Presse & Erfahrungsberichte 2019 (2. Halbjahr)

Pressebericht-Nachtrag für Juli:

24h-Rennen in Kelheim

- oder wer nur bei Sonne und über ebene Straßen fahren möchte ist hier falsch

Nachdem im vergangenen Jahr bei einigen RMC’lern am Nürburgring die Begeisterung für 24h-Rennen und das besondere Flair geweckt worden ist, wurde in diesem Jahr die Teilnahme am 24h-Rennen im ca. 500 km entfernten Kelheim (an der Donau bei Regensburg) am 2. Juli-Wochenende organisiert. Anders als am Nürburgring wird dieses Festival für Radbegeisterte von einem lokalen Verein organisiert. Eine Stadt feiert.

Das RMC-Camp
Das RMC-Camp

18 begeisterte RadlerInnen und Brigitte als guter Geist brachen unter Freddys Kommando und Organisation als RMC and Friends zu dieser neuen Erfahrung auf. Von Sonne und Wärme des Sommeranfangs verwöhnt, war für dieses Wochenende weniger Rad-freundliche Wetter mit Regenschauern angekündigt. Doch die vier Teams ließen sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen.

 

Begeistert von der tollen Campingfläche direkt am inneren Hafenbecken ließ sich die Vorhut am Donnerstagabend mit großen Zelten nieder. Toll, dachten diese, dachten wohl auch die Mücken, wussten wohl die Einheimischen – und ließen diese Parzelle direkt am Wasser frei. – und wir spürten es erst in der ersten Nacht. 

 

Bierkönigin NICHT Rechts :-)
Bierkönigin NICHT Rechts :-)

 Beim Abholen der Startnummern am Freitagabend zeigte sich der Volksfest-Charakter mit einem großen Festzelt. Für jedes Team gab es zudem ein Five-Pack alkoholfreies Bier zur Begrüßung. Die Bierstände luden zum Bleiben ein, doch viele folgten dann doch lieber der Vernunft des Sportlers. Dennoch lernte eine kleine Gruppe, dass die blonde Kelheimer Festkönig, wenn sie sich bemüht, hochdeutsch sprechen kann und man in Kelheim „nur gut aussehen und ansonsten nichts können muss“ um Festkönigin zu werden.

Am Samstag – nach einer regnerischen Nacht – war überall reges Treiben unzähliger Fahrradverrückter zu beobachten. Beträchtliches Equipment wurde überall in der Stadt ausgepackt. Bange Blicke in die Wetter-Apps. Die erste Angst vor der Strecke war durch Abfahren am Vorabend oder Vormittag genommen. Eine Strecke über teilgesperrte Landstraßen: Vom Markplatz kommend zwei Anstiege, sodass nach erst 6 km die 160 Höhenmeter geschafft waren. Dann hieß es 10 km bergab und Ebene oder kurz Tempo machen: ziehen oder ziehen lassen, bis man wieder im Festzelt ankam. (Hopp, mit dem Fahrrad unter dem Arm über einen Baumstamm und Übergabe des (imaginären) Staffelstabs.) 

Der Start - nur noch 24 Stunden
Der Start - nur noch 24 Stunden

Jede Runde begann und endete auf dem Kelheimer Markplatz. Doch begrüßte hier kein Festparkett die Fahrer, sondern jeweils ca. 300m edles Kopfsteinpflaster, das Fahrer, Gelenke, Räder – einfach alles – durchrüttelte und weckte (nach der Pause im Fahrerlager oder aus der Trance des Radfahrens). Die enge Absperrung dämpfte die Geschwindigkeit in diesem Bereich ein.

Viele Besucher erwarteten die Fahrer im Festzelt mit DJ- oder zünftig bayrischer Marschmusik und applaudierten. Aber auch an der Strecke, insbesondere im Bereich des Anstiegs, hatten sich Zuschauer mit Rasseln, Partymusik und gut versorgt für die 24 h niedergelassen; ganz nach dem Motto „ihr fahrt, wir feiern (euch)“. Leider gab es nicht nur Freunde der Veranstaltung, so kamen allein bei uns zwei Fahrerinnen mit einer Heftzwecke im Reifen zurück. Schade, aber zum Glück nur Materialschaden. 

Wenn es um plötzliches Materialversagen geht, so war wohl Thomas bei dieser Veranstaltung zumindest in der ersten Hälfte des Rennens wie vom Pech verfolgt: Wasser im Carbon-Laufradsatz (wohl doch eher für Gut-Wetter-Fahrer geeignet; oder als besonderer noch nicht beschriebener Trainingseffekt mit zusätzlicher Schwungmasse zu sehen) mit Bremsversagen als Folge, Lampenausfall in der Nacht (vor der >50km-Abfahrt), verbogenes Schaltauge… - Aber der angebotene Fahrradservice muss ja auch genutzt werden.

