Wir konnten sie noch mit auf der Parzelle unterbringen und hatten nun genug Schlauch für unsere persönliche Trinkversorgung. Der Wahnsinn! 

Niklas und John haben die Startunterlagen für alle Fahrer abgeholt sowie die Transponderflaschen für die Zeitmessung. Es gab jede Menge zu sehen: diverse Hersteller mit großem Aufgebot an Produkten, Ess- und Trinkbuden sowie Verkaufsstände für Radmaterial und eine Werkstatt.

Am Abend verköstigte sich das Team mit der Nudelpfanne von Werner, Fleisch und Würstchen vom Grillmeister Thomas und Salaten von John. Zum Glück wurde es am Abend wieder kühler und es lies sich gut nächtigen. Am frühen Morgen wurde der Wind stärker und es regnete kurz. Wir frühstückten zusammen Brötchen die Adelheid und Karin besorgt hatten. Dazu gab es frischen Kaffee. Rund eine Stunde vor Beginn des Rennens (12:45Uhr) machten sich die ersten Fahrer auf zur Startaufstellung. Darunter Christoph, Frederik, Melanie und Gerd. Die verbliebenen Fahrer hielten sich an der Parzelle auf, um den Massenstart von dort zu beobachten. Rund vier Minuten dauerte das Spektakel, bis alle Fahrer an der Parzelle vorbei gefahren sind. Der Wahnsinn wie viele Fahrer hier unterwegs sind. 

Christoph und Frederik kamen mit der Spitze des Feldes wieder an der Parzelle an. Während Christoph und Stephan im fliegenden Wechsel den Transponder rotierten, haben die anderen Teams kurz angehalten. Dabei hat eine weitere Person die Flasche mit dem Transponder umgesteckt sowie die ersten Meter angeschoben. Dort haben die Freunde von John, Niklas und Karin ausgeholfen.

Die zweite Runde überraschte die Fahrer mit Starkregen, die Strecke war nass doch die Temperaturen noch weit über 24 Grad. Der Regen legte sich schnell wieder und die (gesamt) vierte Runde war schon wieder trocken. Die erste Runde war für jeden individuell etwas ganz besonders. So wurde von einigen gesagt, dass sie es überschätzt sowie unterschätzt haben. Eine bunte Mischung an Gesprächsbedarf.

Ab 20:30 Uhr wurde das Licht montiert. Rücklicht, Frontlicht und nach Bedarf Licht am Helm. Es war während des Fahrens und an der Parzelle ein schöner Sonnenuntergang zu beobachten. Des weiteren gab es an diesem Tag die Mondfinsternis, die auch gut zu sehen war. Jeder ist auch mal bei Dunkelheit gefahren und hat die langgezogene Steigung noch vor Augen, wo auf ca. 500 Rücklichter geblickt werden kann. 

Plötzlich wurde es hektisch: „John, JOHN, du musst sofort los, Frederik ist gestürzt“. Zu dem Zeitpunkt waren viele an der Parzelle und konnten Frederik versorgen. Glücklicherweise hat er nur Schürfwunden und der größere Schaden liegt beim Material. Von dem Zeitpunkt an durften Thomas, Andrzej und John etwas mehr fahren. 

Es wurde wieder hell. Noch ca 7 Stunden bis zum Ende. Gegessen wurde in Etappen ganz individuell und dazu ganz viel Kaffee. Einige haben sich zwischenzeitlich auf’s Ohr gelegt, andere blieben wach. 

Bis zum Ende wurde durchgefahren, jeder wollte nochmal und Thomas, Andrzej und John haben die letzte Runde gemeinsam befahren und Fotos gemacht. Christoph konnte mit seiner letzten Runde nochmal vor Schluss die Ziellinie passieren und so durfte Stephan noch einmal los, die 26. Zweierteamrunde absolvieren. Nochmal alles geben. Geschlafen wird später! 

Als alle an der Parzelle angekommen sind. Wurde alles zusammen gepackt. Dies dauerte rund 45 Minuten. Jeder Fahrer hat eine Medaille erhalten für die Teilnahme am 24h Rennen. Auf 14 Uhr sind alle Teams zur Siegerehrung gegangen. Aufgrund der vielen Aktivitätskategorien, Altersgruppen und der Ehrung der Frauen und Männer getrennt hat sich dies 1,5 Stunden hingezogen. Doch das Warten hat sich gelohnt. Das Live Tracking verriet schon vorher: Das Zweierteam Christoph und Stephan steht auf dem Podest, waren sie doch durchgehend an zweiter Stelle ihrer Altersklasse. Zu aller Überraschung haben Christoph und Stephan es schlußendlich sogar auf den 1. Platz geschafft.

Wir waren alle sehr begeistert und sind von Ihrer Leistung beeindruckt. Doch Hut ab. Jeder hat Bestleistungen gezeigt, Spaß gehabt und die Vereinsveranstaltung genossen.

 

PS:    Weiterhin gute Besserung an Frederik 

PS 2: Nächstes Mal haben wir ne eigene Dusche :D 

 

Von: John

Pressebericht August:

Die 36. Libori RTF war eine RTF nahe dem Äquator

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so Nah“, dieser Slogan könnte aus einer Urlaubsbroschüre stammen, ist aber hier dem Programm der 36. Libori-RTF entnommen, ulkt der 1. Vorsitzende Martin Klösener gegenüber einem Teilnehmer aus Paderborn bei der Anmeldung.

