Presse & Erfahrungsberichte 2019

Presseberichte Januar:

Jahreshauptversammlung des RMC Schloß Neuhaus mit Vorstandwahlen , Ehrungen und viel Lust auf die neue Saison

Die Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag im Landgasthaus Jägerkrug in Elsen war für den Rad- und Motorsportclub RMC Schloß Neuhaus der organisatorische Auftakt zur Radsportsaison 2019. Da war es für unser Mitglied Bernd Potthoff, NRW Präsident und in OWL 1. Vorsitzender trotz Terminkollisionen selbstverständlich, ein Grußwort an den RMC-Schloß-Neuhaus zu richten. Er freute sich gerade aus Sicht des Radsportverbandes über die gute und solide Vereinsarbeit an der Basis, die in Zeiten vieler konkurrierender Freizeitangebote und hohem beruflichen Arbeitsdruck der Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer besonders wertzuschätzen sei. 

 

„ Mit der Jahreshauptversammlung haben wir heute eine Veranstaltung vor uns, die auf den ersten Blick so trocken daherkommt wie der letzte Sommer“, so der 1. Vorsitzende Martin Klösener zur Eröffnung der Versammlung. Doch trocken war der Stoff keinesfalls, denn mindestens auf den zweiten Blick  floss der Schweiß noch aus den Jahresberichten der Fachwarte.

 

So berichtete Bernhard Dirkschnieder als RTF-Fachwart von den vielen RTF's der vergangenen Saison, auf denen die Sportler des Vereins insgesamt 78460 Kilometer unter den Reifen hatten. Für diese Wertungskilometer nahmen sie an 68 Sportveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet mit durchschnittlich sieben Mannschaftskollegen teil, „es gab also eigentlich kein Wochenende im vergangenen Jahr, an dem die Mannschaft des RMC nicht auf dem Rad unterwegs war“ so Bernhard Dirkschnieder. Besonders in Erinnerung blieb ein kurzweiliges RTF-Radsportwochenende in Werne, die Etappenfahrt zur RTF nach Leipzig sowie die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen Rad am Ring auf der Autorennstrecke des Nürnburgringes.

Da in der kommenden Saison im Bereich der sogenannten RTF-Permanenten  die Aatalrunde mit 77 Kilometern und 676 Höhenmetern die Viaduktschleife ersetzt, wurde die Nutzung dieser Veranstaltungen ausgewertet. Bernhard Dirkschnieder berichtete, dass außerhalb geführter Runden die Burgenpermanente in 2018 von 32 Einzelfahrern und die Viaduktschleife von 48 Teilnehmern gefahren wurde.

Auch die Ausrichtung der Libori-RTF war für ihn ein Berichtsthema, jedoch eines „ganz ohne Plattfuß“. Die traditionell gut organisierte Veranstaltung und „das Aushängeschild“ des RMC kommentierte er gewohnt selbstironisch mit den Worten: „Ich hatte schon Respekt vor dieser für mich ersten Organisation der Libori-RTF. Aber sie steht traditionell auf einem sehr soliden Organisationsfundament und selbst ich konnte nicht verhindern, dass die Veranstaltung gut geklappt hat.“

 

Auch die CTF-Fachwartin Susanne Temme berichtete vom guten Gelingen des zweiten Aushängeschildes des RMC, der Egge-CTF. Die Stimmung war durchweg sehr gut, alle Teilnehmer, gerade auch die Jugendlichen, hatten großen Spaß an der Strecke und dem Radsportfeeling drumherum. „Wir hatten ein super Wetter, da wurden nicht einmal die Räder dreckig und das war einigen wohl zu wenig, so dass sie lieber Rennrad fuhren. Für diese war Mountainbiken wohl mehr ein Schlecht-Wetter-Sport“, so  Susanne Temme. Dass das Jahr auf dem MTB so ausgehen würde, war am Jahresanfang überhaupt nicht abzusehen. Da war das Wetter so schlecht, dass selbst die Schlechtwetterbiker nicht fahren konnten. Sturmtief Frederike machte lange Zeit die Wälder dicht und warf den Bikern Knüppel vor die Räder.

 

Auch einen Knüppel, hier aber voller Grippeviren, wurde dem Kassierer Josef Sonntag vor die Füße geworfen. Seinen Bericht konnte er gerade noch verfassen, doch das Verlesen des Berichtes am Abend musste er schon dem 1. Vorsitzenden Martin Klösener überlassen, hatten die Viren doch in kürzester Zeit ganze Arbeit geleistet. Gleichwohl konnten sie an der positiven finanziellen Gesamtleistung des Jahres nichts ändern, so dass der RMC finanziell sicher ausgestattet und gut geimpft in die Zukunft blicken kann. Die Versammlung freute sich sehr über die solide Kassenführung ihres Kassierers und hoffte, dass er schon genesen sein möge, bevor er diese Genesungswünsche in der Zeitung liest.