Runde für Runde, Tag und Nacht, trocken oder mit Wasser von oben, unten, gefühlt allen Seiten, ließ sich keiner vom Radfahren im Wechsel abhalten. So viele Garnituren konnte man einfach nicht dabeihaben; irgendwann siegte der Gedanke, wozu noch trocken anziehen, wenn man doch beim Start wieder nass ist. Augen auf und durch. Frauen haben die Fahrt bereichert; auch weil Frau eigentlich immer einen Fön dabeihat. Oft belächelt (warum ausgerechnet beim Zelten einer mitmuss), aber manchmal dann doch gerne angenommen, und wenn bloß zum kurzzeitigen Trocknen von triefenden Socken! 

Während des Rennens war Dank Brigitte im Fahrerlager immer für das leibliche Wohl gesorgt; Kaffee und Nudelpfanne zu jeder Tages- und Nachtzeit. Hier wurde Kleidung getrocknet, Strategien diskutiert, gefachsimpelt, geschraubt, geruht oder auch motiviert. Ein auf und ab – nicht nur auf der Strecke, sondern auch für Kopf und Körper. Man muss schon ein bisschen (Fahrrad-)verrückt sein…

Doch jeder Zauber hat irgendwann ein Ende. Sonntag, 14 Uhr wurde entgegengefiebert, die letzten Runden gefeiert und strahlend ins Ziel gefahren. RMC & friends konnte auf insgesamt 96 h Radfahren (4 x 24 h), insgesamt 162 Runden und 2.658 km zurückblicken. Eine nennenswerte Top10-Platzierung konnten lediglich die Frauen, das „Pader-Racegirls“, erzielen: ein stolzer 6. Platz trotz nur 4 Starterinnen und einer Panne. Die beste Runde für uns wurde vom zugekauften noch nicht RMC-Mitglied Jürgen Hoffknecht mit 26:16 gefahren.

Danke, dass sich auch (noch) nicht RMC’ler auf dieses Experiment eingelassen haben!

 

THW meets RMC
THW meets RMC

Am sonnigen Sonntagabend (sonnig geht wohl doch) war es frisch geduscht Zeit für ein ausgiebiges Abendessen. Unzählige Kalorien waren verbrannt. Nudelpfanne konnte nach diesem Wochenende wohl keiner – außer Matthias – für die nächsten vier Wochen mehr sehen. Der Abschluss wurde im nahegelegenen Biergarten der wohl ältesten Klosterbrauerei Deutschlands (Kloster Weltenburg) gefeiert. Deftiges Essen, freundliche Bedienung, Spaß in der Gruppe – so war die Müdigkeit nach den vergangenen 24 (+ x) Stunden kurzzeitig vergessen. Auch nach 24 Stunden kann man die Reste der Fahrerkasse vertrinken. Gut, wenn dann ein Lokal eine fixe Schließzeit hat! – Alles zum Wohl der Sportler!

Und wer noch nicht satt genug war, ließ sich später im „Fahrerlager“ die restlichen Steaks auf einem improvisierten Grill gegart, schmecken. Doch irgendwann holte einen jeden eine tiefe Müdigkeit ein.

 

 

Die letzten helfenden Hände räumten am Montagmorgen zügig und bei bestem, sonnigen, trocken Hobby-Rennrad- und Festival-Wetter die Zelte zusammen. Und beseitigten auch die allerletzten Spuren (wie das THW es lehrt), als wären sie nicht dagewesen. 

Bericht von Doris

Pressebericht August:

Kann Radfahren glücklich machen?

Rund 360 Libori-RTF-Teilnehmerlnnen sind wohl dieser Meinung.

5:45, Sporthalle am Merschweg in Schloß Neuhaus, RTF-Fachwart Bernhart Dirkschnieder schließt

die Halle auf. Von nun an soll am besten alles so ablaufen, wie er und seine Mitstreiter vom RMC

Schloß Neuhaus es schon wochenlang vorausgeplant und vorbereitet haben. Um 6:00 bereitet die

„Küchenbrigade" um RMC-Claudia und -Brigitte das 'Helferinnen-Frühstück vor, die Mitglieder

des Radsportvereins sind nämlich in großer Anzahl um 6:45 anwesend. Heute, am 3.08.2019, soll

die RTF des Radsportverins RMC Schloß Neuhaus durchgeführt werden, wie immer am zweiten

Wochenende des Libori-Fests, deswegen heißt diese Radsportveranstaltung auch Libori-RTF.

