Presse & Erfahrungsberichte 2022

Pressebericht September 2022

Riesenevent für Mountainbiker in Paderborn

RMC Schloß Neuhaus bietet organisierte Country- Tourenfahrt für MTB-Sportler an

So soll es wieder aussehen auf der CTF des RMC SchloßNeuhaus
So soll es wieder aussehen auf der CTF des RMC SchloßNeuhaus

Schloß Neuhaus Am Samstag, 8.10.2022, bietet der Schloß Neuhäuser Radsportverein RMC eine Country-Tourenfahrt für Mountainbike-FahrerInnen an. Gestartet wird an der Hauptschule Mastbruch in Schloß Neuhaus zwischen 10:00 und 11:00  auf drei verschieden lange Strecke.

             Unter einer Counry-Tourenfahrt (abgekürzt CTF) ist zu verstehen eine breitensportliche Radveranstaltung für vornehmlich  Mountainbiker, aber auch für alle geländetauglichen Fahräder. jenseits des öffentlichen Straßenverkehrs. Auf öffentlichen Feld- und Waldwegen werden vom veranstaltenden Radsportverein , hier dem RMC Schloß Neuhaus, mehrere Strecken unterschiedlicher Länge und Höhenprofile ausgeschildert, sodass die RadsportlerInnen sicher vom Start zurück ins Ziel gelenkt werden. Hierbei soll für dieRadsporterInnen das Naturerlebnis im Vordergrund stehen mit möglichst wenig Kontakt zum Autoverkehr, bewusst wird dabei auf Zeitmessung oder Rangliste verzichtet.

In diesem Sinn bietet der Paderborner Radsportverein RMC Schloß Neuhaus am Veranstaltungstag drei verschieden lange Strecken an. Wer sich als Mountainbiker zwischen 10:00 und 11:00 in Schloß Neuhaus an der Hauptschule Mastbruch an den Start begibt, kann sich je  nach Fitnesszustand auf eine nicht ganz alltägliche sportliche Herausforderung einlassen: Von Mastbruch aus zwischen Senne und Egge Richtung Horn geht es für normal trainierte RadsportlerInnen auf die kürzere Strecke von ca. 26km und 120 Höhenmetern Richtung Schlangen über den ersten Kontrollpunkt K1 zurück ins Ziel. Deutlich anspruchsvoller für die Kondition sind die Anforderungen für diejenigen, die sich auf die mittellange Strecke von knapp 40km Länge und 240 Höhenmetern  einlassen. Da ist es gut zu wissen, dass an den anzufahrenden Kontrollpunkten K1 Schlangen und K3 Kohlstädt Getränke zum Durstlöschen und belegten Broten, Bananen und Energieriegel zum Kraftauftanken gereicht werden. Als sportlich fordernd sollte sich die lange Tour über 52 km – gespickt mit 580 Höhenmetern – erweisen, bei der Kontakt mit dem Kontrollpunkt K3 bei Horn aufzunehmen ist.  

Natürlich ist das Tragen eines Fahrradhelms für alle TeilnehmerInnen Pflicht.

Am Start ist bei der Anmeldung ein Kostenbeitrag zwischen 5 bis 9€ zu entrichten, wovon Jugendliche unter 18 Jahren ausgenommen werden.

Kommt man dann ins Ziel, hat sich angestrengt, geschwitzt, hat Hunger, wird man hier empfangen von einem reichhaltigen Kuchenbuffet, auf dem Grill liegen die Bratwürstchen, Kaltgetränke und heißer Kaffee stehen zur Erfrischung bereit. Leider besteht aus bekannten Gründen keine Duschmöglichkeit. Gleichwohl wird sich wieder eine Vielzahl von RadsportlerInnen im Zielbereich nach der sportlichen Aktivität treffen für einen gemütlichen Klönschnack bei kleinem Imbiss, um die Beobachtungen und Erfahrungen 'auf der Strrecke' zu diskutieren.

Weitere Informationen zur Egge-CTF sind abrufbar auf  der homepage des RMC Schloß Neuhaus  rmc-schloss-neuhaus.de unter CTF(Egge). Zum Veranstaltungstag am 8.10.2022 werden hier auch die angebotenen Routen einsehbar und downloadbar sein.

Fahrt durch den Herbstwald – so soll es wieder sein.
Fahrt durch den Herbstwald – so soll es wieder sein.

Presseberichte Juli 2022

Libori-RTF mit genau 300 Radfahrbegeisterteten

Radveranstaltung des RMC Schloß Neuhaus erzeugt gute Stimmung und Begeisterung

Genau 300 Radsportenthusiasten nahmen am Samstag des letzten Libori-Wochenendes  teil an der Libori-Radtouristik (RTF), die vom Paderborner Radsportverein RMC Schloß Neuhaus organisiert wurde. Start und Ziel befanden sich an der Merschweg-Sporthalle, von wo aus vier unterschiedlich  lange  und ausgeschilderte  Strecken in das fernere und nahe Gebiet südöstlich von Paderborn führten.

 

Am letzten Freitag um 14:00 an der Sporthalle Merschweg in Schloß Neuhaus, auf dem Vorplatz der Halle wird es lebendig: Sechs RMC-Mitglieder greifen zum Besen und Kehrblech und fegen alles weg, was sich in den Sommerferien eben auf solch einem Platz allmählich ansammelt: Am folgenden Samstag soll hier ja der Startpunkt und der Zielbereich für die RTF des Vereins organisiert werden, da soll es 'ordentlich' aussehen. Danach begeben sich für etliche Stunden vier Zweierteams auf den Weg, um die vier angebotenen RTF-Strecken in einer Länge von 50 bis knapp 150 km  - mit beachtlichen Höhenunterschieden versehen – mit Streckenschildern zu versehen, schließlich sollen die RadfahrerInnen genau orientiert und sorgenfrei ihren Sport ausüben können. Hier hat sich der Streckenplaner des Vereins, Willi Hoppe, neue und landschaftlich reizvolle Touren einfallen lassen.  Unterdesen sind Claudia Sonntag und Brigitte Heinzel vom RMC schon den ganzen Nachmittag mit den Einkäufen für die Verproviantierung der  TeilnehmerInnen der RTF beschäftigt. Und natürlich hat die Organisation auch dieser RTF schon viel früher begonnen: Die Erlaubnis, die geplanten verkehrsarmen Straßen und die  benutzten Sporthallen mussten langfristig bei den Behörden eingeholt werden, Hilfsmittel organisiert, Absprachen mit den RMC-Mitgliedern als Helfer getroffen werden. Dem RTF-Fachwart des Vereins, Bernhard Dirkschnieder, sollte das wieder vorbildlich gelingen.

Am Samstagmorgen um 6:30 zahlte sich die planerische Vorarbeit aus: Über 30 Mitglieder standen bereit, um den Vorplatz der Halle mit Pavillons und Sitzgarnituren, den Grill und Kochgelegenheit aufzubauen. Auch galt es, die Anmeldestation vorzubereiten, um das vom Vorsitzenden des RMC, Martin Klösener, bestellte computerunterstützte Anmeldessystem 'ans Laufen'  zu bringen, die anreisenden Radsportler sollten nicht mit langwierigen Wartezeiten behelligt werden. 

Auch das sollte einwandfrei klappen. Wo tatsächlich noch Listen anzulegen , Anmeldebögen handschriftlich auszufüllen waren, hatte der Finanzchef des Vereins, nämlich Josef Sonntag, umsichtig Vorsorge getroffen, selbst Sicherheitsnadeln  zum Anbringen des Teilnehmerschildes am Trikot lagen bereit.