 

Rene Reinsberg berichtete als Medienfachwart insbesondere von der aktiven Nutzung der Homepage. Mit etwa 50.000 Aufrufen im Jahr sei die Nutzung gleichbleibend gut. Auffallend sei mit 30 Prozent  der Anteil der Nutzung über Mobilgeräte und die Nutzung zu Zeiten der Libori-RTF und Egge CTF, hier läge die Nutzung teilweise beim achtfachen des üblich Monatsdurchschnitts.

 

Erfolgreiche Vereinsarbeit ist nur mit motivierten Mitgliedern möglich. So ehrte die Versammlung für die 10-jährige Mitgliedschaft Frederik Schöder, auf eine 20-jährige Mitgliedschaft kann Willi Hoppe zurückblicken und auf eine 30-jährige Mitgliedschaft Jürgen Finke, Reinhard Heile und Kurt Göbel. 40 Jahre Vereinsmitglied ist Günter Weik und 50 Jahre ist es her, dass Heinz Eikel Mitglied wurde. Er wurde für seine Vereinstreue zum Ehrenmitglied ernannt. Der Verein hat heute 107 Mitglieder.

 

Nach derlei positiven Berichten war die Wahl des neuen Vorstandes keine wirkliche Herausforderung für den RMC. Allein im Bereich des MTB versucht sich der RMC an einer Neuorganisation. „Viele Prozesse im MTB-Bereich geschehen in gleichen Abläufen wie bei anderen Vereinsveranstaltungen. Im noch jungen Bereich der Organisation der CTF wollen wir versuchen, diese Abläufe in bestehende einzubinden und so weniger personalintensiv zu gestalten“, sagte der 1. Vorsitzende Martin Klösener. Bei der Organisation der Libori-RTF habe der Verein in diesem Bereich gute Erfahrungen gemacht, so Martin Klösener weiter. Den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Susanne Temme, Rainer Müller und Jörg Wilde, die sich aus beruflichen wie persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl stellen konnten, dankte der 1. Vorsitzende Martin Klösener für ihre engagierte Arbeit im Vorstand mit einer kleinen Anerkennung, „die sicher keine Gegenleistung für den geleisteten Einsatz sein soll, denn die Gegenleistung allein ist unser gemeinsamer Erfolg“, so Martin Klösener vor der Neuwahl des Vorstandes.

 

Das Vorstandsteam um den geschäftsführenden Vorstand Martin Klösener (1. Vorsitzender), Willi Hoppe (2. Vorsitzender) und Josef Sonntag (Kassierer) besteht nun aus Brigitte Heinzel (Schriftführung), Bernhard Dirkschnieder (RTF-Fachwart) und Rene Reinsberg (Fachwart Medien) sowie  Manfred Bergbauer, Klaus Hoffmann, Klaus Mücke-Klein und Walter Kelliger (Beisitzer). „Mit diesem Team sind wir erneut gut aufgestellt, um auch in der kommenden Saison erfolgreich zu sein “, freut sich der 1. Vorsitzende Martin Klösener nach der Wahl auf die weitere Zusammenarbeit. 

47 Auszeichnungen oder Wertungskarten konnte Bernhard Dirschnieder an die erfolgreichen Fahrer des RMC ausgeben. In diesem Jahr gehörte zur Auszeichnung durch den Bund Deutscher Radfahrer ein Schlüsselanhänger für Radsportler. Ein gutes Symbol dafür, dass „der Schlüssel zu Allem wohl irgendwie mit dem Radsport zu tun haben muss“ witzelte Bernhard Dirkschnieder bei der Übereichung der Ehrungen. Zudem wurden die Urkunden in Gold und in Bronze zum Deutschen Radsportabzeichen an diejenigen mit ausgegeben, die ihre Leistung hier dokumentieren ließen.

 

 

Den Blick nach vorne richtete der 1. Vorsitzende Martin Klösener bei der Vorstellung der aktuellen Termine für 2019. „Die Libori-RTF und die Egge CTF sind sicher wieder unsere wichtigsten Veranstaltungen, unser Fundament bleiben aber natürlich unsere gemeinsamen Ausfahrten und Trainingstermine. Sie sind die Basis  für das gemeinsame Tun in unserem Verein“ schloss Martin Klösener seinen Ausblick und fügte an, man solle sich schon mal auf die Einrolltour am 16.März 2019 einstellen und das Rad putzen, zu Beginn der Saison seien die Augen noch besonders kritisch.