Im Vorfeld der Mersch-Sporthalle werden vier große Zelte aufgestellt, als Anmeldebereich für die

Radsportler und als Kommunikationsbereich für die Zeit vor und nach der sportlichen Betätigung

gedacht - schließlich betreibt man nicht nur Sport, sondern will auch darüber reden. Im Gewusel des gemeinschaftlichen Aufbauens behält Willi Hoppe den Überblick, immerhin vierzig

Vereinsmitglieder sind ja geschäftig dabei. Um 7: 30 steht das Getränkemobil, kurz danach das

Spülmobil, und auch die ersten beiden Teilnehmer sind schon da, viel zu früh. So gibt's einen

Kaffee und ein Frühstücksbrötchen, die beiden sind ganz zufrieden. Um 8:00 steht der

Start/Zielbereich, eigentlich kann die RTF starten. Vorher gibt's aber ein gemeinsames Frühstück.

Im Anmeldebereich wird es kurze Zeit danach lebendig, die ersten RTF-Teilnehmer - insgesamt

gehen fast 360 Radsportler an den Start- wollen sich anmelden. Das geht reibungslos, denn hier im

RMC läuft der Großteil der Anmeldungen über das computergestützte scan and bike-System.Um

9:00 starten dann die ersten ca. vierzig Fahrerinnen aus einer abgetrennten Zone heraus, knapp fünf

Minuten später die nächste Teilgruppe. Schnell ist der größte Teil des Feldes unterwegs.

Während die RTF-Gäste auf Strecke sind, werden ihre Wertungskarten vom RMC-Team bearbeitet

und können nach Rückkehr der Fahrerinnen ordnungsgemäß im Empfang genommen werden. Das

läuft alles, weil es vorbereitet, abgesprochen und eingeübt worden ist.

Zwischenzeitlich werden der Grill befeuert, das Kuchenbuffet bestückt, die Nudelpfanne

angeheizt. Alles wartet auf die ersten Radfahrer, die ihre Strecke hinter sich gebracht haben. Yvonne

aus Stukenbrock ist nach 48 km eine der ersten Rückkehrerinnen. „ Puh, ich muss wieder mehr

trainieren. So reicht's nur für die kurze Strecke, die geht aber noch prima," meint sie zufrieden.

Aber ein wenig mehr der Reihe nach.

9:45 im Startbereich: Jörg, ein junggebliebener Oldie auf dem Rennrad, 78 Jahre, vor sechs Wochen

ist ihm eine neue Aorta-Klappe gesetzt worden, hat bei Freunden in Lippstadt übernachtet und ist

von dort aus morgens 37 km nach Schloß Neuhaus zur Libori-RTF Neuhaus angeradelt. Sein

Rennrad weist alle Ausrüstungsmerkmale des erfahrenen RTFlers auf: Tacho, kleiner Navi, Getränkeflasche, im zweiten Flaschenhalter eine kleine runde Box mit leichtem Equipment, unter

dem Sattel die kleine Tasche mit den Reparaturzubehör, hinten am Sattel die vom BDR

ausgegebene Wertungskartennummer des offiziell verzeichneten RTF- Fahrers - alles deutet auf

Erfahrung und Könnerschaft hin. „ Ich starte heute etwas später auf die Strecke, ich habe ja Zeit.

Und rasen will ich nicht. Ich muss ja noch zurück nach Lippstadt." Zuhause in Münster trifft er jede

Woche sich regelmäßig mit anderen Radsportbegeisterten von den Radsportfreunden Münster zur

Ausfahrt. „ So zwei bis vier Stunden bis an die 100 km sind wir dann unterwegs," schildert Jörg.

Warum er das denn alles mache? „ Na, das macht doch Spaß, das ist mein Hobby. Ich lerne viele

Leute kennen, komme immer ins Gespräch, sehe immer was Neues. Am Wochenende fahre ich

RTF," schmunzelt er vergnügt. Gut drei Stunden später sitzt Jörg schon wieder im Gespräch mit

anderen Radfahrern vertieft im Start/Zielbereich und nickt zufrieden herüber. Ja doch, Radfahren

hat was, sonst würde er das doch nicht machen, der Jörg aus Münster.