So vorbereitet konnte eigentlich nichts mehr schiefgehen, hatten einige RMC- Frauen im Foyer der Sporthalle schon das Brötchen- und Kuchenbuffet und den Frühstückskaffee vorbereitet, auch war der Getränkewagen reichlich bestückt aufgestellt worden. Und tatsächlich, der Aufwand lohnte:

Schon vor 8.00 meldeten sich die ersten Teilnehmer an und wären am liebsten sofort losgefahren. Aber auch diese 'Frühstarter' mussten sich bis zum offiziellen Startbeginn gedulden.

In abgegrenzten 'Startboxen' wurden die zumeist rennradfahrenden RTFler ab 9:00 mit kurzen zeitlichen Abständen auf die von ihnen gewählten Sreckendistanzen geschickt, nicht ohne sie an die gültigen Regeln der STVO zu erinnern, an die Eigenverantworlichkeit zu appellieren und eine „Gute Fahrt“ zu wünschen. Schnell waren so in einer halben Stunde rund 200 Radsportler auf die 'Strecke' gebracht, wo jeder in seinem Tempo eine Distanz seiner Wahl bewältigen konnte. Die restlichen 100 TeilnehmerInen gingen mit etwas größerer Ruhe und Gelassenheit etwas später an den Start. Besonders erwähnenswert ist ein Radsportler, der auf dem Rennrad von Kassel nach Paderborn anreiste, die 150er-Runde um 10:40 startete, und so gegen 17:00 Uhr die Rückfahrt antrat. Welch eine Leistung.

Auf den Verpflegungsstationen in Tudorf und Atteln, die die RTFler jeweils nach ca. 25 km Fahrt immer wieder ansteuern mussten, wurden Tee und Wasser sowie geschmierte Brote mit Tomaten, Butter, Schmalz, Bananen, kleine süße Schmankerl angeboten, sodass der bei Radfahrern gefürchtete Hungerast nicht eintreten musste.

Erfreulich für den veranstaltenden Verein ist neben der hohen Teilnehmerzahl – immerhin nahezu 100 mehr als im Vorjahr – auch die zu beobachtende Altersstruktur der Radsportler: Viele junge Gesichter  sind feststellbar gewesen, etliche junge Frauen haben sich an den Start begeben. Der RMC hätte nichts dagegen, würde dies ein sich verfestigender Trend werden. Ein anderer Typus an RTF-Teilnehmer lässt sich skizzieren als 'RTF-Veteran': Nicht mehr ganz jung an Lebensjahren, aber erfahren nach gefahrenen RTF-Kilometern und Teilnahmen an organisierten Radsportveranstaltungen. Und immer bereit, die nächste Strecke zu bewältigen, bei Wind und Wetter –  und natürlich in der Sportlerszene seit Jahr und Tag bekannt und respektiert.  Als Beispiel sei hier  Heinz-Jürgen Kruse aus Hannover genannt, der so ganz selbstverständlich früh morgens sich beim RMC meldet und als fortgeschrittener 70er frohgemut ankündigt: „Also heute gehe ich die 150er an, ihr habt hier immer so schöne Strecken.“ Sagt's und beißt ins Frühstücksbrötchen, schlürft noch einen Kaffee, um dann nach der Anmeldung in sein Trikot zu schlüpfen und sich an den Start zu begeben.

Wenn 300 Radsportler nach einer dann doch anstrengenden Wegstrecke ins Ziel kommen, wollen sie trinken und essen – und reden. So ab 12:00 konnte  man dieses am Samstagnachmittag auch wieder beobachten: Die Nachfrage nach der RMC-Gemüse-Nudelpfanne war so groß, dass die eingekauften Zutaten zuletzt nicht ausreichten. Sehr viele ließen sich eine Bratwurst oder ein belegtes Brötchen schmecken und gönnten sich als Nachtisch ein Stück Kuchen. Dazu gab's Kaffee oder ein Kaltgetränk der Wahl. Ein Klönschnack  mit dem/der MitfahrerIn oder dem Sitznachbarn unterm  Pavillondach – das war verdient und wurde ausgiebig genossen. Wenn die Sitzbank der Bankgarnitur auch hart war, das sind die Radsportler ja gewöhnt von den harten Sätteln ihrer Rennradmaschinen.

Viel Lob gab es für den veranstaltenden Verein RMC Schloß Neuhaus. Tolle Strecken, gute Ausschilderung, prima Verpflegung, angenehme Atmosphäre im Chill-Bereich an der Merschhalle – so mancher Teilnehmer blieb lange sitzen. Ein Kompliment für den RMC.

Erfreulich sind solche Kommentare, noch wichtiger: All RTF-TeilnehmerInnen sind gesund im Ziel wieder angekommen. Dies und die hohe Teilnehmerzahl sagen dem RMC ganz offensichtlich: Auf ein Neues in 2023 – Libori-RTF am zweiten Festwochenende. 

Erfahrungsberichte Juli 2022

“To be is to ride” – Libori-Tour 2022: von LeMans nach Paderborn

Le Mans - 17. Juli - 8:30 Uhr:

Allez!! Allez! Wir - Walter, Werner, Willi, Uli, Martin, Michael, Klaus, Dietmar, Bernhard und Andreas - machen uns auf den Weg: Entlang der - nachts illuminierten - Cathedrale von Le Mans geht es über breite Straßen auf den Weg Richtung Osten: Chartres. In sauberer Zweierreihe rollt es auf dem rubbeligen Teer durch das Naturschutzgebiet Perche. Bei ca. 30 Grad bieten die Waldstücke immer mal Schatten. Und nach 50 bzw. 100 km stehen Volker und Josef mit den 2 Begleitwagen mit Kaltgetränken (Wasser , Apfelsaft) sowie Baguettes und Käse bereit. Keine Wolke trübt den azurblauen Himmel: Radfahren wie Gott in Frankreich. Die 132 km und 940 hm fliegen nur so dahin. In Chartres überrascht uns die beeindruckend hohe Cathedrale – insbesondere, wenn man bei tropischen Temperaturen abends direkt davor speisen kann. Wir merken schnell – Walter (frz. Voltaire) sorgt für uns auch kulturell. Nur: das Bier ist – nicht nur für Bernhard‘s ostwestfälischen Gaumen - gewöhnungsbedürftig. Schmeckt Belgisch – ist Belgisch.

18. Juli 8.45:

Heute soll es warm werden. Früher losfahren ist keine Option, denn: Frühstück gibt es erst ab 7.00 Uhr. Also: Start um kurz vor 9.00. Über den weiten Weizen- und Sonnenblumenfeldern flimmert schon morgens die Hitze. Es ist Erntezeit. Trecker, Mähdrescher und Erntefahrzeuge - es wirkt alles sehr ländlich und man will nicht glauben, dass es nach Paris nur schlappe 50 km sind. Wir kreuzen das Tal der Seine Richtung Norden: Der „Climb of the day“ ist mal wieder was für Dietmar – einmal Durchdrücken, und schon ist man oben – dicht gefolgt von Bernhard. Nur: Die Herausforderung des Tages liegt nicht in der Strecke (138 km, 1280hm) – die Herausforderung sind die Temperaturen! Schnitt 31 Grad – und der Highscore liegt laut Garmin bei 50 Grad. Der Teer wird da langsam flüssig und schmierig. Die Abfahrt ist wie gegen einen Fön, bloß dass die Haare schon weggetrocknet sind. Zum Glück können wir - Dank an Josef und Volker! - 3 (Trink-)Pausen machen, die letzte 20 km vor dem Ziel in Beauvais. Langsam macht sich der rubbelige Straßenbelag bemerkbar. Man sitzt nicht mehr so ganz entspannt auf dem Sattel. Während wir vielfach mit 25iger Bereifung und 7-8 Bar fahren, wäre hier wohl ein 30iger Gravel-Tubeless-Reifen mit 5-6 Bar die Empfehlung. Beauvais – das Kulturprogramm ist heute das Hotel. Zum Abendessen bekommt hier Jeder was - nur nicht das, was man bestellt zu haben glaubt. Highlight: Fish and Chips – das ist morgen noch „echt lecker“. Zumindest das Bier ist durchaus trinkbar: Belgisch – klar. Wein ist eher so gar nicht gefragt.