Der neue Vorstand im Bild v.l.: Martin Klösener Walter Kelliger, Brigitte Heinzel, Manfred Bergbauer, Bernhard Dirkschnieder, Klaus Hoffmann, Klaus Mücke-Klein, Willi Hoppe.  Rene Reinsberg, Josef Sonntag (fehlt krankheitsbedingt)

 

Photo von Thomas Kirchhoff

 

 

Text von Gregor, der  sich gleichzeitig mit diesem  für ihn letzten RMC-Bericht bei allen LeserInnen seiner Presseberichte für deren Neugier und Geduld beim Lesen bedankt. Sein Umzug ins Münsterland ist der Grund. Er sagt. „Aus der Ferne schreibt' es sich schlechter, vor Ort trocknet die Tinte einfach nicht so schnell. Internet-Tinte kann eben nicht alles.“

Jahreshauptversammlung des RMC 2019 am kommenden Freitag

Die Zeiten, in denen RadsportlerInnen wieder Schatten werfen, wollen gut vorbereitet sein

Zur Jahreshauptversammlung des Rad- und Motorsportclubs 1954 Schloß Neuhaus e.V. lädt der 1. Vorsitzende Martin Klösener alle Mitglieder herzlich ein. Die am kommenden Freitag, den 18. Januar 2019 um 19.30 Uhr im Landgasthaus Jägerkrug  in Elsen beginnende Versammlung richtet mit den Berichten aus den Geschäftsberichten den Blick noch einmal auf das vergangene Jahr.

Gleichzeitig  wird mit so wichtigen Tagesordnungspunkten wie Vorstandswahlen und Jahresplanung in das 65. Geburtsjahr des Vereins gestartet.

 

Im Rahmen  der Versammlung  werden auch die Wertungskarten für die neue Radsaison und die Ehrungen des Bundes Deutscher für die aktiven Radfahrer ausgegeben.

 

Alle Mitglieder sind nochmals herzlich zu dieser Versammlung eingeladen, gilt es doch neben den Regularien vor allem auch  noch einmal den geselligen Charakter außerhalb des Rennradsattels zu unterstreichen.

 

Mehr zum RMC Schloß Neuhaus unter www.rmc-schloss-neuhaus.de

 

Erfahrungsbericht Dezember 2018

BRM200 Boekelo-Tecklenburg

Die Strecke: Boekelo - Tecklenburg - Boekelo
Die Strecke: Boekelo - Tecklenburg - Boekelo

Im Winter kann man nicht Rennrad fahren!

Das habe ich auch lange geglaubt. Aber zum einem gibt es den Klimawandel und zum anderen kennen offenbar nicht alle diese Theorie! 

So wurde denn auch dieses Jahr wieder ein 200er Brevet in Boekelo (nahe Enschede, Niederlande) ausgerichtet.

Und dieses Jahr waren auch drei Paderborner Vereine dort vertreten: Michael vom Radtreff Borchen, Martin aus Hövelhof und mit meiner Wenigkeit auch der RMC. Jan komplettierte das Quartett. Kein Paderborner, aber über Rennrad-News verabredeten wir beide uns, weite Teile der An- und Abfahrt gemeinsam unter die Räder zu nehmen.

Sonnenuntergang ab 14:00 Uhr?
Sonnenuntergang ab 14:00 Uhr?

Am 27.12. trafen wir uns gegen 11:00 Uhr in Thüle; gemütlich rollten wir beide mit diversen Kaffeepäuschen nach Boekelo. Als erfahrener Randonneur konnte Jan von diversen Brevets im In- und Ausland berichten. Vermutlich leuchteten dabei meine Augen wie die eines kleines Jungen, dem abends vor dem Schlafengehen von beeindruckenden Abenteuern in fernen Ländern erzählt wird.

Vielleicht eine kurze Erklärung zu den Begriffen:

Brevet: französisch „Prüfung“ - vergleichbar mit einer RTF nur ohne Ausschilderung und um die Verpflegung kümmert man sich selbst. Die Strecken beginnen mit 200 / 300 / 400 600 km. Es gibt aber auch Brevets mit vierstelliger km Zahl. Zu den bekanntesten gehört Paris-Brest-Paris (1200 km in maximal 90 Stunden). PBP findet alle vier Jahre statt und für 2019 werden über 6000 Teilnehmer erwartet

 

Randonneur: ebenfalls französisch „Wanderer“ - ein Brevetfahrer

Jan und ich absolvierten die insgesamt über 500 km in drei Tagen. - Das kann man aber deutlich toppen:

 

Seit einiger Zeit wird z. B. über Strava gehypt, 500 km zwischen den Feiertagen zu fahren. Und die ganz Harten machen das „in one go“ - an einem Stück!!!! Michael und Martin gehören zu dieser besonderen Gattung. 