14:30 in der Nähe des Grills, ein Concordia-Hannover-Fahrer: „Strecke sehr gut, sehr flüssig, gut

ausgeschildert, gute Straßen, gute Ankündigungen, sauber vorgewarnt, bestens verpflegt." Was

meint Heinz Jürgen (72) aus Hannover damit? Natürlich weiß er,wovon er spricht, schließlich

ist er seit Jahrzehnten unterwegs auf den RTFs rund um Hannover, auch über 100 km Anfahrt

fechten ihn nicht an, am Wochenende fährt er RTF, am liebsten samstags und dann sonntags am

besten noch mal. Wenn sein Verein eine RTF veranstaltet, dann natürlich nicht.Dann muss er die

Strecke am Vortag ausschildern, Gefahrenstellen ankündigen, Richtungswechsel an Abzweigungen

ankündigen (Vorwarnen') und dann die eingeschlagene Fahrtrichtung durch ein Hinweisschild

bestätigen, die Kontrollstationen auf den jeweiligen Strecken ausrüsten, die Rennradfahrerinnen

betreuen. Er sieht das als ein faires Geben und Nehmen unter Rennradsportlern, heute aber nimmt

er das Libori-RTF-Angebot des Paderborner Radsportvereins RMC aus Schloß Neuhaus an. „Eure

Strecken kenne ich ja, fahre ja fast jedes Jahr hier, ist einfach gut." Heinz-Jürgen weiß natürlich,

dass die RMCler am Freitag als RTF-Vortag vier unterschiedlich lange Strecken ausgeschildert

haben: vier Dreier-Teams sind mehrere Stunden unterwegs gewesen, während die Sporthalle am

Merschweg auf das Paderborner Radsportevent ausgerüstet wurde: Vorplatz der Halle aufräumen,

Eingangsbereich der Halle noch einmal ausfegen, Sanitäranlagen vorbereiten, das komplette

Veranstaltungsequipment aus dem Vereinsdepot in Bosenholz herankarren,....... Es bedarf vieler

vorbereitender Planungs- und Organisationsschritte, um solch ein Großereignis für Radsportler auf

die Beine zu stellen. Heinz-Jürgen kennt das und weiß das wertzuschätzen. „Habt ihr wieder toll

hinbekommen. Und eure Verpflegung an den Kontrollen, das ist schon besonders. Tomatenbrote,

wo gibt's das denn sonst?!", erkennt er an. „Und dann hier dieses Angebot". Er nickt in Richtung

Kuchenbuffet und Nudelpfanne und Grill. Die helfenden Mitglieder des RMC hören's gerne, auch

das macht wohl glücklich.

15: 30 im Zielbereich: Zwei Fahrerinnen im Trikot „Rennradierinnen OWL" sitzen im Zielbereich

im Zelt, geschützt von der Sonne - strahlend. Marion (43) und Christina (36) sind um 10:20 an den

Start gegangen auf die 8Oiger Runde. Beide lernten sich zu Beginn der Saison auf einer

Radveranstaltung in Herzebrock per Zufall auf der Strecke kennen, kamen ins Gespräch, fanden

sich sympathisch. Seitdem fahren sie gemeinsam RTFs in OWL: heute beim RMC Schloß Neuhaus,

wie gesagt: die 81 km mit anspruchsvollen 780 Höhenmetern, aber - so erzählen sie bei Kaffee und

Kuchen bzw. herzhafter Nudelpfanne - alles prima: „ Die RTF ist ja schon toll ausgeschildert, ich

weiß immer, wo es weitergeht. Schon auf der Herfahrt von Gütersloh wird einem in Paderborn der

Weg an den Startbereich gezeigt, ganz leicht zu finden. Und die Steigungen sind gar nicht so

schlimm gewesen, kann man ja langsam hochfahren.Und dann das Catering des Veranstalters hier

nach der Fahrt, solch ein lecker Angebot. Wirklich super", kommentieren die beiden. „Der kurze

Regenschauer während der Fahrt hat uns nichts getan, wir waren schnell wieder trocken." Nach

einer ausgiebigen Rast mit Getränken und kleinen Energiespendern an der Kontrolle 2 sind sie dann Richtung Bosenholz zur für sie letzten Kontrollstation geradelt, um von hier aus das Ziel am

Marschweg in Schloß Neuhaus anzustreben. Ob Radfahren glücklich macht? Wenn man die beiden

betrachtet, muss das wohl sein, signalisieren ihre Gesichter doch Wohlbehagen und Stolz. „Nächstes Jahr sind wir wieder dabei", versprechen sie.

16: 00 und später: Für die RTF-Fahrerinnen war's gut. Und jetzt muss alles wieder abgebaut

werden. Das geschieht ohne Knurren und Murren, die RMC-Mitglieder wissen, wofür sie es tun:

Radfahren macht ja wohl glücklich.