19. Juli: 9.00 Uhr:

Wolkenlos, warm und dampfig geht es am Morgen wieder weiter. Bereits nach wenigen Kilometern gesellt sich ein französischer Radfahrer zu uns. Er erzählt, dass er mit seinem Nachbarn Arnaud Démare immer Trainieren geht. Das wäre mal was für Dietmar. Gerade erzählt der Mitfahrer von seinem Radunfall mit einem Auto … da: wie zum Beweis, kommt plötzlich rechts aus einer Grundstücks-Einfahrt ein PKW – schiebt sich halb auf die Straße mitten in unsere Gruppe – es geht gerade noch gut. ABER: die Dame im Auto regt sich auf, als hätte man Ihr die Vorfahrt genommen. Unglaublich. Wir rollen weiter gen Nordost. Der Wind kommt kräftig von der Seite: Ost-Südost. In der Hitze und den immer neuen Anstiegen zerfällt die Gruppe zunehmend. Die Hitze ist unglaublich. Durchschnitt über 7 Stunden laut Garmin: 35 Grad. Max. 44 Grad. Eine Herausforderung der anderen Art. 136 km und 740 hm – kommt einem auf Grund der Hitze viel mehr vor. Auf jeden Fall geht der Focus ab dem 3. Tag zunehmend auf Ankommen. Auch stört es uns nicht, als sich das Hotel in Cambrai als nicht klimatisiert entpuppt – ist ja kühler als 44 Grad 😊. Das Essen ist gut und es gibt: Bier – Belgisch natürlich. 

20. Juli:

Nach einem frühen Start um 8.30 Uhr ist das Wetter angenehm kühl: ca. 15-20 Grad und es regnet. Was manch Einer erfrischend findet, verwandelt die staubigen Landstraßen in rutschige Pisten. Wir kämpfen uns nun ostwärts und sind nach 70 km in Belgien. Adieu la France! Vive la Belgique! Leider empfängt uns ab der Grenze keine belgische Pommesbude mit belgischem Bier, sondern eine Beton-Piste – und dann eine Besonderheit: RAVel – in Radwege umgewandelte Eisenbahntrassen – kilometerlang, sehr gut geteert – wenig Steigung. ABER: viel Kram auf dem Weg. Da sind leider Plattfüße vorprogrammiert. Und so kommt es dann, dass der eine oder andere Defekt uns zeitlich zurückwirft. Nach 100 km sind wir schließlich in Charleroi, einer Industriestadt mit den kaputtesten Straßen, die man sich vorstellen kann. War wahrscheinlich mal ein Steinbruch. ABER: es gibt einen Radweg entlang des Sambre-Flusses. 50 km den Flusslauf entlang sind wir schließlich in Namur, schön im Flusstal gelegen am Fuße der Zitadelle. Nach 150 km und 870 hm speisen wir Abends im „Grill de Tanneur“ – formidable – wie das Bier: Belgisch. Auf dem Rückweg zum Hotel wundern wir uns, dass extra für uns ein Feuerwerk an der Zitadelle stattfindet.

21. Juli:

8:45 Uhr es ist sehr ruhig auf den Straßen. Nationalfeiertag in Belgien! Leicht regnerisch geht es entlang der Maas ostwärts. Wir mäandrieren an der Mauer von Huy vorbei nach Lüttich. 66 km flach – wenig Wind. Nur ein dauerndes Pock – Pock – Pock der Betonplatten und Schlaglöcher. Nach einem weiteren Stück RAVel/Bahnradweg sind wir schließlich im deutschsprachigen Teil Belgiens – erkennbar an den Ortsnamen. Die Straßen sind … Belgisch. Nach 120 km ist die deutsche Grenze erreicht: wir freuen uns auf Top-Straßen, wenig Verkehr, saubere Radwege ... Kaum kommen wir um die Ecke, schon ist da eine Straßen-Vollsperrung. Über das, was ein Radweg sein soll, können wir uns da gerade so vorbeimogeln. Die Straßen – auch kein Traum – Radwege: Alptraum. ABER: es gibt einen Netto – mit Bäckerei. Eine willkommene Pause. Die letzten 30 km nach Düren bieten noch einige Abfahrten – die man sich natürlich vorher erarbeitet haben muß. So landen wir schließlich nach 150 km und 930 hm in Düren und erfreuen uns am Abend mit einem zünftigen deutschen Essen mit deutschem Weißbier!! – bei Bedarf auch alkoholfrei!

22. Juli:

9:00 Uhr die vorletzte Etappe könnte man doch mal etwas zügiger fahren … Kaum gedacht, schon stehen wir mit einem Plattfuss am Wegesrand. Rhythmusbrecher… Der Westwind schiebt uns vorwärts Richtung Leverkusen/Köln und da ist er: Vater Rhein – gesehen von der Großbaustelle Leverkusener Brücke. Gefühlt hat die Brücke schon gewackelt, wenn Martin über eine Schwelle gefahren ist. Ab Leverkusen/Obladen geht es nun weiter auf dem Panorama-Radweg Balkantrasse – der Radweg auf der Bahntrasse geht ca. 30 km bis Wuppertal – autofrei – ein Traum! Von Wuppertal kommt dann die Nordbahntrasse 10 km bis Sprockhövel. Leider sind einige Zwischenstücke ziemlich unbefahrbar. Absolutes Highlight: eine Schiebepassage bei Sprockhövel: Weder ein Durchfahrt-verboten-Schild, noch der komplett fehlende Teer, noch 17% Steigung und Mückendurchseuchung schrecken uns ab, diese wunderbare Abkürzung zu nutzen - und in Erinnerung zu behalten. Oben angekommen gibt es  für alle eine schöne kühlende Abfahrt, die gefühlt bis Dortmund geht. Nach 130 km und 950 hm nächtigen wir in Sichtweite des Stadions im Hotel Dortmund.

23. Juli:

Gefühlt sind wir gleich daheim. Heute mal ein bißchen flotter fahren … Gesagt getan: vom Hotel geht es 500 m bergab. Um die Kurve – und schon ist die Vollbremsung gefragt. Vollsperrung der  Straße – ab auf das, was ein Radweg sein soll. Unglaublich... Nach einigem rechts und links geht es dann einige Kilometer unbefestigt an der Emscher entlang. Dann bessert sich die Strecke zunehmend, je mehr wir uns Ostwestfalen nähern. Nach ca. 20 km kommt ein Alleen-Radweg, der durchaus mit dem RAVel in Belgien mithalten kann. UND: die Straßen sind breiter und lassen sich zügig in Zweierreihe befahren. Hier kommen wir flott voran, so dass wir Lippstadt frühzeitig erreichen und dort pausieren können. Mit lauten Hallo werden wir von den Daheimgebliebenen RMClern empfangen. Die letzten Meter zelebrieren wir am Ortsschild und am Jühenplatz. Es gibt viel zu erzählen.

Wir haben es geschafft. Jeden Tag bei jedem Wetter, jedem Straßenbelag, jeder Strecke, zig Plattfüßen, gesperrten Straßen und und und. Werner, der 2 Mal gestürzt und immer wieder aufgestanden ist, hat auf jeden Fall das Trikot des kämpferischsten Fahrers errungen. Martin die rote Laterne. Die Gesamtwertung in Gelb geht wohl an Willi, und Dietmar holt das grüne Trikot. Bernhard hat sich auf das gepunktete Bergtrikot konzentriert. Ich konnte das weiße Trikot des besten (und jüngsten) Nachwuchsfahrers erfolgreich verteidigen. Der RMC hat mit großem Vorsprung die Mannschaftswertung gewonnen. Dank der Organisation von Willi und Walter und dem Begleitteam Josef und Volker hat es toll geklappt. Hat Spaß gemacht. Übrigens: Unter Relive.cc sind die Etappen zum Nacherleben.