 

Diese startete am vergangenen Samstag bei Wetterbedingungen, „die wir sonst nur vom Äquator kennen“, so RTF Fachwart Bernhard Dirkschnieder. „Was die Libori-RTF darüber hinaus mit dem Äquator gemeinsam hat, ist die Länge, fuhren die 492 Teilnehmer doch mehr als 40.000 Kilometer allein auf dieser Veranstaltung zusammen“, so Bernhard Dirkschnieder weiter.  Denn auf dem Plan standen Touren durch die Kreise Paderborn und Höxter mit Distanzen von 40,80,110 oder 150 Kilometer.

 

Wesentlich zu dieser Gesamtleistung von über 40.000 Kilometern trugen die Mannschaften des Radtreff Borchen (1. Platz 19 Teilnehmer), der RSV Rietberg (ebenfalls 1. Platz 19 Teilnehmer) und der Radsportgemeinschaft Delbrück (3. Platz 12 Teilnehmer) bei.

 

Doch auch die vielen Teilnehmer in kleineren Gruppen leisteten ihren Beitrag zu dieser lokalen Erdumrundung, ebenso wie diejenigen, die diese 36. Auflage der Libori RTF für sich zum ersten Mal entdeckten.

„ Ich fahre jetzt schon seit 12 Jahren Rennrad, habe aber erst vor zwei Jahren das RTF-Vereinsangebot für Jedermann auf zwei anderen Veranstaltungen für mich entdeckt und starte auf dieser Libori-RTF als Neuling“ erklärte Marc Schmerder beim Start den Organisatoren in Vorfreude auf die von ihm gewählte 110 Kilometerrunde.

Eine etwas andere Motivation zur Teilnahme brachte Christian Schlüter aus Hagen/Westf. nach Schloß Neuhaus an den Start. „Als Cyclingtrainer im

Injoy Hagen-Hohenlimburg reizt mich besonders die hügelige Landschaft auf der Langstrecke über 150 Kilometer. Ich fahre am liebsten Berge. Der Nachteil hier draußen ist nur, es geht auch wieder bergab, das gibt es im Studio bei mir nicht“, scherzte er auf der Kontrollstelle in Siebenstern, als er schon 1200 der 1600 Höhenmeter der Strecke hinter sich hatte.

Auch zum ersten Mal auf der Libori-RTF-Langdistanz war Sikma Cathrinus vom Radclub Schwalbe Oelde unterwegs. „Diese lange Tour fahre ich heute alleine, den anderen war es einfach zu heiß. Ich hatte einfach Lust auf diese Distanz und es war eine super Entscheidung, an der Streckenteilung in Herbram-Wald die Kurve genommen zu haben“ so Sikma Cathriunus gegenüber Renate Finke vom Kontrollstellenteam.

Teilnehmer Dirk Ramm ahnte am Morgen bei der Trikotauswahl bereits, dass er sein „Easy Going-Trikot“ wohl im Schrank lassen konnte. Dass er stattdessen sein „Knochenmühle-Trikot“ anzog, er aber dennoch mitten in der Anstrengung freundlich in die Kamera blicken konnte, zeigt seinen Humor, den er vom Kleiderschrank bis zur Kühltheke im Ziel auch nicht verlor.

 

Der RMC Schloss Neuhaus dachte an Vieles bei der Organisation der heißen Libori RTF, wie dieser Sunblocker-Dosierspender  zeigt, den jeder nutzen konnte, dem die Sonne zu viele ihrer sonst netten Strahlen schickte.

 

 

Kontrollfahrer Ádel Khella aus Rheda-Wiedenbrück nahm seinen Job gerade wegen der Nähe zum RTF-Äquator sehr ernst. „Nein, ich musste mich an den Kontrollstellen nicht von Wurzeln und Beeren ernähren, Mundraub am Brombeerbusch gab es nicht, es gab sogar warme Bananen, die kenne ich sonst von keiner Veranstaltung. Bilder, die etwas anderes sagen, sind Fake News“ sagte er zwinkernd beim Fotoshooting am entferntesten Punkt der Runde in Siebenstern und lobte das vielseitige Getränke- und Verpflegungsangebot, mit dem der RMC Schloss Neuhaus der Hitze begegnete und den Sportlern die „Äquatortour“ leichter machte.

 

 

Christina Meise und Stefan Schrader aus OWL schoben hier ihre Räder zu einem optischen Tandem zusammen, denn das zusammen Fahren ist ja das, was den Spaß auf solchen Touren  ausmacht. 

„Hitze, Spaß und etwas Fahrradfahren, das sind wohl die Stichworte, die diese 36. Libori RTF am Besten beschreiben“, resümierte der 2. Vorsitzende Willi Hoppe vom Meldetisch, der die Rückkehrer gerne an die Getränke und Kuchentheke verwies.

 

Dort hörte man oft von Planungen, dass der Libori-RTF-Drops noch nicht gelutscht sei, schließlich habe er noch einen weichen Kern, womit wohl die Libori-Kirmes gemeint sein musste, wie der Kassierer Josef Sonntag vermutet, der mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden war, „auch wenn er nochmal Geld herausrücken musste, damit die Kühltheke nicht trocken fiel.

 

Von: G.Westermann

Trainingszeiten

(ausgenommen an Feiertagen)

 

Auch Nichtmitglieder sind          herzlich willkommen

Treffpunkt:

Vor dem Schloß

Residenzstraße 17

33104 Schloß Neuhaus

Winter ab Oktober

Renn-/Tourenradler

Samstags um 13:30 Uhr

Mountainbiking:

Samstags um 10:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Wandern:

Sonntags um 13:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Indoor-Cycling: 

Kursprogramm

Terminkalender

Sperrzeiten Senne