19:15: Die Mersch-Sporthalle sieht wieder so aus, als sei nichts gewesen, alles ist ab- und

aufgeräumt, so soll es ja wohl sein. Die fälligen Nacharbeiten bewältigt der RMC. Denn:

Nächstes Jahr gibt's wieder eine Libori-RTF am zweiten Wochenende vom Libori-Fest.

Erfahrungsbericht Juli:

Rad am Ring reloaded

Nach der tollen (Gruppen)-erfahrung im letzten Jahr, wollten auch dieses Jahr wieder acht Fahrer das besondere Flair des Nürburgrings geniessen.  Ausgehend von der Organisationsstruktur 2018 ließ sich auch diesmal der Event schlank vorplanen.  Klar, im Detail hat dann doch ein jeder irgendwie mehr Arbeit als gedacht, aber dafür entstand eben auch ein tolles Gesamt“kunstwerk“ aller Beteiligten. In diesem Fall waren noch John’s Mutter Angelika und meine Frau Adelheid mitgekommen – eine tolle Unterstützung, die alle Fahrenden auf keinen Fall missen wollten.

Zwei RMC-Vierer -Teams haben sich einmal als „Fun-Team“ und einmal als „RMC-es tut schön weh“ auf die Piste begeben…… und machten (im letzten Falle leider) ihren Teamnamen alle Ehre: Das Wetter war ziemlich bescheiden und somit war fast nur die erste Runde einigermaßen trocken. Ansonsten konnte man zwischen Regen, Nebel und Dunkelheit, manchmal auch in besonders ungünstiger Konstellation, wählen. Da war schon ein gehöriges Maß an Disziplin sowie mentaler und körperlicher Härte gefragt. Wie schon der Name meines Teams vermuten ließ, war das bei uns kein Thema – es wurde gefahren bis zum Umfallen…..und noch ein bisschen weiter. So hat Henning es sich nicht nehmen lassen, in der „Frederick-Schröder-Gedächtnis-Kurve“ den Asphalt zu prüfen – und tatsächlich: er ist immer noch schei…..hart. Mit viel Adrenalin im Blut, kräftiger Schurfwunde am Oberschenkel, kleinerer Läsion am linken Ellbogen und fetten Prellungen an der gesamten linken Seite ist Henning mit ordentlich Biss dann noch insgesamt drei weitere Runden gefahren – Respekt!!   Auch Bernhard ist zäh wie Leder. Sich im Alter von 67 Jahren aufzumachen, den Nürburgring zu erobern ist das eine, im dichten Nebel bei kräftigem Dauerregen dann auch tatsächlich auf dem Rad den Parcour zu bewältigen das andere.  Wer Bernhard kennt, weiß, daß das nicht kommentarlos geschieht ;-)), aber: Hut ab vor dieser Leistung! Zur Einschätzung: Für den, der hier durchgezogen hat, sind die sog. Frühjahrsklassiker Kinderkrams. Von der guten Stimmung des „Fun-Teams“ unterstützt konnten auch Stefan und ich unseren Teil dazu beitragen, einen  unerwarteten 5. Platz (von 95 Teams!) in unserer Altersklasse einzufahren – unfassbar!

                               Auch das Fun-Team ist mit viel Elan und großem Enthusiasmus and den Start gegangen. Wer die Bilder genau betrachtet sieht: Auch sie haben alles gegeben! Dank Ihrer Teamnamensgebung haben sie allerdings die Nachtstunden zur Regeneration genutzt, um morgens mit frischem Elan und guter Stimmung – eben Fun – auf die Strecke zu gehen. Verdienter Lohn: Ein Platz unter den ersten 500 im Gesamtclassement!

Die Gesamtgruppe hat super harmoniert und wir hatten viel Spaß miteinander. Zum Beispiel wurde die Transponderübergabe häufig in Kleingruppen organisiert - eine(r) hält den Schirm für den Wartenden, ein zweiter nimmt den Transponder des Ankommenden entgegen und der Helfer steckt diesen in den Flaschenhalter des Losfahrenden - Was haben wir da an Zeit gespart !  ;-)). Aber lustig war's ,so dass trotz – oder gerade wegen - der objektiv widrigen Umstände ein gemeinschaftlich tolles Wochenende in Erinnerung bleibt.

 

Von: Christoph

Trainingszeiten

(ausgenommen an Feiertagen)

 

Auch Nichtmitglieder sind          herzlich willkommen

Treffpunkt:

Vor dem Schloß

Residenzstraße 17

33104 Schloß Neuhaus

Winter ab Oktober

Renn-/Tourenradler

Samstags um 13:30 Uhr

Mountainbiking:

Samstags um 10:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Wandern:

Sonntags um 13:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Indoor-Cycling: 

Kursprogramm

Terminkalender

Sperrzeiten Senne