Eine Frage der Radfahrerehre: Der RMC Schloß Neuaus löst ein                                    Versprechen ein

Benefiztour auf dem Rennrad von LeMans nach Paderborn 

Mitglieder des Radsportvereins RMC Schloß Neuhaus fahren eine Woche vor Libori von Paderborns französischer Partnerstadt LeMans auf Rennrädern los, um pünktlich zum Start des Libori-Festes zurück zu sein.

 

Schon für das Jahr 2020 war sie geplant, die von Vereinsmitgliedern des RMC so genannte Libori-Tour.  Anlässlich des 66-jährigen Bestehens des RMC Schloß Neuhaus wollte man die eigene Leidenschaft für das Rennradfahren für einen guten Zweck einsetzen: Wir starten eine Benefizrennradtour zugunsten des örtlichen Kinderhospiz. Darum sammeln wir Spendengelder ein und fahren als Gegenleistung von LeMans, einer Partnerstadt von Paderborn, zurück nach  Hause – und zwar so, dass wir pünktlich zum Start des Libori-Festes am ersten Festsamstag ankommen. Daraus ergab sich auch schnell die vereinsinterne Bezeichnung dieser einwöchigen Radtour. Die Libori-Tour. Genügend renradfahrende Vereinsmitglieder ließen sich begeistern, die Werbetrommel wurde gerührt und Aufmerksamkeit geweckt: Schnell waren 5000€ Spendengelder für das Kinderhospiz PB-HX zusammen. So weit – so gut.  Allein: Niemand hat mit Corona gerechnet, lockdowns machten die schöne Absicht zunichte, niemand durfte solch eine Tour in Angriff nehmen. Natürlich wurde das eingegangene Spendengeld seinem Zweck zugeführt und man war sich im RMC schnell einig: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, wir holen diese Tour nach.

Nun ist es so weit:

Vom 16. - 23. Jul 2022 findet die Mehretappentour von LeMans nach Paderborn   statt, die Rückkehr der vierzehn teilnehmenden Rennradfahrer vom Radsportverein RMC Schloß Neuhaus ist für den ersten Liborisamstag gegen 16:00 geplant. Durchaus ist es möglich, dass Bürgermeister Dreier   die LeMans-Rückkehrer auf der Libori-Bühne willkommen heißt – in seinem Terminkalender ist dies jedenfalls schon mal notiert worden. Genauso fest vereinbart ist auch  schon ein offizieller Empfang der RMCler durch Vertreter des Bürgermeisters in unserer Partnerstadt LeMans am Tag der Ankunft. Geplant sind hier für die Paderborner eine kleine Stadtführung und ein Abendessen in einem französischen Traditionsrestaurant in der Altstadt. So willkommen geheißen zu werden, sollte den Schloß Neuhäuser Radsportlern sehr entgegenkommen. Schließlich werden sie am Startsamstag (16.Juli) um 6.00 mitsamt persönlichem Gepäck und den kostbaren Rennrädern in zwei angemietete Bullis gestiegen sein, um dann nach geplanter zehnstündiger Fahrt nachmittags im Hotel in LeMans einchecken zu können. Ein Teil der Miete für die Fahrzeuge wurde großzügig aus dem Partnerschaftsetat des Paderborner Bürgermeisters gesponsert, eine weitere Verpflichtung für die Radsportler, ihrem goodwill – Versprechen alle Ehren zu erweisen. Ansonsten versteht es sich als selbstverständlich für die Schloß Neuhäuser, dass alle anfallenden Kosten von ihnen selbst getragen werden und nichts vom Spendengeld „abzuzwacken“ wäre.

                      Am ersten Tag der Libori-Tour geht’s von LeMans über 132 km  nach Chartres – diese erste Etappe begleiten Radsportler aus LeMans.. Ähnliches ist auch für die letzte Etappe geplant: In Dortmund werden die Liboritour-Teilnehmer dann von etlichen RMC-FahrernInnen in Empfang genommen und nachhause geleitet werden.  Solch eine Unterstützung erscheint auch angebracht zu sein,wenn man die radsporliche Seite dieser Mehr-Etappen-Fahrt begutachtet: Auf sieben Tagesabschnitte zwischen 111km und 145km Länge bei insgesamt zu überwindenden 7000 Höhenmetern bei Wind und Wetter – nicht  vorhersehbar – werden die Radsportler schon ordentlich gefordert sein. Natürlich werden die Begleitfahrzeuge als Verpflegungsstation für unterwegs und zum Gepäcktransport eingesetzt, gleichwohl: 1000 km wollen erst einmal auch  auf einem Rennrad getreten sein,  handelt es sich bei den Pedaleuren doch nicht um Rennradpofis, sondern um lupenreine Hobby-Fahrer, ein Teil von ihnen nahe oder über 70 Jahre alt. Das kann über sieben Tage nur funktionieren, wenn man eine   Radtour langfristig vorbereitet – nicht nur organisatorisch (was zu beschreiben schon allein manche Seite füllte), sondern radfahrerisch in vielen Tainingskilometern vollzogen worden ist. Alle Teilnehmer sind nach dem Wintertraining auf der Rolle, dem spinning-bike oder auf der Straße etliche Kilometer bei Countrytour-Fahrten auf dem MTB und bei frühen Radtourenfahrten (RTF) im Fahrradsattel gewesen, um sich  die erforderliche Kondition anzueignen. Das muss wohl zufriedenstellend geklappt haben, schließlich wurde ein samstägliches Trainingsprogramm über 120km  vier Wochen vor Tourstart gemeinsam durchgeführt, nicht nur um die Fitness zu kontrollieren,  sondern auch um teambuildung zu betreiben.

So vorbereitet werden nun Volker Beckmann, Martin Klösener, Josef Sonntag, Martin Becker, Bernhard Dirkschnieder, Alfons Driller, Werner Guthoff, Klaus Hoffmann, Willi Hoppe, Walter Kelliger, Dietmar Korte, Boris Michalsky, Andreas Schonlau und Ulrich Wetzel als Schloß Neuhäuser RMC-Team an den Start der Libori-Tour gehen – bleibt nur,  ihnen zu wünschen

                                                              „Bon Courage und stetigen Westwind“.

 

 

 

Besprechung der LeMans-Fahrer vor der Vorbereitungstour über 120km

Presseberichte Juni 2022

Radfahrer vom RMC Schloß Neuhaus unterstützen Wohltätigkeitslauf von Feuerwehrleuten

Zwei „gute Seelen“ sind wohlbehalten nach Grenzfahrttour zurück

Es wurde auch in der lokalen Presse darüber berichtet: Feuerwehrleute aus ganz Deutschland führten einen Wohltätigkeitslauf in voller Feuerwehrmontur an der ehemaligen Grenze zwischen den damaligen deutschen Saaten durch. Über 1200 km führte der Lauf auf dem sogenannten Grünen Band von Süd nach Nord in zehn Tagen , um für die Deutsche Krebshilfe Spenden zu sammeln..  Die Feuerwehrläufer wechselten sich ab nach abgesprochener Streckenlänge. Unterstützt wurden sie bei ihrem strapaziösen Unterfangen von begleitenden Radfahrern, zwei dieser helfenden „guten Seelen“ vom Schloß Neuhäuser Radsportverein RMC. Diese berichten über ihre gleichwohl sehr anstrengende Radtour in einem Interview.