Kommentar von Michael: "Glühwürmchen-Alarm" ;-)
Kommentar von Michael: "Glühwürmchen-Alarm" ;-)

Als ich am 28.12. morgens zum Start in Boekelo erschien, hatten die beiden schon ca. 170 km in den Beinen! Dadurch fiel es mir natürlich deutlich leichter, mit ihnen mitzuhalten und auch meinen Anteil an Führungsarbeit zu übernehmen.

Die Strecke war eigentlich flach. Aber wie das so mit dem „eigentlich“ ist: Zur Hälfte der Strecke, kurz vor der Kontrolle in Tecklenburg kamen dann doch noch ein paar Höhenmeter. Locker wegtreten – die Kontrolle ist ja in einer Bäckerei. Da gibt es lecker Latte Macchiato, Brötchen, etc…

Ein Schild: Tecklenburg noch 3 km. Hunger! Langsam sind die Speicher doch leer.

NEEEE, so einen Hügel hätte ich aber jetzt gar nicht gebraucht. Oben kurz warten, bis alle wieder zusammen sind. Kleine Abfahrt. Wieso kommt denn hier noch mal eine Rampe???? Das tut weh!

Und dann die Bäckerei – Jubel! Aufwärmen und Schlemmen war jetzt erst mal angesagt!

In relativ kurzem Abstand schlugen geschätzt 75 Randoneure in der Bäckerei auf. Heuschreckenschwarm! Fast alles leergeputzt!

Respekt an die vier Damen hinter der Theke, die das gut hinbekommen haben und dabei immer ein Lachen auf den Lippen hatten!

Weiter ging es.

 

Unglücklicherweise gab es auch noch einen Unfall: Unsere Gruppe überholte einen Einzelfahrer. Er wollte vom Radweg auf die Straße wechseln und sich uns anschließen. Dabei hat er einen von oben kommenden, schnellen Radfahrer übersehen. Keine Chance auszuweichen! Heftiger Zusammenstoß!!! Hilfe!!! Das sieht schlimm aus!!!! Die stehen alleine nicht wieder auf!!!! Überraschung und vor allem Erleichterung waren groß, als beide wieder unversehrt aufstanden. „Nur“ ein Rad fahruntauglich; der Randoneur konnte (trotz Acht und Schaltproblemen) sogar seine Fahrt fortsetzten. Über die Schuldfrage haben die beiden sich sehr schnell verständigt. Nachdem geklärt war, dass wir nicht weiter helfen konnten, setzen wir uns wieder in Bewegung.

Dieser Vorfall hat allerdings meine Aversion gegen schnelle Abfahrten auf schmalen Radwegen bestätigt. Bergauf sehr gerne -  aber auf Radwegen muss man immer mit Fußgängern, Kindern, Hunden, etc. rechnen. Bei höheren Geschwindigkeiten ziehe ich eindeutig die Straße vor. 

Die dritte und letzte war eine freie Kontrolle: Irgendwo im Ort einen Stempel holen. Etliche von uns spielten wieder das Heuschreckenspiel in einer Bäckerei. Die waren einen solchen Andrang definitiv nicht gewohnt!

Dank belebendem Kaffee und Kuchen verliefen (meine) letzten km entspannt.

 

In Boekelo angekommen, gab es auch warme Küche. Frisch gestärkt, machten sich Michael und Martin auf den Rückweg. Gegen halb fünf morgens durften sie dann auch Dusche und Bett in Paderborn genießen.

Unser Rückweg am nächsten Tag verlief ruhig. Ab Warendorf konnte ich mich davon überzeugen, dass meine 9 Liter Satteltasche auch einem starken Platzregen standhält.

 

Mein Fazit: Eine tolle Veranstaltung und mit angemessener Kleidung / Ausrüstung kann man immer Rennrad fahren (solange es nicht glatt ist).

 

Hat Spaß gemacht!

 

BM

 

P. S.: Danke an Michael („Zimbo“) für die meisten der Bilder!

Trainingszeiten

(ausgenommen an Feiertagen)

 

Auch Nichtmitglieder sind          herzlich willkommen

Treffpunkt:

Vor dem Schloß

Residenzstraße 17

33104 Schloß Neuhaus

Winter ab Oktober

Renn-/Tourenradler

Samstags um 13:30 Uhr

Mountainbiking:

Samstags um 10:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Wandern:

Sonntags um 13:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Indoor-Cycling: 

Kursprogramm

Terminkalender

Sperrzeiten Senne