 

Willi, Josef, an jeden von euch gefragt:
Würdest du wieder mitmachen, wenn die Feuerwehrleute dich beim nächsten Lauf um Unterstützung anfragen?
Willi:Ein ganz klares JA, wenn die Gesundheit es zulässt. Es macht einfach Spaß, bei so einem Event dabei zu sein.
Josef: Also bei diesem Event hat mich nicht nur der Gute Zweck (Spenden für die deutsche Krebshilfe), sondern auch die geschichtsträchtige Strecke motiviert.
Somit würde ich sagen ja, wenn das Gesamtevent mich anspricht.
Heißt: Weg und Ziel passen für mich.

 

Wie froh warst du, als ihr das Ziel in Priwall. erreicht hattet? Erläutere kurz.

Josef: Die letzten 10 Tage waren anstrengend, aber auch schön. Das Team war top und wenn es mal ein Problem gab, wurde sofort eine Lösung gefunden.
Ich war aber sehr froh, es geschafft zu haben mit dem Team, aber
auch, dass endlich etwas Erholung auf uns wartet.

Willi:   Es war einfach schön, mit der gesamten Mannschaft den letzten Kilometer gemeinsam zu unserem Ziel, der Ostsee, zu laufen bzw zu fahren. Dort konnte man dann an den Reaktionen merken, wie froh und stolz jeder für sich war, diese Aufgabe erfüllt zu haben. Natürlich war
diese Leistung nur im Team möglich und hat uns gezeigt, gemeinsam kann man viel schaffen.

Wie war das denn am Start in Regnitzloau? Wie seid ihr empfangen worden von den Feuerwehrleuten? Wie erfolgte die Aufgabenverteilung?
Willi: In Regnitzloau erwarteten uns erst einmal die anderen Teilnehmer der Tour. Ich war überrascht, wie offen und herzlich die Begrüßung war. Man fühlte sich gleich wohl. Natürlich waren auch von der örtlichen Feuerwehr etliche Verreter zur Begrüßung da. Der Bürgermeister der
Stadt ließ es sich auch nicht nehmen, uns zu begrüßen.

Josef: Da ich doch ein wenig Zeit brauche zum Warmwerden, war es hier ganz anders. Wir haben zum ersten Mal das ganze Team getroffen
und waren von Anfang an Teil des Teams. Die Feuerwehr, egal wo,
ist immer eine große Familie. Die örtliche Feuerwehrwehr hat uns
mit allem unterstützt, was wir brauchten.
Wir 3 Radbegleiter konnten uns selbst organisieren. So sind wir am
ersten Tag mit 2 Radlern gestartet, um erst einmal ein Gefühl für die
Strecke zu bekommen. Die nächsten Tage haben wir dann ein 3-
Schicht-Modell gemacht.

Worin besteht die radfahrerische Herausforderung einer solchen „Helferradtour“ auf dem sogenannten Grünen Band?
Willi: Es sollte sich schnell herausstellen, wie wichtig die Begleitung war. Als Erstes haben wir den Läufern den Weg gezeigt anhand unserer Navigationsgeräte. Dieses war nicht immer einfach, da die Wege manchmal anders verliefen bzw. nicht vorhanden waren als unsere Navi angaben. Als Zweites war die Versorgung der Läufer mit Getränken ganz wichtig.

Für uns Radfahrer war vor allem die Geschwindigkeit ein Problem. Man fährt ca. zwischen 5 bis 11 km/h neben dem Läufer, was nicht ganz einfach ist.

Josef: Das ist sehr vielfältig. Zum einen das Tempo des Staffelläufers, das ist eben Joggingtempo. Man braucht dann für 20km schon mal 3
Stunden. Dann der Untergrund, der Kolonnenweg besteht aus
Betonplatten mit meistens längs gerichteten Löchern. Mit dem Rad rubbelig, aber für die Läufer eine große Herausforderung. Dazu nimmt der Weg oft die direkte Verbindung von unten nach oben, war also dann sehr steil.

Wir hatten auch Begebenheiten, wo sich die Natur den Weg in den
letzten 30Jahren zurückgeholt hat und kein Durchkommen war, also
Plan B eruieren.

 

Wie sah so ein Tagesablauf aus der Sicht der Radbegleiter aus?
Josef: Es gab bei uns 2 Schichten, die Frühschicht und die Spätschicht. Die Frühschicht stand um 3:00 Uhr auf, machte sich fertig mit Bad und
Frühstück und um 4:00 Uhr ging der Radler (ich) und der erste
Läufer auf den Weg.
Die Spätschicht konnte bis 7:00 oder 8:00, je nach Etappe, schlafen
und hat dann nach dem Frühstück die Unterkunft bei der örtlichen
Feuerwehr geräumt und alles in die Anhänger gepackt.
Dann machte sich die Spätschicht auf zum Ort des Teamwechsels. In der Zwischenzeit haben die Läufer mehrmals gewechselt, sodass jeder
2- oder 3-mal dran war. Nach dem großen Wechsel ist die
Frühschicht zum Ziel gefahren und hat das Abendlager vorbereitet. Da wir 3 Radler waren, war unser Wechsel etwas früher als beim Team bzw. auch später. Dieses war nur möglich, weil alle im Team mitgemacht haben, das große Ziel zu erreichen.


Was ist für dich das 'Highlight' der Veranstaltung gewesen?
Willi:
Die Veranstaltung insgesamt ist das Highlight. Bei so einer Tour, die für Spenden zur Deutschen Krebshilfe wirbt, dabei zu sein, ist schon schön.

Josef: Alles. Das Team war top. Die Strecke war landschaftlich sehr schön. Ich bekam Füchse, Dachse, Wildschweine und mehr in freier
Wildbahn zu sehen.
Ich bin jeden Morgen in den Sonnenaufgang geradelt. Das ist ein
unbeschreibliches Erlebnis geworden.

Wie waren denn die ersten Nächte zuhause im heimischen Komfortbereich?
Josef: Ja, ich war froh, wieder zuhause zu sein, obwohl ich sehr gut in dem Feldbett schlafen konnte. Das liegt aber vielleicht auch daran, wenn man um 3:00 Uhr aufsteht, schläft man um 23:00 Uhr ganz fest.

Willi: Es war schön, wieder zu Hause im eigenen Bett zu schlafen. Klar, zu Hause ist manches einfacher, aber das Team hat toll zusammen gearbeitet. So wurden die Schlafplätze schon vorbereitet/abgebaut, Essen eingekauft, und....... Jeder half jedem, man fühlte sich wohl und
das ist wichtig.


Radfahrer und Feuerwehr: Was haben die zukünftig für dich an Bedeutung?
Willi: Ich durfte erfahren, was Kameradschaft und Vertrauen ausmachen. Gerade die Feuerwehrleute müssen einander vertrauen und sich auf den Anderen verlassen. Dieses Vertrauen war immer zu spüren und hat über manch schwachen Punkt hinweggeholfen.

Josef: Ich habe sehr großen Respekt vor den Teilnehmern bekommen.
Obwohl das auch ein zusammengewürfelter Haufen war, war immer
Teamgeist da. Und nur so kann der Einsatz in der Feuerwehr
funktionieren.
Und dieser Spirit ist auf uns Radfahrer übergegangen, sodass wir
uns ganz ins Team integriert haben. Schön war es, ein Teil des
Teams zu sein.

 

 

 

Wer als LeserIn noch spenden willl, findet die Spendeadresse unter   https://feuerwehr-deutschlandtour.de

Radfahrerische Unterstützung für Grenzlauf von Feuerwehrleuten

Der RMC Schloß Neuhaus will zum Gelingen der Wohltätigkeitsveranstaltung beitragen.

Feuerwehrleute  - auch aus dem Paderborner Raum – werden demnächst einen Grenzlauf  über 1200 km durchführen, um für die Krebshilfe Spenden zu sammeln. Dieses Vorhaben findet im Paderborner Radsportclub RMC Schloß Neuhaus großen Anklang und die Bereitschaft, aktiv zum Erfolg dieser charity- Veranstaltung beizutragen.

In der Presse und  den sozialen Medien wurde die Aktion von Feuerwehrmännern bereits schon vorgestellt: 1200 km entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze in voller Feuerwehrmontur bei jedem Wetter von morgens bis abends im Laufschritt einander abwechselnd von Süd nach Nord zu laufen, doch, das verdient tatsächlich Aufmerksamkeit und Respekt, was da ein Dutzend Feuerwehrmänner für den 11. bis 20. Juni sich vorgenommen haben. Um es nicht nur beim anerkennenden  „Schulterklopfen“ zu belassen, haben zwei Mitglieder des RMC Schloß Neuhaus,  nämlich Josef Sonntag und Willi Hoppe,  ihre Bereitschaft erklärt, die Feuerwehrleute auf dem Rad zu begleiten und zu unterstützen. Beide sind in der ostwestfälischen Radsportszene  auf dem Rennrad und dem MTB allseits bekannt und haben schon viele tausend Kilometer im Fahrradsattel hinter sich gebracht.“Auf was habe ich mich da eigentlich wieder spontan eingelassen?“, fragt Willi Hoppe schmunzelnd. Morgens um vier Uhr am Start mit funktionstüchtigem Rad stehen, um den jeweils auf Strecke gehenden  Feuerwehrmann zu begleiten, ihn zu betreuen mit aufmunternden Worten, ein Getränk anzureichen, Kontakt zu den anderen Teilnehmern dieser Wohltätigkeisveranstaltung zugunsten der Krebshilfe zu halten, …. Im Hintergrund also die helfende „gute Seele“ zu verkörpern. Das wird sicherlich nötig sein, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die 12  Feuerwehrleute bis   abends im Nonstop-Lauf abwechselnd unterwegs sein werden. Und wer sich einmal die Strecke dieses Grenzlaufs, vielfach auch als „Grünes Band“ bezeichnet, nur auf der Karte anschaut, dem wird deutlich, dass hier nicht nur Strecke kilometerweise zu überwinden sein werden, sondern hoch und runter auch Höhenmeter, und dies nicht immer auf einem ebenen-glatten Untergrund. LÄUFERISCH eine Herausforderung ohnegleichen, aber auch RADFAHRERISCH, denn es wird nicht so viele Radhelfer geben wie Läufer. Die beiden RMCler haben sich also etwas vorgenommen.

„Das ist doch eine gute Idee, die die Feuerwehrleute da haben, Spenden für Krebskranke einzusammeln, auf die Deutsche Krebshilfe aufmerksam zu machen, da könnte ich doch mitmachen“, so äußert sich Josef Sonntag  auf Nachfrage nach seiner Motivation. Wie sein Vereinsfreund Willi Hoppe gibt er nur zu gerne zu, dasss ihn auch die radfahrerische Herausforderung reize, helfend und unterstützend in einer unbekannten Terrain unterwegs zu sein. Auf diese Weise nützlich zu sein und die eigene Passion, das Radfahren, betreiben zu können, übe  für die beiden fitten Ruheständler einen großen Reiz aus.

Unterstützung fanden die beiden Pedaleure bei den Mitgliedern des Vorstands ihres RMC-Vereins, die spontan in die Tasche griffen und für die Feuerwehrleute -Aktion spendeten. Weitere Spender/Innen orientieren sich über https://feuerwehr-deutschlandtour.de

Pressebericht Mai 2022

Vorwärts – der Paderborner Radsportverein RMC startet durch

Auf der Jahreshauptversammlung werden wesentliche Weichenstellungen eingeleitet

 

Am letzten Freitag führte der  Paderborner Radsportverein RMC aus Schloß Neuhaus turnusgemäß seine Jahreshauptversammlung durch. Personell wurden wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um auch weiterhin erfolgreich den Radsport betreiben zu können.

1 Rund ein Drittel der RMC-Mitgliederschaft nahm dieses Mal an der Jahreshauptversammlung (JHV) teil, die letzten Freitag im Vereinslokal 'Jägerkrug' in Elsen stattfand. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass ein Sportverein nicht nur besteht aus der Sportausübung. Vielmehr bedarf es eines engagierten, ehrenamtlich tätigen Personalstamms, der für die sportlichen Aktivitäten des Vereins -hier das sportliche Radfahren – die organisatorischen Voraussetzungen in die Wege leitet. So standen dieses Mal wichtige Personalentscheidungen auf der RMC-JHV an: Mit Martin Klösener als dem 1. Vorsitzenden und Josef Sonntag als dem Kassenwart wurden zwei bewährte Stützen des Vereins mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Dieses 'Schicksal' widerfuhr auch dem alten und neuen Medienfachwart Rene Reinsberg     sowie dem fürs Mountainbiken und Spinning zuständigen Beisitzer  Manfred Bergbauer. Zur großen Freude der Anwesenden konnte an diesem Abend auch der verwaiste Posten des CTF-Fachwarts besetzt werden: Mit Sebastian Fischer erklärte sich ein erfahrener Radsportler bereit, die Verantwortung für die jährliche Country-Tour-Fahrt des RMC zu übernehmen. Natürlich sagten ihm    für die Durchführung der CTF die Vorstandsmitglieder und die anwesenden Vereinshelfer   die angemessene Unterstützung zu.

In den verschiedenen Rechenschaftsberichten der zuständigen Vereinsfunktionäre wurde deutlich gemacht, dass der Radsportverein RMC Schloss Neuhaus lebt:

Der eingearbeitete Vorstand mit nunmehr elf Funktionen arbeitet für insgesamt 93 Mitglieder, von denen allein in diesem Jahr vier neu dem Verein beigetreten sind. Zwei davon sind aufmerksam geworden auf den RMC durch die vielfältigen Informationen über die radsportlichen Aktivitäten auf der vereinseigenen Homepage. Natürlich wünscht sich der RMC, dass möglichst viele Radsportinteressierte dem Beispiel dieser  neuen Vereinsmitglieder folgen werden.

„ Die Kasse stimmt.“ So lautete das Fazit der Kassenprüfer, denn der Kassenwart   sorge verlässlich dafür, dass beim RMC nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich  alles erfolgreich verlaufe.

Unter großem Beifall wurde RMC-Urgestein Wolfgang Hachenberg für 50 Jahre  Vereinszugehörigkeit geehrt. Immerhin schon zehn Jahre RMC- Mitgliedschaft haben Christoph Lescher, Johann Pawolka, Jürgen Lange, Kersten Lenz, Rene Reinsberg,  Thomas Kirchhoff und Werner Guthoff vorgelebt.

Natürlich wurden auf dieser JHV auch die vielfältigen sportlichen Aktivitäten des RMC

thematisiert. Schon  am folgenden Samstag werde man zahlreich an der RTF der Paderborner  Renngemeinschaft  teilnehmen, nahm man  sich vor.  Die anstehenden Trainings für die große Vereinsfahrt von LeMans nach Paderborn wurden skizziert, der  Mallorca-Aufenthalt etlicher RMC-ler als große gemeinsame Trainingseinheit gelobt, die erfolgreiche mehrtägige Rennradtour nach Zwenkau bei Leipzig gewürdigt. Bei der persönlichen Urlaubsplanung möge man die Vereinstermine für die Libori-RTF und die Herbst-CTF im Auge haben, jede helfende Hand sei willkommen.

 

„Packen wir's an“,  so lautete das Einvernehmen, mit dem die RMC-ler an diesem Abend auseinandergingen.

von Links: Sebastian Fischer (CTF-Fachwart), Manfred Bergbauer (Beisitzer), Martin Klösener (1. Vorsitz), Josef Sonntag (Kassenwart), Bernhard Dirkschnieder (RTF-Fachwart), Brigitte Heinzel (Zeugwartin),    Wilhelm Hoppe (2. Vorsitz), Klaus Mücke-Klein (Schriftführer), René Reinsberg (Medienfachwart),

es fehlen Klaus Hoffmann (Beisitzer) und Walter Kelliger (Beisitzer)

Erfahrungsbericht April 2022

Vorwärts – der Paderborner Radsportverein RMC startet durch

Auf der Jahreshauptversammlung werden wesentliche Weichenstellungen eingeleitet.

Am Freitag, den 29. April 2022 führte der Paderborner Radsportverein RMC aus Schloß Neuhaus turnusgemäß seine Jahreshauptversammlung durch. Personell wurden wichtige Weichenstellungen vorgenommen, um auch weiterhin erfolgreich den Radsport betreiben zu können.

 

Rund ein Drittel der RMC-Mitgliedschaft nahm dieses Mal an der Jahreshauptversammlung (JHV) teil, die im Vereinslokal 'Jägerkrug' in Elsen stattfand. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass ein Sportverein nicht nur besteht aus der Sportausübung. Vielmehr bedarf es eines engagierten, ehrenamtlich tätigen Personalstamms, der für die sportlichen Aktivitäten des Vereins -hier das sportliche Radfahren – die organisatorischen Voraussetzungen in die Wege leitet. So standen dieses Mal wichtige Personalentscheidungen auf der RMC-JHV an: Mit Martin Klösener als dem 1. Vorsitzenden und Josef Sonntag als dem Kassenwart wurden zwei bewährte Stützen des Vereins mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt. Dieses 'Schicksal' widerfuhr auch dem alten und neuen Medienfachwart René Reinsberg sowie dem fürs Mountainbike und Spinning zuständigen Beisitzer Manfred Bergbauer. Zur großen Freude der Anwesenden konnte an diesem Abend auch der verwaiste Posten des CTF-Fachwarts besetzt werden: Mit Sebastian Fischer erklärte sich ein erfahrener Radsportler bereit, die Verantwortung für die jährliche Country-Tour-Fahrt des RMC zu übernehmen. Natürlich sagten ihm für die Durchführung der CTF die Vorstandsmitglieder und die anwesenden Vereinshelfer die angemessene Unterstützung zu.

 In den verschiedenen Rechenschaftsberichten der zuständigen Vereinsfunktionäre wurde deutlich gemacht, dass der Radsportverein RMC Schloss Neuhaus lebt:

Der eingearbeitete Vorstand mit nunmehr elf Funktionen arbeitet für insgesamt 93 Mitglieder, von denen allein in diesem Jahr vier neu dem Verein beigetreten sind. Zwei davon sind aufmerksam geworden auf den RMC durch die vielfältigen Informationen über die radsportlichen Aktivitäten auf der vereinseigenen Homepage. Natürlich wünscht sich der RMC, dass möglichst viele Radsportinteressierte dem Beispiel dieser neuen Vereinsmitglieder folgen werden.

„ Die Kasse stimmt.“ So lautete das Fazit der Kassenprüfer, denn der Kassenwart sorge verlässlich dafür, dass beim RMC nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich alles erfolgreich verlaufe.

 Unter großem Beifall wurde RMC-Urgestein Wolfgang Hachenberg für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt. Immerhin schon zehn Jahre RMC- Mitgliedschaft haben Christoph Lescher, Johann Pawolka, Jürgen Lange, Kersten Lenz, René Reinsberg, Thomas Kirchhoff und Werner Guthoff vorgelebt.

Natürlich wurden auf dieser JHV auch die vielfältigen sportlichen Aktivitäten des RMC

thematisiert. Schon am folgenden Samstag werde man zahlreich an der RTF der Paderborner Renngemeinschaft teilnehmen, nahm man sich vor.  Die anstehenden Trainings für die große Vereinsfahrt von LeMans nach Paderborn wurden skizziert, der Mallorca-Aufenthalt etlicher RMC’ler als große gemeinsame Trainingseinheit gelobt, die erfolgreiche mehrtägige Rennradtour nach Zwenkau bei Leipzig gewürdigt. Bei der persönlichen Urlaubsplanung möge man die Vereinstermine für die Libori-RTF und die Herbst-CTF im Auge haben, jede helfende Hand sei willkommen.

 

„Packen wir's an“, so lautete das Einvernehmen, mit dem die RMC’ler an diesem Abend auseinandergingen.

 

 

 

MTB Camping am Gardasee

Der Wetterbericht prognostizierte Regen ab 13 Uhr, also etwas verkürzte Runde fahren. 9 Uhr war es nach dem Regen in der Nacht sehr frisch und die Wege noch nicht ohne Pfützen. Schnell die ersten 10 km um die Südseite des Ledrosees zurückgelegt und sich dabei über die kalten Finger geärgert. Aber die folgende lange Steigung zum Bocca bringt den Kreislauf in Schwung und die Finger werden warm. Na ja, zumindest einige Zeit. Denn auf 1600 HM liegt noch etwas Schnee. Kalt und windig. Kurz die Aussicht genossen und die Abfahrt mit erneut kalten Fingern gefahren. Die Regentropfen erreichen uns in der Abfahrt vor dem Malga Pranzo. Beim Stopp am Malga Pranzo ist es mit dem Regen vorbei, aber die Wolken hängen bedrohlich am Berg. Also abwärts nach Campi und weiter nach Riva del Garda. Das Wetter ist mild und mit einem leckeren Eis schieben wir die Räder bis zum Hafen. Der Beginn der Ponale-Straße ist wegen Bauarbeiten nicht sofort zu finden, aber die folgende alte Straße entschädigt mit fantastischen Aussichten auf den Gardasee und den Monte Baldo. Nur noch wenige Kilometer führt uns der Weg zurück nach Molina di Ledro. Dort scheint die Sonne und hat unsere Trikots auf der Wäscheleine getrocknet.

Während ich dieses schreibe trinken wir Cappuccino und schauen entspannt auf den See.

Und die aktuelle Prognose für Morgen? Regen ab 13 Uhr! Na ja, schauen wir mal… 

Zwenkau 2022

Nach 2jähriger Unterbrechung, bedingt durch Corona, fand 2022, vom 20.04.-24.04. endlich wieder die beliebte Etappenfahrt von Schloß Neuhaus zu unserem befreundeten Verein nach Zwenkau statt.

Gut vorbereitet durch Josef, Martin K. und Willi startete am 20.04. Johann, Heino, Dietmar, Martin B., Josef, Willi, Werner und Bernhard die Tour am Merschweg. Die Etappen waren in Länge und Höhenmeter von Willi moderat geplant, so das ohne Stress gefahren werden konnte.

Die 1. Etappe führte bei Sonnenschein und kühlem Ostwind von Schloß Neuhaus nach Northeim, 123 km und 1.374 HM. Von allen 3 Etappen war dies gefühlt die schwierigste und der Solling mit einer Länge von 9,5 km und einer Steigung von 3,5 %  war je nach Tempo eine echte Herausforderung. Nach gut 5 Stunden Fahrzeit und einer ausgiebigen Kaffeepause hatten wir unser Hotel „Deutsches Haus“, gut gelegen in der Altstadt, erreicht.

Am nächsten Tag stand die Etappe Northeim – Artern auf dem Plan. 121 km, moderate 544 HM. Das Wetter meinte es nach wie vor gut mit uns. Die Strecke führte über gut ausgebaute Radwege und etliche km über zu Radwegen umgebauten Bahntrassen, so dass zügig gefahren werden konnte. Leider hat auf dieser Etappe der „Pannenteufel“ bei Martin zugeschlagen. Bei einem seiner bekannt gnadenlosen Antritte am Berg ist der Campa Umwerfer gebrochen und die weitere Fahrt war nur mit reduzierter Übersetzung möglich, so dass nach der Kaffeepause die Fahrt im Begleitfahrzeug mit Josef weiterging. Übernachtet haben wir, wie bereits vor 2 Jahren, im Hotel Friedchen. Gute Zimmer, gutes Restaurant, gepflegtes Bier. In der Zwischenzeit hatten Josef und Martin Kontakt zu den Kollegen in Zwenkau aufgenommen und es wurde signalisiert, dass Möglichkeiten bestehen, das Rad von Martin zu reparieren. Dazu später mehr.

Die 3. und letzte Etappe führte von Artern nach Zwenkau, ca. 111 km, 400 HM. Da ich am Morgen Fahrdienst hatte, kann ich es leider nicht exakt sagen. Start mit Verspätung, da Johanns Vorderrad über Nacht „platt“ war und zunächst der Schlauchreifen gewechselt werden musste. ( Hatten wir das nicht schon mal vor einigen Jahren?) Nach der Mittagspause haben Josef und Martin das Auto übernommen und sich auf den Weg nach Zwenkau gemacht, um das Rad von Martin reparieren zu lassen. Und tatsächlich gab es einen passenden Umwerfer, von Campa, und das für kleines Geld. Perfekt. Übernachtet haben wir in der Pension „Schwalbe“. Den Abend haben wir mit Freunden vom RV Zwenkau in einem netten Lokal am Zwenkauer See verbracht.

Am anderen Tag stand die RTF „Zwischen Elster und Mulde“ des RV Zwenkau auf dem Programm. Vorab, der RMC Schloß Neuhaus war mit 8 Teilnehmern der Verein mit den meisten Startern und hat erneut den Pokal gewonnen. Je nach Lust und Laune konnten Strecken von 42 bis 163 km gefahren werden. Wetter war top, so dass für mich klar war die 163 km Strecke zu fahren. Allerdings wehte ein extrem starker Ostwind, im Volksmund „Russenpeitsche“ genannt, so dass eine gut funktionierende Gruppe von Vorteil war. Dietmar war vom Start weg nicht mehr zu sehen und Johann und ich sind in einer starken Gruppe die Strecke angegangen. Bei insgesamt nur 89 Teilnehmern war das schon Glück. Die RTF in Zwenkau ist so organisiert, dass die  1. Kontrolle nach ca. 40 km kommt und je nach Streckenlänge wird eine 40 km Runde, die wieder bei der gleichen Kontrolle endet 1 bzw. 2 x gefahren. Nachdem Johann entschieden hatte „nur“ die 120 km Strecke zu fahren, hatte ich das Glück an der Kontrolle Dietmar zu treffen mit dem ich die 2. Runde und zurück zum Start fahren konnte. Incl. einmal verfahren waren es am Ende des Tages 170 km.

Am Abend waren wir denn vom RV Zwenkau zum Sportlerball des Sportkreises Leipzig eingeladen. Neben div. Ehrungen für Personen, die sich im Ehrenamt ausgezeichnet haben, wurden die Sportler des Jahres ausgezeichnet. Ein tolles Buffet und diverse Showacts rundeten einen gelungen Abend ab.

Die gemeinsame Abschlussfahrt mit dem RV Zwenkau auf uns bisher unbekannter Strecke war leider vom Wetter nicht begünstigt. Regen und max. 7 Grad , so dass das gemeinsame Kaffeetrinken im Backhaus Henning abgesagt wurde und wir nach knapp 50 km zurück in die Pension gefahren sind. Duschen, ausruhen und dann für 9,00 € incl. Platzreservierung im ICE nach Paderborn.

Pressebericht März 2022

Auftaktveranstaltung des Radsportvereins RMC aus Schloß Neuhaus

Auftaktveranstaltung des Radsportvereins RMC aus Schloß Neuhaus

Am Samstag, den 12.03.2022, führte der Schloß Neuhäuser Radsportverein RMC seine traditionelle Auftaktveranstaltung zu Beginn der jungen Radsportsaison durch. In der vorbereiteten 'Einrolltour' fuhren die Vereinsmitglieder des RMC Richtung Heimathaus in Hövelhof.

 

Traditionell organisiert der Radsportverein RMCaus dem Paderborner Stadtteil Schloß Neuhaus eine 'Einrolltour' für seine aktiv fahrenden Mitglieder. So wird üblicherweise ein Zeichen gesetzt, um  anzukündigen, dass demnächst die gemeinsamen Trainingsausfahrten von der samstäglichen Winterstartzeit wieder auf die Sommerzeit am Donnerstagabend verlegt werden. Bei solch einer gemeinamen Einrolltour treffen sich  die RadsportlerInnen vereinsintern, um gemeinsam in einem 'ruhigen' Tempo eine erste Saisonausfahrt durchzuführen. Gemeinsames Fahren, das Miteinander – Reden stehen dabei im Vordergrund. Natürlich nimmt man auch hier schon ins Auge, an welchen sportlichen Veranstaltungen (vorrangig RTFs/CTFs)  die Rennradfahrer teilnehmen   und wie sie sich trainingsorganisatorisch darauf vorbereiten wollen.  

War diese Vereinsveranstaltung zuletzt dem Corona-Virus zum Opfer gefallen, entschloss sich der RMC dieses Jahr für eine Durchführung. Gerade in diesen corona- und kriegsbewegten Zeiten soll das Vereinsleben wieder eingeübt werden, die friedliche Radsportausführung das Gemeinschafts- und gegenseitiges Verantwortungsbewusstsein aktivieren: Also trafen sich über dreißig RMCler samstags zum vereinbarten Zeitpunkt vor dem Residenzschloß in Schloß Neuhaus. Natürlich war schnell klar, dass man in solch einem großen Pulk nicht auf die Straße gehen kann, will kein RMCler doch für die anderen Verkehrsteilnehmer eine Behinderung darstellen. Die sehr schnellen Radsportlerinnen, eine Anzahl sportlich ambitionierter Fahrer  sowie eine gemäßigt fahrende Gruppe machten sich auf unterschiedlich langen Strecken auf den Weg, um das gemeinsame Ziel, nämlich das Heimathaus in Hövelhof, nach ca. eineinhalbstündiger Fahrt erreichen zu können. Hier gab es Kaffe und Kuchen sowie eine Vielzahl angeregter Gespräche mit- und untereinander. Und naürlich für alle anwesenden RMCler auch ein erlösendes Moment: Einer der Radsportler war auf der Anfahrt nach Hövelhof verunglückt und konnte nach ärztlicher Versorgung seinen besorgten RMClern telefonisch Entwarnung geben. 

Nach rund einstündiger Kaffeepause wurde dann die Rückfahrt in kleinen Gruppen zurück zum Schloss oder direkt nachhause angetreten.

 

Trainingszeiten

(ausgenommen an Feiertagen)

 

Auch Nichtmitglieder sind          herzlich willkommen

Treffpunkt:

Vor dem Schloß

Residenzstraße 17

33104 Schloß Neuhaus

Winter ab Oktober

Renn-/Tourenradler

Samstags um 13:00 Uhr

Mountainbiking:

Samstags um 10:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Wandern:

Sonntags um 13:00 Uhr
Treffpunkt siehe Blog

Indoor-Cycling: 

Kursprogramm

Terminkalender aktuelles Jahr

Sperrzeiten Senne